Argentinien: Empanadas argentinas

Es wird südamerikanisch! Nach unserem etwas längeren Israelaufenthalt, ist mir nach etwas ganz anderem und deswegen reisen wir nach Argentinien.

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Die Empanadas, die ich heute für euch im Gepäck habe, habe ich gemeinsam mit einer Freundin zubereitet, die seit einer Weile in Argentinien lebt. Da wir immer gemeinsam etwas kochen oder backen, wenn wir uns sehen, mussten wir das natürlich auch tun, als sie in Deutschland zu Besuch war. Was sollte es geben? Natürlich etwas Argentinisches! Der Idee, Empanadas herzustellen, stand ich im allerersten Moment allerdings etwas skeptisch gegenüber, weil ich sie nur frittiert kannte und wie ich bereits HIER erwähnte, ist das so gar nicht meins. Aber – und das ist die Entwarnung für alle, denen es ähnlich geht – die Empanadas argentinas, also die argentinischen Empanadas, werden gebacken und nicht frittiert.

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Den Teig von Empanadas hatte ich mir immer irgendwie recht dick und eher hefeteigig weich vorgestellt. Er sollte allerdings dünn und knusprig sein, wieder etwas gelernt.

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Ich habe zwei verschiedene Füllungsvorschläge für euch unten aufgeschrieben, ihr könnt die Empanadas aber prinzipiell mit allem füllen, worauf ihr Lust habt. Für die angebende Teigmenge braucht ihr beide Füllungen von unten oder müsst entsprechend die eine Füllung weglassen und die zweite verdoppeln.

 

Zutaten (für ca. 15 Empanadas):

Für den Teig:

600 g Mehl

250 ml Wasser

10 EL Öl

6 EL Essig

1 TL Salz

Für die Caprese-Füllung:

4 Tomaten

250 g Mozzarella

1 Zwiebel

Einige Blätter Basilikum

Salz, Pfeffer

Für die Spinat-Feta-Füllung:

400 g Spinat (ich habe gefrorenen verwendet, den muss man entsprechend zum Auftauchen rauslegen, am besten in einem Sieb, damit die Flüssigkeit abtropfen kann)

200 g Feta

1 Zwiebel

Salz, Pfeffer

1-2 Backbleche, ausgelegt mit Bachpapier

 Zubereitung:

  • Als erstes wird der Teig hergestellt: Dazu alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Er sollte, ähnlich wie Hefeteig, danach nicht mehr an den Fingern kleben. Falls nötig, noch ein bisschen mehr Mehl hinzugeben. Den Teig abdecken und zum Ruhen zur Seite stellen.
  • Für die Caprese-Füllung: Alle Zutaten klein schneiden, in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
  • Für die Spinat-Feta-Füllung: Den Spinat in eine Schüssel geben. Den Feta zerkrümeln, die Zwiebel klein schneiden und die Mischung nach Geschmack würzen.

Nun werden die Empanadas gefüllt:

  • Eine Arbeitsfläche leicht bemehlen, die Hälfte des Teigs recht dünn ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Jeden Kreis eventuell noch etwas dünner ausrollen, in die eine Hand nehmen und mit einer der beiden Füllungen belegen. So zuklappen, dass ein Halbkreis entsteht und die Ränder einrollen oder mit einer Gabel eindrücken. Die Empanadas auf ein Backblech legen und mit dem restlichen Teig und den Füllungen genauso verfahren.
  •  Den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Empanadas backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert ca. 20 – 30 Minuten.
  • Dazu passt beispielsweise ein Salat und ganz wichtig: Empanadas dürfen mit der Hand gegessen werden!

¡Buen provecho!

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5 Antworten zu Argentinien: Empanadas argentinas

  1. obstundsushi schreibt:

    Die klingen ja wirklich koestlich. Ich vermute spontan, dass mir auch die Spinatfuellugn besser gefiele. Die kommen definitiv auf die Liste der zuzubereitenden Dinge!
    Liebe Gruesse,
    Obsti

    • Becky schreibt:

      Das freut mich, vielen Dank. 🙂 Wenn du sie ausprobiert hast, melde dich gern und sag, wie sie dir geschmeckt haben.
      Liebe Grüße, Becky

  2. lisettelmg schreibt:

    Mmmh, die Empanadas sehen unglaublich lecker aus. Vor allem die Capresefüllung hat es uns ja angetan. *__*

    Werden wir definitiv mal ausprobieren 😀 Dankeschön für das tolle Rezept.

    • Becky schreibt:

      Bei der Mehrzahl der Testesser kam Caprese auch besser an, wobei ich Spinat noch einen Tick lieber mochte. Wenn ihr es ausprobiert habt, freue ich mich über eine Rückmeldung. 🙂
      Liebe Grüße!

  3. kormoranflug schreibt:

    Bei diesem Teig braucht man kein Brot mehr 😉

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