Korea: Dubi – jorim

Eines der ersten Rezepte auf dieser Weltreise stammte aus Korea – ein Reis Porridge als Babybrei. Allerdings habe ich mich ansonsten mit dieser Küche recht wenig beschäftigt, auch wenn mir alles, was ich dann doch probiert habe, sehr gut schmeckte. Nun gehört die koreanische Küche zu einer der angesagten und so trudelten in letzter Zeit einige Bücher zu dem Thema bei mir ein.

Heute habe ich euch einen knusprig gebratenen Tofu mit einer tollen Marinade mitgebracht. Die Zubereitung ist sehr einfach und geht im Prinzip auch sehr schnell! Zwei der Zutaten sind etwas speziell… Da ich in nächster Zeit noch einige Rezepte dieser Küche ausprobieren wollte, habe ich sie mir besorgt und jetzt jeweils ein halbes Kilo davon zu Hause. Trotzdem war ich mit der Benutzung sehr vorsichtig, denn beide Chiliprodukte sind sehr scharf. Seid hier also vorsichtig und dosiert, wie es für euch richtig ist.

Man isst in Korea übrigens keinen Langkornreis zu dem Hauptgericht, sondern einen Sushireis, der auch entsprechend angemacht wird. Ein entsprechendes Rezept gebe ich euch demnächst auch gerne!

Zutaten:
500 g fester Tofu
1 EL Sesam
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 TL Sesamöl
1 EL Sojasauce
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Gochujang (scharfe Chilipaste)
1 EL Gochugaro (koreanische Chiliflocken)
3 EL Öl zum Anbraten
Zubereitung:

  • Zuerst den Tofu entwässern: Dazu den Tofu in ein sauberes Tuch legen, in ein Sieb geben und leicht mit etwas beschweren. Ich nehme dafür gern ein Marmeladenglas oder ähnliches.
  • Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten und anschließend grob mörsern oder zerhacken.
  • Die Zwiebel, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln putzen und fein schneiden.
  • Verrühren mit dem Sesamöl, der Sojasauce, dem Salz, Zucker und beiden Chiliprodukten. Zur Seite stellen.
  • Den abgetropften Tofu in etwas breitere Streifen schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl knusprig braten.
  • Anschließend die Pfanne vom Herd ziehen und die Marinade darüber geben. 10 Minuten marinieren lassen und dann servieren. Zusammen mit Reis servieren – vgl. oben.

Guten Appetit!

Anmerkung: Im Originalrezept steht in der Rezeptunterschrift eine Marinierzeit von 60 Minuten, allerdings kommt diese in der Zubereitung nicht vor. Ich habe das Rezept einfach so zubereitet, wie oben beschrieben und es wurde sehr lecker.

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Habt ihr eines meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Oder markiert mich bei Instagram gerne mit @beckyskoestlichkeiten.

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Das Rezept stammt aus dem Buch „Korea – Meine kulinarische Reise ins Land der vielen Wunder – Mit 60 authentischen Rezepten“ von Sarah Henke.


Sarah Henke wurde in Korea geboren, kam als Findelkind in ein Kinderheim und wurde von deutschen Adoptiveltern in Niedersachsen aufgezogen. Inzwischen ist sie Sterneköchin und betreibt ihr Restaurant Yoso in Andernach. Dieses Buch wirkt auf mich sehr persönlich! Es ist ihre erste Reise zurück nach Korea, sie möchte das Land und die Kultur kennenlernen. Sarah Henke macht sich also auf diese Reise durch fünf Städte, probiert jede Menge Essen, streift durch die Städte und sammelt Eindrücke. So sind vor allem im ersten Teil des Buches nicht nur traditionelle, koreanische Rezepte zu finden, sondern auch eine Art Reisetagebuch. Die Texte gehen oft über 2 – 3 Seiten, unterstrichen werden sie von vielen Bildern. Sarah Henkes Ansatzpunkt ist es nicht, uns Lesern Korea einfach nur vorzustellen, sondern vielmehr, das Land mit uns zu entdecken. Das ist ein toller Ansatz und es macht sehr viel Freude, in dem Buch zu blättern. Im zweiten Teil gibt es dann noch einige Rezepte aus ihrem Restaurant „Yoso“. Die Rezepte sind insgesamt sehr gut beschrieben, einem Kochanfänger würde ich das Buch trotzdem keinesfalls empfehlen. Im ersten Teil findet man auch unaufwändige Gerichte, im zweiten gibt es dann Sterneküche. Wie gesagt: Gut beschrieben, aber aus vielen Komponenten bestehend und dadurch aufwändig. Spezielle Zutaten werden definitiv verwendet, ohne Gochujang und Gochugaro zum Beispiel geht eigentlich nichts in der koreanischen Küche.
Mein Fazit: Ein tolles Buch ist hier insgesamt gelungen. Mich persönlich spricht der erste Teil mit seinen Reisebeschreibungen und traditionellen Rezepten deutlich mehr an, der zweite ist aber ebenfalls interessant zum Durchblättern.

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Das Buch „Korea“ von Sarah Henke umfasst 320 Seiten, kostet Euro und erschien im Christian Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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