USA: Pop Tarts für die Gilmore Girls

Endlich ist er da: Der 25. November! Und für alle Gilmore Girls – Fans geht heute endlich die Geschichte um Lorelai und Rory in die nächste Runde. Ich war ehrlich gesagt sehr lange überhaupt kein Serien-Gucker, inzwischen gibt es zwei, die ich sehr gern schaue. Da wäre natürlich zuerst einmal The Big Bang Theory und zum zweiten die Gilmore Girls. Bei zweiteren sind wir eher zufällig mal beim Durchzappen gelandet und irgendwie hängen geblieben. Da meine Schwester ebenfalls ein großer Fan ist, kannte ich die Serie natürlich, aber so richtig Klick hat es bei mir erst später gemacht. Vielleicht auch, weil ich mir natürlich eine ähnlich tolle Beziehung zwischen meiner Tochter und mir wünsche… Wie auch immer, ihr wollt bestimmt vor allem wissen, was ich euch heute leckeres mitgebracht habe, nicht wahr?! Es gibt Pop Tarts! Das Lieblingsfrühstück der beiden!

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Rezension: Kiezküche

Manche Kochbücher kauft man wegen der Gerichte, manche wegen des berühmten Autors und manche, wegen der Geschichte, die dahiner steht. Im besten Fall ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren (wobei der berühmte Autor wohl das unwichtigste ist). Mitgebracht habe ich euch heute gleich zwei Bücher, die eigentlich all das verbinden:

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Die Kiezküche kennt man vielleicht, wenn man aus Hamburg oder Umgebung kommt. Es handelt sich dabei nämlich, neben dem Verfasserteam von inzwischen drei Kochbüchern, auch um einen Foodtruck und zusätzlich um ein Lokal. Im ersten Band der „Kiezküche“ ging es nach St. Pauli, heute nehme ich euch mit auf eine Reise nach Kreuzberg & Neukölln und zum aktuellen „Refugees Welcome“-Projekt. Beide Bücher sind ganz eigen, stehen für sich und haben viele Unterschiede, aber auch ein paar Gemeinsamkeiten.
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#12von12 im November

Gestern war mal wieder der 12. des Monats und wer mag, kann mich gerne durch meinen Tag begleiten…

Becky's Diner

Es ist mal wieder des 12. des Monats und ich nehme euch einmal mit durch meinen Tag.

November… unglaublich, oder? Das Jahr ist auf dem beste Wege, vorbei zu sein… Bei uns hat es diese Woche sogar schon an zwei Tagen geschneit und das ist hier bei uns im Norden wirklich ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit – oft schneit es Ende November schon mal und dann frühestens zu Silvester wieder. Wie dem auch sei, das kalt-grau-nasse Wetter bringt uns hier eine Erkältung nach der anderen und so haben wir heute nicht allzu viel unternommen, waren die meiste Zeit zu Hause, haben Essen vorbereitet, Höhlen gebaut, Bücher vorgelesen, … aber seht selbst:

Heute Abend gibt es Hummus zu gebackenem Kürbis und Möhren. Dafür kochen wir schon mal eine große Ladung Kichererbsen – ich koche immer einen großen Schwung, verwende einen Teil und friere den Rest ein.

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Der Raureif der Nacht hält sich…

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Oman: Spicy Möhrensalat

Der Oman ist eines dieser Länder, von deren Küche ich bis vor kurzem sehr wenig Ahnung hatte. Klar: Es gibt so die typischen arabischen Köstlichkeiten, aber irgendetwas wirklich Besonderes? Und dann fiel mir mehr oder weniger durch Zufall dieses tolle Rezept in die Hände. Mir war sofort klar, dass ich einen Spicy Möhrensalat unbedingt ausprobieren müsste und da mich das Ergebnis überzeugte, gibt es heute das Rezept auch für euch.

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Lasst euch verzaubern von Gewürzen, einem sehr aromatischen Sud und einem Salat, der unheimlich glücklich macht. Bei uns ist es oft so, dass wir eigentlich total gern Salat essen, aber er sollte schon etwas Konsistenz haben und immer das gleiche sollte es ebenfalls nicht sein. Dieser Salat hat das, was man so gemeinhin vielleicht als „Charakter“ bezeichnen würde: Warte, hier geht es weiter! …

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Indien: Kidneybohnen-Kartoffel Masala

Das Wetter im Moment ist ja nicht gerade einladend… Der Himmel ist die meiste Zeit wolkenverhangen, es nieselt entweder oder sieht so aus, als würde es jeden Moment anfangen und es weht ein eisiger Wind. Meine Kleine und mich hat passend dazu eine heftige Erkältung erwischt und seit inzwischen fast einer Woche habe ich praktisch keine Stimme mehr… Bei diesem Wetter ist mir im Moment besonders nach warmen Gerichten, die voller toller Gewürze und Aromen stecken. Ein knackiger Salat ist zwar auch was Schönes, aber im Moment darf es doch gerne ein indisches Masala sein. Aus diesem Grund möchte ich euch heute das Rezept für das Kidneybohnen-Kartoffel Masala vorstellen, was ich bereits in meinen #12von12 des Oktobers erwähnt und gezeigt hatte.

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Ein Hauch Orient {Rezensionen}

Das war sie auch schon wieder, meine Rezensionswoche anläßlich der Frankfurter Buchmesse! Schreibt mir gerne einen Kommentar, wie sie euch gefallen hat, welches euer Favorit ist oder ob ihr eine Neuerscheinung vermisst habt. Zum Abschluss habe ich euch noch eine tolle orientalische Sammlung mitgebracht:

Ich hatte es ja bereits letzt angekündigt: Dieser Herbst ist der Herbst der orientalischen Kochbuch-Neuerscheinungen. Mich haben inzwischen einige Titel zu diesem Thema erreicht und weil es ja öfter mal so ist, dass man etwas den Überblick verliert, möchte ich euch heute gleich einen Schwung auf einmal vorstellen.Das Problem ist ja öfter, dass man zu einem konkreten Thema ein Buch sucht, mehrere tolle findet und am Ende trotzdem nicht weiß, welches für einen selbst das Richtige ist. Ich hoffe, diese Zusammenfassung kann dabei etwas Licht ins Dunkel bringen!

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Beginnen wir gleich mit einem ganz besonderen Buch: „Das orientalische Kochbuch“ von Ulrike Plessow. In diesem Buch hat die Autorin die Rezepte und Erinnerungen ihrer Schwiegermutter und der restlichen Familie zusammengetragen. Das macht das Buch sehr besonders und vor allem sehr persönlich.
Die Rezepte sind jeweils mit dem türkischen Namen und einer deutschen Übersetzung überschrieben, was ich ich immer wieder hilfreich und gut finde. Die meisten Gerichte sind sehr einfach und absolut alltagstauglich, zwischendurch gibt es aber auch aufwändigeres, wie beispielsweise Yufkateig zum selbermachen oder Köfte, die etwas Fingerspitzengefühl voraussetzen. Gut gefällt mir die Strukturierung der Zutatenlisten und die Gliederung der Zubereitungsschritte, das ist beides sehr übersichtlich und gut nachvollziehbar. Was es im ganzen Buch nicht gibt, sind Fotografien. Wer bei Kochbücher Wert auf Bilder legt, wird mit diesem Buch also eher nicht glücklich werden. Was es stattdessen gibt, sind schöne Zeichnungen von Annegret Ritter. Ihre Menschen sind zwar nicht so ganz meins, aber die Zutaten und „Stimmungsbilder“ zwischendrin gefallen mir sehr gut und sie vermitteln tatsächlich ein Gefühl von Heimeligkeit.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Spinattaschen: Hier wird ein Hefeteig hergestellt, der mit einer Spinatmasse gefüllt wird. Besonders an der Füllung ist der Granatapfelsirup und obendrauf kommt Schwarzkümmel – beides kann man im Zweifel weglassen, gibt den Taschen aber ihren speziellen Geschmack. Bei dem Rezept werden zwei Füllungen angeboten, was ich nicht so elegant fand, war, dass nicht klar wurde, ob eine Füllung für das ganze Rezept Teig oder nur für die Hälfte gedacht war.
Joghurt-Auberginen-Creme: Im Ofen geschmorte Aubergine wird mit Joghurt, Knoblauch und ein paar Gewürzen zu einer Creme gerührt. Unfassbar leicht, unfassbar lecker! Ein echter Überraschungserfolg und gerade mein Freund war total begeistert davon.

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Wer sein Restaurant „Gauß“ nennt – nach einem der bedeutendsten Mathematiker der Welt – und dann auch noch ein Kochbuch schreibt, der muss einfach in dieser Liste und auf diesem Blog auftauchen! Ich bin also hocherfreut, dass auch Jaqueline Amirfallah ein Buch über oreintalische Küche geschrieben hat: „Mit einer Prise Orient – Kulinarische Erinnerungen an meine persische Heimat“.
Das Buch ist in dieser Sammlung insofern etwas ganz besonderes, als dass es weniger die Alltagsküche zeigt, die man auch zu Hause genau so wie auf den Bilder dargestellt vorfinden könnte, sondern die gehobenere Restaurantküche. Hier gibt es keine großen Schüsseln Hummus oder ähnliches, sondern akurat angerichtete Teller. Zum Teil sind die Gerichte dann auch durchaus etwas aufwändiger herzustellen, oft sind die Zubereitungen aber gar nicht so dramatisch. Wenn ein Buch schon mit „kulinarische Erinnerungen“ überschrieben wird, würde ich sehr gern auch genau diese im Buch auch nachlesen. Aus diesem Grund wurde ich persönlich mit dem Werk wohl auch nicht ganz warm, irgendwie fehlt die persönlichere Note.
Zum Nachkochen bin ich hier leider noch nicht gekommen. Auf meiner Wunschliste stehen aber vor allem zwei Gerichte noch weit oben: Zucchinipfannkuchen (ähnlich meinem Kuku bademjan) und Gebratene Aubergine mit Tomtate und Zimt.

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Das dritte Buch im Bunde stammt von einer altbekannten Autorin: Sabrina Ghayour hat viele von uns mit ihrem Debüt „Persiana“ verzaubert, jetzt legt sie mit „Scirocco“ nach.
Lasst mich gleich das erwähnen, was mir besonders an diesem Buch und seiner Autorin gefällt: Die Unkompliziertheit! Oft ist es doch so: Man möchte etwas aus einem Buch nachkochen und man merkt (gerne auch schon, nachdem man bereits mit dem Kochen begonnen hat), dass einem das ein oder andere fehlt. In Panik ausbrechen? Die Autorin möchte hr Rezept genau so und nicht anders umgesetzt wissen? Nicht hier! Schon im Vorwort ermutigt Sabrina Ghayour, ein bisschen zu improvisieren, wenn etwas nicht zur Hand ist, ist das kein Drama und das ganze Gericht nicht umsetzbar. Ich liebe so etwas, denn das entspricht genau meinem Kochstil.
Für all diejenigen, die das Persiana-Buch mochten, ist dieses bestimmt ebenfalls eine gute Wahl und in gewisser Weise bauen die beiden Bücher sogar etwas aufeinander auf. Ich habe nämlich das Gefühl, dass sich die Autorin in Scirocco noch etwas mehr von den traditionellen Gerichten getrennt hat. Sie hat klassische Zutaten und / oder Zubereitungsweisen genommen, sie aber mit anderen westlichen Ideen kombiniert. Heraus kommt eine spannende Fusion Küche, die kreativ ist, Spaß macht und bei der sich jeder seine Lieblinge herauspicken kann. Zuerst gibt es eine kleine Zutateneinführung, danach folgen die Rezeptkapitel. Hier werden die Gerichte von kurzen, persönlichen Texten eingeleitet, danach folgen übersichtliche Zutatenlisten und Zubereitungsschritte.
Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Ziegenkäse-Blätterteig-Schnecken: Schnell gemacht und durch Za’atar wird der Ziegenkäse schön aufgepeppt. Sehr lecker!

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Last but not least ein Buch, auf das ich mich schon vor dem Erscheinen wahnsinnig gefreut habe: „Safran, Sesam, Sternanis – Verführerische Backrezepte aus dem Orient“ von Chetna Makan.
Wie fleißige Mitleser sicherlich wissen, liebe ich die orientalische Küche und ganz besonders die ganzen tollen süßen Backrezepte: Baklava, Künefe, Grießkuchen jeder Art, Revani und Co. Das ist genau meins und ich könnte davon deutlich mehr essen, als gut für mich ist. Nachdem ich die Ankündigung zu diesem Buch gelesen hatte, dachte ich, dass hier nun endlich ein Werk kommen würde, in dem ich all diese Schätze vereint finden würde und vor allem noch viel mehr Inspiration. Leider war das nicht wirklich der Fall… Nein, das Buch ist nicht schlecht! Auch die Rezeptauswahl ist vielfältig und ansprechend, wenn da nicht meine hohen Erwartungen in diese ganz bestimmte Richtung gewesen wären. Die Autorin stammt nämlich aus Indien, nicht aus dem Nahen Osten oder der Türkei. Und so sind viele Backwerke dann auch eher indisch inspiriert, oft auf britisch (ihrer Wahlheimat), manchmal auch nahöstlich. Außerdem sind etwa die Hälfte der Rezepte gar nicht süß, sondern herzhaft, ebenfalls etwas, was ich anders erwartet hatte.
Gut gefällt mir am Buch, dass alle Rezepte von einem kleinen Einleitungstext begleitet werden, es gibt klare Stückangaben und die Größen der Backformen stehen dabei. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, dort in Abschnitte unterteilt, wo es Sinn ergibt und die Zubereitungsschritte sind schön gegliedert und man kann ihnen angenehm folgen. Die Autorin spricht einen direkt an und gerade durch die Einleitungstexte spürt man ihre persönliche Begeisterung, das gefällt mir sehr gut!
Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Masala Chai Kuchen: Für mich ist Chai irgendwie immer ein „Mädchengetränk“ und so habe ich diesen Kuchen für eine Mädelsrunde bei einer guten Freundin gebacken. Er wurde saftig, gewürzig, aber irgendwie hat es bei mir nicht so ganz Klick gemacht.

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Dattel-Haferflocken-Cookies: Mürbe, leicht knusprige Cookies mit einem leichten Dattelgeschmack. Als sie buken roch die ganze Küche nach Ma’amoul. So großartig!

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Mein Fazit: Alle vorgestellten Bücher fand ich auf ihre Weise gut, aber jedes ist natürlich unterschiedlich. Bei dem ersten – „Das orientalische Kochbuch“ hat mir vor allem die Alltagstauglichkeit und die Authentizität gefallen. Wer Bilder in Kochbüchern braucht, wird mit diesem Buch aber nicht glücklich werden. Ihr möchtet lieber persisch inspirierte Restaurantküche für zu Hause? Kein Problem, dann ist „Mit einer Prise Orient“ genau das Richtige! Ihr möchtet es lieber kreativ, als traditionell? Klasse: Scirocco ist genau das, was ihr gesucht habt! Oder interessiert euch doch am meisten das Backwerk aus Nahost und indischen Gefilden? Dann schaut euch „Safran, Sesam, Sternanis“ mal genau an!
Du bist noch unsicher, welches das richtige Buch für dich sein könnte? Dann rein mit deinen Fragen in die Kommentare!

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Das Buch „Das orientalische Kochbuch“ von Ulrike Plessow umfasst 155 Seiten, kostet 19,95 Euro und erschien bei Jacoby Stuart.
Das Buch „Mit einer Prise Orient“ von Jacqueline Amirfallah umfasst knapp 210 Seiten, kostet 34,90 Euro und erschien im AT-Verlag.
Das Buch „Scirocco“ von Sabrina Ghayour umfasst 240 Seiten, kostet 24,95 Euro und erschien im Hölker Verlag.
Das Buch „Safran, Sesam, Sternanis“ von Chetna Makan umfasst rund 240 Seiten, kostet 24,99Euro und erschien im Christian Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplare.

 

 

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Rezension: Sehnsuchtsküche

Eines der einfachsten und vielleicht auch wirkungsvollsten Werkzeuge, um sich an einen gewünschten Ort zu beamen, ist das Essen. Denn ein bestimmtes Gericht kann man theoretisch in fast jedem Winkel der Welt zubereiten und wenn man einen bestimmten Geschmack auf der Zunge hat, wird man im Kopf dorthin gebracht, wo man ihn geschmeckt hat. Aus diesem Grund führe ich ja auch diesen Blog: Zu gern würde ich viel mehr reisen, aber es geht im Moment halt nicht. Und wenn ich nicht in die Welt kann, muss die Welt halt zu mir kommen.


Jasmin Parapatits kennt dieses Phänomen wohl auch gut, denn von ihr ist ganz frisch das Buch „Sehnsuchtsküche“ erschienen. Warte, hier geht es weiter! …

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