Apfelkuchen à la Martha Vogeler {Norddeutschland}

Heute reisen wir mal nicht weit weg, sondern bleiben in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede.

Mitgebracht habe ich euch einen Apfelkuchen nach einem Rezept von Martha Vogeler. Martha Vogeler war eine Künstlerin, die vor gut 100 Jahren in Worpswede gelebt hat. Über sie, ihr Leben und vor allem auch ihr letztes zu Hause – das „Hau im Schluh“ – habe ich bereits ein Video gefilmt und veröffentlicht. Wenn euch das interessiert, schaut gerne hier bei YouTube vorbei!

Worpswede-Apfelkuchen-Vogeler10

Apfelkuchen für die Apfelzeit

Heute geht es pünktlich zur Apfelernte um einen Apfelkuchen, den sie gern für Gäste und Freunde buk und in ihrer kleinen Pension servierte. Das Originalrezept ist glücklicherweise überliefert worden und so können wir den Kuchen alle ebenfalls backen.

Haus im Schluh - Worpswede

Das Haus im Schluh in Worpswede

Im Originalrezept ist von 750 g Äpfeln die Rede, das erschien mir persönlich deutlich zu viel zu sein und ich habe etwa 500 g am Ende verwendet. Folgt da einfach euerm Gefühl und der persönlichen Vorliebe, wie apfelig ein Apfelkuchen sein sollte.

Zutaten:
150 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
65 g Zucker (bei mir brauner)
1 EL Vanillezucker
1 Ei
65 g Butter
500 – 750 g Äpfel (am besten Boskop)
Zum Bestreuen: 1-2 EL Zucker und 1/2 TL Zimt
1 Backform, bei mir etwa 22 cm Durchmesser, ausgelegt mit Backpapier
Zubereitung:
In eine Rührschüssel Mehl und Backpulver geben und vermischen.
In die Mitte eine Kuhle machen, darauf den Zucker, Vanillezucker und Ei dazu geben und mit einem Löffel vermischen, dabei etwas Mehl mit einarbeiten, aber noch nicht alles.
Die Butter dazu geben und mit dem Löffel oder den Händen möglichst schnell zu einem glatten Teig kneten. Zur Seite stellen.
Die Äpfel waschen, entkernen und in feine Scheiben schneiden.
Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Den Teig in die Backform drücken und die Scheiben darauf verteilen und leicht eindrücken.
Wer mag, kann das Ganze jetzt schon mit etwas Zucker und Zimt bestreuen, ihr könnt es auch erst nach dem Backen machen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und am allerbesten lauwarm genießen.
Guten Appetit!

Hier gibt es das passende Video zu diesem Kuchen, inklusive Bildern von Martha Vogelers „Haus im Schluh“ in Worpswede.

Und hier habe ich das Originalrezept gefunden.

Werbung
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Europa, Kuchen, Teatime abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Möchtest du mir deine Meinung mitteilen? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..