Australien: Banana Bread – Bananenkuchen mit Schokoglausur {& Buchtipp}

Es gibt ja so Gerichte, zu denen kann man eigentlich gar nicht zu viele Rezepte haben. Bananenbrot ist so einer! Denn man kann ihn ganz pur und einfach machen, mit Schokolade, Nüssen und ähnlichen leckeren Dingen drin, als Crumble, in gesund mit wenig mehr als Erdnussbutter und Haferflocken, als leckere Cookies und in unzähligen weiteren Variationen. Besonders toll finde ich diese Rezepte, weil man einfach immer mal wieder Bananen gesammlt hat, die dann doch irgendwie zu braun zum direkten Verzehr sind. Genau diese Bananen sind perfekt zum Backen!

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Mitgebracht habe ich euch heute ein echtes Basicrezept. Der Geschmack wird durch keine zusätzlichen Aromen verfälscht, ihr könnt aber problemlos noch ein paar Gewürze, Nüsse oder Schokolade zugeben. Bei uns gab es den Kuchen zum Kindergeburtstag meiner Kleinen. Aus diesem Grund habe ich ihn auch nicht als großen Laib gebacken, sondern in kleinen Portionen in Silikonformen. Warte, hier geht es weiter! …

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#12von12 im September

Kennt ihr die Blogger-Aktion #12von12? Ich lese da unheimlich gern mit, aber aus verschiedensten Gründen habe ich noch nie daran teilgenommen. Das soll sich genau heute ändern! Denn endlich habe ich mal pünktlich ein paar Tage vorher wahrgenommen, dass der 12. des Monats naht und ich hatte direkt wieder Lust, euch einen Tag mitzunehmen. Hier folgen also 12 mehr oder weniger spannende Bilder vom Tag.

Mein erstes Bild ist kurz nach Mitternacht entstanden:  Ich bin einfach eine Nachteule und genieße die Ruhe. Die beiden anderen sind im Bett und ich habe Zeit, neue Artikel vorzubereiten. Heute: Eine Sammelrezension verschiedenster Backbücher und einem Pralinenbuch. Nicht gerade Diät fördernd, aber was soll’s… Mein richtiger Laptop hat leider die Grätsche gemacht, deswegen schreibe ich im Moment alles auf meinem Netbook.

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Wie bei so vielen: Erst mal einen Kaffee am Morgen trinken…

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Rezension: Die jüdische Küche

In letzter Zeit gab es zwei große Strömungen der (Länder-)Kochbücher, die ich sehr gern verfolgt habe: Orientalische Küche (mein Favorit!) und auch die baltische Küche finde ich sehr spannend, weil sie uns gleichzeitig so fern und so nah ist. Und dann gibt es noch diese Kochbücher, die sich mit jüdischer Küche beschäftigen und bei denen ich ein bisschen das Gefühl habe, dass sie eine Verbindung zwischen baltischen und orientalischen Einflüssen schlägt. Ich persönlich liebe die jüdische Küche und freue mich deswegen über jedes neue Buch zu diesem Thema riesig!

Mitgebracht habe ich euch heute das Buch „Die jüdische Küche“ von Annabelle Schachmes. Dieses Buch ist ein echter Brocken: 160 Rezepte aus vielen Teilen der Welt hat sie zusammengetragen. Wir reisen ins Baltikum, nach Polen, quer duch Europa bis nach Nordafrika, weiter in den Nahen Osten und schließlich über den großen Teich. Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: Orient – köstlich vegetarisch

In diesem Herbst kommt der Orient durch viele neue Kochbücher zu uns. Da ich diese Küche schon lange sehr gern mag, freue ich mich schon riesig auf neue Inspirationen zu diesem Thema. Den Anfang dieser Orient-Kochbücher machte das Buch „Orient – köstlich vegetarisch“ von Salma Hage. Der tolle Pluspunkt dieses Buches steht schon im Titel: Alle Rezepte aus dem Buch sind vegetarisch!

Toll ist die Auswahl der Rezepte im Buch: Es fängt an mit einigen Grundrezepten zu Gewürzmischungen oder ähnlichem, dann gibt es Getränke (oft in Kochbüchern vernachlässigt, hier aber durchaus ausführlich behandelt), dann geht es zum Frühstück, Dips, Meze-Gerichte, Salate, Hauptspeisen und schließlich noch ein paar Desserts und Gebäck. Insgesamt also sehr vielfältig und für alle Tageszeiten ist etwas dabei. Warte, hier geht es weiter! …

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Zwei Bücher gegen den Herbstblues

Merkt ihr es auch? Es wird Herbst… Er hat sich noch nicht ganz durchgesetzt und bestimmt kommen auch noch mal ein paar wärmere Tage, aber bei uns wird es schon deutlich herbstlich. Irgendwie deprimiert mich das dieses Jahr ziemlich, dabei mag ich den Herbst eigentlich und den Winter noch viel mehr, aber gerade habe ich wohl einen kleinen Herbstblues… Wenn es euch ähnlich geht, dann kuschelt euch doch am besten mit einem Buch und einem warmen Kakao auf’s Sofa! Und wenn ihr gerade keine Idee habt, was ihr dort Schönes lesen könnt, dann hätte ich hier zwei Ideen für euch: Da der letzte Beitrag über Nicht-Kochbücher bei euch so gut ankam, habe ich euch heute eine ähnliche Sammlung mitgebracht. Auch hier geht es um das Essen, noch mehr aber um Reisen!

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Den Anfang macht Layne Moslers „Taxi Gourmet“, ein autobiographischer Roman – ich weiß nicht, ob das die offizielle Beschreibung für dieses Genre ist, aber ich nenne es einfach mal so.

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Autorin und Protagonistin ist also Layne Mosler, eine Kalifornierin, die schon ewig von einem eigenen Restaurant träumte. Irgendwann muss sie sich selbst eingestehen, dass sie leider keine große Begabung zur Köchin hat und ihr großer Traum wohl nie wahr werden wird. Was nun? Mit dieser Frage im Gepäck reist sie nach Buenos Aires, um Food-Artikel zu schreiben und endlich Tango tanzen lernen. Sie verliebt sich in den Tango und noch mehr in Joaguin, einen Tänzer. Außerdem beginnt sie, als eine Art persönliche Challenge Taxifahrer nach ihrem persönlichen Lieblingsrestaurants zu fragen und erhält dadurch teilweise grandiose Vorschläge, teilweise zieht sie auch Nieten. Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: VegAsia

Bei asiatischer Küche muss ich direkt an vegetarische Gerichte denken: Viele tolle indische Currys sind vegetarisch, buddhistische Gerichte ebenfalls und es gibt tolle Nudelgerichte oder Dumplings, die ohne Fleisch auskommen. Umso mehr wundert es mich dann immer wieder, dass dieser Teil der dortigen Kultur in deutschen Kochbüchern oft ausgeblendet wird und nur einen sehr kleinen Platz einnimmt. Natürlich weiß ich auch, dass gerade die chinesische Küche von Fleisch stark geprägt ist, aber quasi alle Küchen, die südlich von China liegen, haben eine große vegetarische Esskultur.

Nach dieser Einleitung werdet ihr euch bestimmt schon denken, dass es jetzt ein einschränkendes Aber gibt und tatsächlich: Ich habe nämlich ein Buch gefunden, das Abhilfe bei diesem Verdruss schaffen kann. 100 Rezepte aus Südostasien, die allesamt vegan sind und uns mit auf eine exotische Reise nehmen. Von Indien und Sri Lanka geht es im Buch nach Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia und schließlich nach Indonesien. Zusätzlich gibt es einige Informationen über typische Zutaten.

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Jackie Kearney hat hier gemeinsam mit der britischen Food-Fotografin Clare Winfield ein tolles Buch geschaffen: Die beiden sind durch Asien gereist und haben viele Fotos direkt vor Ort aufgenommen. Die Autorin reist schon seit vielen Jahren in diese Regionen und kennt sich deswegen mit der Küche aus. Gerade britischen Lesern dürfte sie durch ihre Teilnahme an MasterChef UK bekannt sein, wo sie es bis ins Finale schaffte, und außerdem betreibt sie einen eigenen Food-Truck. Gelungen ist ihnen ein lebendiges Buch, was die asiatische Kultur schön einfängt und den Leser mit auf eine Reise nimmt.

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So gut wie alle Gerichte sind ansprechend bebildert und zu den meisten Rezepten gibt es auch kurze Einleitungstexte. Beides finde ich gerade bei einem recht speziellen Thema wie diesem sehr wichtig und hilfreich! Die Zutatenlisten sind nicht kurz, aber gut unterteilt und gegliedert, man sieht direkt, welche Zutat zum Teig, welche zur Füllung etc. gehört. Auch die Zubereitungsschritte sind gut erklärt, wobei man schon etwas an Kocherfahrung mitbringen sollte, damit man sie vollkommen problemlos erfüllen kann und vor allem den Überblick behält. Denn eines sind die wenigsten Gerichte: Schnell und einfach! Zwar sind die meisten Arbeitsschritte nicht wirklich schwer, aber viele Gerichte bestehen aus verschiedenen Komponenten, Arbeitsgängen und brauchen einfach etwas Zeit und Überblick in der Küche. Auch die verwendeten Zutaten haben wohl die wenigsten alle vorrätig. Das beginnt bei den Klassikern wie Tofu, Sojasauce, Koriander und Co, geht dann über zu Curryblättern (nicht zu verwechseln mit Curry in Pulverform) und Mungobohnen bis zu den echten Exoten wie Lotuswurzel, Haferwurzel oder Jackfrucht. Natürlich gibt es auch Rezepte, die mit leicht zu beschaffenen Zutaten gekocht werden, aber die Menge der eher speziellen Zutaten ist schon recht hoch. (Was ja nichts schlechtes ist, man sollte es nur einfach wissen, wenn man sich das Buch zulegen möchte.)

 

Rezepte, die ich bereits probiert habe:

Gado Gado: Dieses indonesische Nationalgericht möchte ich schon ewig mal probieren und endlich war es anlässlich des Buches soweit. Der Salat besteht aus vielen kleinen Komponenten und so nimmt die Zubereitung durchaus etwas Zeit in Anspruch. Ich habe mich nicht komplett an den Vorschlag für die rohen Bestandteile gehalten, aber der gebratene Tofu in Sojamarinade und vor allem die Erdnuss-Sauce sind original nach diesem Rezept. Die Sauce ist mir leider am Schluss etwas abgeschmiert, das hat dem wundervollen Geschmack aber keinen Abbruch getan. Super lecker insgesamt! Gado Gado gab es sicher nicht das letzte Mal!

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Longtong: Dabei handelt es sich um gekochten, gepressten Reis, den man anschließlich theoretisch formhaltend schneiden kann. Das hat bei mir nicht funktioniert, er zerbröselte komplett. Eine schöne Idee war allerdings die Würzung: Der Reis wird mit Lorbeer, Kardamom und Zimt gekocht.

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Sunils Dal: Sunil ist ein Freund der Autorin und steuert ein Rote Bohnen Dal zu. Wir mögen alle drei Kidney-Bohnen sehr gern, Dal ebenfalls und so freute ich mich sehr darauf. Nach längerem Köcheln bekommt man eine herrlich cremige Masse, die an einen Bohneneintopf erinnert und einfach wunderbar aromatisch schmeckt. Super auch zum Vorbereiten!

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Mein Fazit: Ich finde den Ansatz, das Konzept und auch die Umsetzung von diesem Buch sehr gelungen. Jackie Kearney gelingt es, uns in die südostasiatische Küche mitzunehmen und uns klassische vegane Gerichte vorzustellen, die alle keine Fleischersatzprodukte nötig haben. Empfehlen würde ich das Buch Menschen, die gern asiatische essen, bereit sind, ihre Vorräte entsprechend zu erweitern und keine kompletten Anfänger mehr in der Küche sind.

 

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Das Buch „VegAsia“ von Jackie Kearney umfasst rund 210 Seiten, kostet 22,95 Euro und erschien im Hölker Verlag.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

 

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Rezension: Sunshine Kitchen

Kalifornien und gesundes Essen, Juicing, Smoothies, Raw Food und ähnliches, das gehört einfach zusammen. Der ganze Trend des gesunden Essens, am besten regional, naturbelassen und am Liebsten roh, kommt zu guten Teilen aus Kalifornien und so ist das Ganze in meinem Kopf eng verknüpft. Umso schöner ist es, wenn beides in einem Kochbuch zusammengeführt wird und noch besser ist es, wenn das nicht nur in Form von Rezepten, sondern auch mit Besuchen vor Ort passiert. Genau das liefert das Buch, was ich euch heute vorstellen möchte.

Das Buch heißt „Sunshine Kitchen“ und umfasst insgesamt 70 Rezepte aus Kalifornien, einige Vorstellungen von Cafés und Restaurants aus dem Sunshine State und jede Menge Bilder. Unternommen hat den zugehörigen Roadtrip Marita Karlson und in diesem Buch berichtet sie darüber. Warte, hier geht es weiter! …

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