Tunesien: Shakshuka

Shakshuka ist eines dieser Gerichte, die ich schon ewig gern ausprobieren wollte. Ich finde einfach die Farben dieses Gerichtes so unheimlich toll, dass es mich schon lange angelacht hat. Nachdem ich inzwischen gleich zwei Bücher von Yotam Ottolenghi mein Eigen nennen darf und er in beiden jeweils ein Rezept dazu veröffentlicht hat, war die Zeit gekommen,

Shakshuka3

Die Zubereitung ist absolut unkompliziert. Wer mag, kann das Rezept bezüglich des verwendeten Gemüses variieren: Beispielsweise könnt ihr die Auberginen weglassen und stattdessen mehr Paprikas oder auch Kartoffeln verwenden. Auch zusätzliche Kräuter wie Koriander könnt ihr noch mit zur Shakshuka geben, wenn ihr mögt. Ich bin nicht sicher, wie viel Harissapulver wie viel –paste einander entsprechen, ich habe Pulver verwendet.

Shakshuka2

Dazu passt am besten frisches Tajine-Brot und Labneh – für beides gibt es die Rezepte bei einem Klick auf die Namen.

 

Zutaten:

1 rote Paprika

1 mittelgroße Aubergine

1-2 Zwiebeln

Olivenöl zum Anbraten

2 EL Tomatenmark

1-2 TL Salz

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1-2 TL Harissapulver oder –paste

800 g Tomaten (ich habe welche aus der Dose benutzt)

4 Eier

Zubereitung:

  • Die Paprika, Aubergine und Zwiebel(n) waschen und in ca. fingerkuppengroße Stücke schneiden.
  • In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, das geschnittene Gemüse hinzugeben und bei hoher Temperatur 10 Minuten anbraten. Das Gemüse sollte etwas Farbe dabei annehmen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten klein schneiden.
  • Nach der Anbratzeit alle restlichen Zutaten, außer den Eiern, mit in die Pfanne geben und alles mischen. Den Deckel auflegen, die Platte auf kleine Stufe stellen und alles noch einmal rund 15 Minuten garen lassen. Eventuell noch etwas Wasser nachgießen, die Shakshuka sollte die Konsistenz einer dicken Tomatensauce haben.
  • Wer mag, kann nach der Garzeit die Mischung auf einzelne Förmchen verteilen – ich habe zwei kleine Auflaufformen verwendet.
  • Die Gemüsemischung noch einmal abschmecken und dann 4 Vertiefungen mit einem Löffel machen. In jede Vertiefung jeweils ein Ei geben und wieder den Deckel auf die Pfanne legen – ich habe Alufolie über die Auflaufformen gespannt und sie in den vorgeheizten Backofen gestellt. Noch einmal ca. 10 – 20 Minuten köcheln lassen, bis das Ei gestockt ist.
  • Nach Belieben noch mit etwas Koriandergrün bestreuen und servieren. Dazu passt frisches Brot und Labneh – Rezepte dazu sind inzwischen ebenfalls online.

بالهنا والشفا

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16 Antworten zu Tunesien: Shakshuka

  1. vivilacht schreibt:

    bei uns gibt es meist die Variationen entweder nur mit Tomate oder Tomate und Spinat

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  7. hoetuspoetus schreibt:

    Mhmmmm … es sieht wahrlich sehr lecker aus … und so schön farbig …
    und Tunesien ist sowieso sooooooo schön!!!

    Zauberhafte Grüße … Katja

    • Becky schreibt:

      Eines der Länder, die man sich wohl mal in natura ansehen sollte… Aber die Shakshuka sieht im Original noch toller aus!
      Liebe Grüße, Becky

  8. boulancheriechen schreibt:

    Hurra! Eine perfekte Verwendung für die Auberginen in meinem Kühlfach, sie müssen weg! Du hängst jetzt „zettelmäßig“ an meinem Kühlschrank – mit Magnetbutton 😉
    Danke und liebe Grüße
    Cheriechen

    • Becky schreibt:

      Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich es an deinen Kühlschrank geschafft habe. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich von dort auch noch in die Pfanne hüpfe. 😉 🙂 Ich freue mich über Rückmeldung, wie dir die Shakshuka geschmeckt hat.
      Liebe Grüße, Becky

      • boulancheriechen schreibt:

        Liebe Becky,
        heute sind die Auberginen (endlich) in die Pfanne gehüpft! Es hat mir wunderbar geschmeckt. Das wird ein Sommer-Quickie-Hit 2014. Der frische Koriander obendrauf setzt den krönenden Abschluss, ich bin begeistert!
        Mit welchem Ottolenghi-Buch soll ich denn anfangen?
        Liebe Grüße
        Cheriechen

      • Becky schreibt:

        Oh, das freut mich! Vielen Dank für die tolle Rückmeldung. 🙂
        Mit welchem Ottolenghi-Buch du am besten anfängst, ist eine wirklich schwierige Frage… Also spannend finde ich persönlich Jerusalem und wenn man Fleisch isst, sind natürlich dort noch viel mehr interessante Ferichte drin und vor allem gibt es auch Desserts und Kuchen, die ich sehr liebe. Aber auch Genussvoll vegetarisch ist ein großartiges Buch mit tollen Ideen, da kann jeder Vegetarier noch viel lernen und die anderen natürlich ebenfalls. Dort gibt es ausgefallene Gerichte aus vielen Gemüsesorten, die sonst selten bis gar nicht Erwähnung finden. Ganz ehrlich kann ich dir da keine Empfehlung geben, ich liebe beide heiß und innig und möchte keins mehr missen. Mehr nachgekocht habe ich bis jetzt allerdings aus Jerusalem.
        Liebe Grüße, Becky

      • boulancheriechen schreibt:

        Danke!! Von „Jerusalem“ habe ich schon öfter gelesen, allerdings kenne ich auch kochbuchfreudige Vegetarier…
        Herzlichen Dank für deine Empfehlung….
        Cheriechen

      • Becky schreibt:

        Sehr gern. Wenn ich nach meinem Nachkochlisten gehen sollte, müsste ich übrigens Jerusalem empfehlen, daraus habe ich schon deutlich mehr nachgekocht. 😉
        Liebe Grüße, Becky

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