Rezension: Asma’s Indische Küche

Pünktlich zu den beiden Buchmessen gibt es ja immer eine Rezensionswoche für euch und auch wenn dieses Jahr einiges anders ist, habe ich für die nächsten Tage einige Buchvorstellungen für euch! Da die Nobelpreisvergabe dieses Jahr extrem spannend war (mehr dazu auf meinem anderen Blog, falls es euch interessiert), habe ich leider nicht ganz so viele Rezensionen im Vorfeld fertig geschrieben, aber lasst euch überraschen!

Der Herbst ist da und dazu passen wunderbar Gewürze und tolle Aromen! Der perfekte Zeitpunkt also, um einen Ausflug nach Indien zu machen, findet ihr nicht auch? Dann habe ich hier das passende Buch für euch!

Asma Khan erzählt in der Einleitung ihres Buches auch etwas von ihrer spannenden Familiengeschichte, die eng mit ihrer Kulinarik verbunden ist. Beide Seiten ihrer Eltern entstammen adeligen Familien, wodurch das Essen viel von der Mogulküche geprägt war, es gab einen eigenen Koch, große Essen in prachtvollen Häusern und ähnliches. Als sie viel später aus Kalkutta nach Cambridge zog, vermisste sie die indische Küche. Sie konnte zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht kochen, aus Heimweh lernte sie es und konnte sich so etwas Indien nach England holen!

Die Gerichte aus dem Buch werden uns in kurzen Einleitungstexten vorgestellt, was ich immer toll finde, hier aber noch wichtiger ist, weil es recht wenig Bilder gibt, um einen ersten Eindruck vom Gericht zu bekommen. Die Zubereitungsschritte sind sehr ausführlich erklärt, es wird auch oft geschrieben, wie etwas riechen oder aussehen soll, was ich immer hilfreicher finde, als reine Zeitangaben.

Was die Zutaten angeht: Ja, es werden einige spezielle, exotischere verwendet. Zur Vereinfachung gibt es immer wieder Alternativen, die benutzt werden können. Das ist ungemein hilfreich, wenn zum Beispiel Amchurpulver (getrocknete Mango) dabei steht und als Alternative Tomatenmark – darauf wäre ich eher nicht gekommen. Das Buch ist nicht wirklich für absolute Einsteiger geeignet, würde ich sagen. Gerade auch, weil es wenig Bilder gibt und man in der Lage sein muss, die passenden Rezepte ohne diese visuelle Hilfe auszuwählen.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Channa Masala: Ein herzhaftes Masala auf Kichererbsenbasis mit vielen tollen Gewürzen und einer guten Balance aus würzig, aber nicht zu scharf. Mir persönlich fehlte etwas Cremigkeit, deswegen mische ich vielleicht nächstes Mal etwas Kokosmilch darunter. Aber insgesamt trotzdem gut gelungen!

Paneer: Diesen indischen Käse kann man hier nicht kaufen, vor ein paar Jahren hatte ich bereits welchen selbst gemacht und obwohl das sehr schnell und einfach geht, hat es bis zu diesem Buch für eine Wiederholung gebraucht. Das Rezept klappt wunderbar, das Ergebnis ist cremig und trotzdem fest genug zum Zubereiten von…

Matter Paneer: Eindeutig eines meiner liebsten indischen Gerichte, die ich kenne! Cremiger Paneer, drumherum eine aromatische Sauce mit Erbsen. Super lecker!

Mein Fazit: Nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen! Ich muss sagen, ich war ein wenig enttäuscht beim ersten Durchblättern, aber nach dem Lesen der Einleitung hatte ich viel Lust, diese persönliche Küche zu entdecken und wenn man sich die Rezepte genauer anschaut, findet man einiges, was toll klingt!

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Das Buch „Asma’s indische Küche“ von Asma Khan umfasst 182 Seiten, kostet 24 Euro und erschien im at Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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