Rezension: VegAsia

Bei asiatischer Küche muss ich direkt an vegetarische Gerichte denken: Viele tolle indische Currys sind vegetarisch, buddhistische Gerichte ebenfalls und es gibt tolle Nudelgerichte oder Dumplings, die ohne Fleisch auskommen. Umso mehr wundert es mich dann immer wieder, dass dieser Teil der dortigen Kultur in deutschen Kochbüchern oft ausgeblendet wird und nur einen sehr kleinen Platz einnimmt. Natürlich weiß ich auch, dass gerade die chinesische Küche von Fleisch stark geprägt ist, aber quasi alle Küchen, die südlich von China liegen, haben eine große vegetarische Esskultur.

Nach dieser Einleitung werdet ihr euch bestimmt schon denken, dass es jetzt ein einschränkendes Aber gibt und tatsächlich: Ich habe nämlich ein Buch gefunden, das Abhilfe bei diesem Verdruss schaffen kann. 100 Rezepte aus Südostasien, die allesamt vegan sind und uns mit auf eine exotische Reise nehmen. Von Indien und Sri Lanka geht es im Buch nach Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia und schließlich nach Indonesien. Zusätzlich gibt es einige Informationen über typische Zutaten.

VegAsia

Jackie Kearney hat hier gemeinsam mit der britischen Food-Fotografin Clare Winfield ein tolles Buch geschaffen: Die beiden sind durch Asien gereist und haben viele Fotos direkt vor Ort aufgenommen. Die Autorin reist schon seit vielen Jahren in diese Regionen und kennt sich deswegen mit der Küche aus. Gerade britischen Lesern dürfte sie durch ihre Teilnahme an MasterChef UK bekannt sein, wo sie es bis ins Finale schaffte, und außerdem betreibt sie einen eigenen Food-Truck. Gelungen ist ihnen ein lebendiges Buch, was die asiatische Kultur schön einfängt und den Leser mit auf eine Reise nimmt.

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So gut wie alle Gerichte sind ansprechend bebildert und zu den meisten Rezepten gibt es auch kurze Einleitungstexte. Beides finde ich gerade bei einem recht speziellen Thema wie diesem sehr wichtig und hilfreich! Die Zutatenlisten sind nicht kurz, aber gut unterteilt und gegliedert, man sieht direkt, welche Zutat zum Teig, welche zur Füllung etc. gehört. Auch die Zubereitungsschritte sind gut erklärt, wobei man schon etwas an Kocherfahrung mitbringen sollte, damit man sie vollkommen problemlos erfüllen kann und vor allem den Überblick behält. Denn eines sind die wenigsten Gerichte: Schnell und einfach! Zwar sind die meisten Arbeitsschritte nicht wirklich schwer, aber viele Gerichte bestehen aus verschiedenen Komponenten, Arbeitsgängen und brauchen einfach etwas Zeit und Überblick in der Küche. Auch die verwendeten Zutaten haben wohl die wenigsten alle vorrätig. Das beginnt bei den Klassikern wie Tofu, Sojasauce, Koriander und Co, geht dann über zu Curryblättern (nicht zu verwechseln mit Curry in Pulverform) und Mungobohnen bis zu den echten Exoten wie Lotuswurzel, Haferwurzel oder Jackfrucht. Natürlich gibt es auch Rezepte, die mit leicht zu beschaffenen Zutaten gekocht werden, aber die Menge der eher speziellen Zutaten ist schon recht hoch. (Was ja nichts schlechtes ist, man sollte es nur einfach wissen, wenn man sich das Buch zulegen möchte.)

 

Rezepte, die ich bereits probiert habe:

Gado Gado: Dieses indonesische Nationalgericht möchte ich schon ewig mal probieren und endlich war es anlässlich des Buches soweit. Der Salat besteht aus vielen kleinen Komponenten und so nimmt die Zubereitung durchaus etwas Zeit in Anspruch. Ich habe mich nicht komplett an den Vorschlag für die rohen Bestandteile gehalten, aber der gebratene Tofu in Sojamarinade und vor allem die Erdnuss-Sauce sind original nach diesem Rezept. Die Sauce ist mir leider am Schluss etwas abgeschmiert, das hat dem wundervollen Geschmack aber keinen Abbruch getan. Super lecker insgesamt! Gado Gado gab es sicher nicht das letzte Mal!

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Longtong: Dabei handelt es sich um gekochten, gepressten Reis, den man anschließlich theoretisch formhaltend schneiden kann. Das hat bei mir nicht funktioniert, er zerbröselte komplett. Eine schöne Idee war allerdings die Würzung: Der Reis wird mit Lorbeer, Kardamom und Zimt gekocht.

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Sunils Dal: Sunil ist ein Freund der Autorin und steuert ein Rote Bohnen Dal zu. Wir mögen alle drei Kidney-Bohnen sehr gern, Dal ebenfalls und so freute ich mich sehr darauf. Nach längerem Köcheln bekommt man eine herrlich cremige Masse, die an einen Bohneneintopf erinnert und einfach wunderbar aromatisch schmeckt. Super auch zum Vorbereiten!

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Mein Fazit: Ich finde den Ansatz, das Konzept und auch die Umsetzung von diesem Buch sehr gelungen. Jackie Kearney gelingt es, uns in die südostasiatische Küche mitzunehmen und uns klassische vegane Gerichte vorzustellen, die alle keine Fleischersatzprodukte nötig haben. Empfehlen würde ich das Buch Menschen, die gern asiatische essen, bereit sind, ihre Vorräte entsprechend zu erweitern und keine kompletten Anfänger mehr in der Küche sind.

 

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Das Buch „VegAsia“ von Jackie Kearney umfasst rund 210 Seiten, kostet 22,95 Euro und erschien im Hölker Verlag.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

 

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Rezension: Sunshine Kitchen

Kalifornien und gesundes Essen, Juicing, Smoothies, Raw Food und ähnliches, das gehört einfach zusammen. Der ganze Trend des gesunden Essens, am besten regional, naturbelassen und am Liebsten roh, kommt zu guten Teilen aus Kalifornien und so ist das Ganze in meinem Kopf eng verknüpft. Umso schöner ist es, wenn beides in einem Kochbuch zusammengeführt wird und noch besser ist es, wenn das nicht nur in Form von Rezepten, sondern auch mit Besuchen vor Ort passiert. Genau das liefert das Buch, was ich euch heute vorstellen möchte.

Das Buch heißt „Sunshine Kitchen“ und umfasst insgesamt 70 Rezepte aus Kalifornien, einige Vorstellungen von Cafés und Restaurants aus dem Sunshine State und jede Menge Bilder. Unternommen hat den zugehörigen Roadtrip Marita Karlson und in diesem Buch berichtet sie darüber. Warte, hier geht es weiter! …

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Reisebücher

Heute möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, in denen es zwar manchmal Essenstipps oder –berichte gibt, aber keine Rezepte. Vielleicht möchte sich der ein oder andere ja noch für die kommende Reisesaison inspirieren lassen oder, wenn es mit der weiten Reise dieses Jahr nichts wird, sind die Bücher schöne Möglichkeiten, sich in Gedanken in weit entfernte Gefilde aufzumachen.

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Dorthin reisen, wohin man möchte, alle Orte der Welt sehen, an die es einen zieht, Ortswechsel, wann immer es einem gefällt, keinen Chef über sich haben, Geld damit zu verdienen, was einem Freude bereitet, … Träumt ihr auch von so einem Leben? Warte, hier geht es weiter! …

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Türkei: Pogaca

Von diesen türkischen Teigtaschen hatte ich euch schon während der Rezension zu „Eat on the Street“ vorgeschwärmt und damit ihr alle euch den gleichen Genuss nach Hause holen könnt, kommt heute das entsprechende Rezept hinterher.

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Die Pogaça bestehen aus einem Hefeteig, der mit einer Feta-Petersilien-Mischung gefüllt wird. Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: Unser Menü eins – Eine kulinarische Weltreise

Nadja Zimmermann ist eine Schweizer Fernsehmoderatorin und Produzentin. Ich kannte sie ehrlich gesagt nicht, habe aber schon vor einiger Zeit über ihr Buchprojekt „Unser Menü eins“ gehört. Besonders der dritte Teil interessierte mich dabei sehr, denn sie beleuchtet in dem Buch Familien, die in der Schweiz leben und die unterschiedlichsten Wurzeln haben. Da gibt es die Niederländisch-Schweizer Familie, die Chinesisch-Deutsche, die Italienische oder auch die Israelisch-Marokkanisch-Schwezerische, bis hin zur Englisch-Norwegischen. Ihr merkt: Hier gibt es Kombinationen und Herkünfte aus aller Herren Länder.

Diese Vielfalt hat sich die Autorin zu Nutze gemacht und lässt all diese Familien ihre Lieblingsrezepte präsentieren. Dass da eine bunte Mischung heraus kommt, muss ich wahrscheinlich gar nicht extra erwähnen, oder? Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: Schwedischer Inselsommer

Schwedischer Sommer… da denke ich an angenehme Wärme, lauschige Seen, Kanufahrten auf selbigen, Schäreninseln, kleine Sommerhäuschen in der Einsamkeit… Vor vielen Jahren habe ich mit meiner Familie mal einen solchen Urlaub erlebt, der dieser Vorstellung recht nahe kam – bis auf die Schäreninseln, denn wir waren auf dem Festland im Süden Schwedens.

Das Buch ist vollgestopft mit Rezepten, die die beiden Freundinnen während eines ihrer Sommerurlaube mit ihren Familien umgesetzt haben. Und diese Geschichte glaube ich tatsächlich – oft ist so etwas ja leider doch im Nachhinein konstruiert – denn alle Bilder, Geschichten und Zutaten passen wunderbar zu dieser Geschichte. Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: Eat on the Street

Der Streetfood-Trend ist inzwischen selbst in den kleineren Städten und sehr vielen Bucherscheinungen angekommen und so hat man inzwischen die Qual der Wahl: Welches Buch ist wirklich brauchbar? Wer springt nur mit auf den Zug auf? Heute stelle ich euch eines dieser Bücher vor, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie eine echte Bereicherung sind!

Konkret geht es um das Buch „Eat on the Street“ von Stefan Braun und Jutta Mennerich. Der Autor reiste zwei Jahre durch die Welt, probierte sich durch asiatische Garküchengerichte, lateinamerikanische Leckerbissen in New York, indische in London und einiges mehr. Zusammen mit Jutta Mennerich hat er dazu die passenden Rezepte gesammelt und aufbereitet, sodass wir uns nun alle die passenden Gerichte nach Hause holen können.

Warte, hier geht es weiter! …

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