Rezension: Einfach koreanisch

Ab geht es noch einmal nach Korea! Ich hatte ja schon angekündigt, dass die koreanische Küche im Moment ziemlich angesagt ist und euch deswegen auch noch ein weiteres Buch passend zum Thema erwartet!

Die Rezepte im Buch sind ungeheuer vielfältig, es gibt eigentlich für jede Tageszeit und Gelegenheit das passende Gericht oder Gebäck. Alle haben ein tolles Bild und werden von einem interessanten, kleinen Einleitungstext begleitet. Außerdem gibt es übersichtliche Informationen zu Zubereitungszeit, Marinierzeit, Personenanzahl oder ähnliches. Die Zutatenlisten sind sinnvoll unterteilt, wenn es nötig ist. Zu einigen aufwändigeren oder allgemeineren Themen, beispielsweise „Kimchi“, gibt es Doppelseiten, auf denen die Zubereitung ausführlich und mit Schritt – für – Schritt – Zeichnungen beschrieben sind. Das ist sehr hilfreich und übersichtlich! Auch eine ausführliche Warenkunde gibt es, was bei solchen Länderkochbüchern super ist!

Spezielle Zutaten braucht man schon einige, wenn man eine vernünftige Auswahl an nachkochbaren Rezepten haben möchte. Unerlässlich für die koreanische Küche sind: Sojasauce, Reisessig, Mirin, Sake, Sesamöl, Fischsauce, Gochugaru, Gochujang und für süße Speisen Reismehl und Adzukibohnen. Außerdem spielen Tofu, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Sesam eine große Rolle.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Schneller Kimchi: Kimchi wollte ich schon lange einmal probieren. Da kam mir dieser schnelle „Notfall – Kimchi“ gerade recht! Er wird aus Wirsing hergestellt, kann sofort verzehrt oder bis zu 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Irgendwie hat bei mir das Entwässern des Wirsings nicht wirklich funktioniert und so blieb der Kohl auch recht fest. Geschmacklich aber trotzdem gut.

Dubu Kimchi: Für dieses Gericht nimmt man Kimchi, noch etwas zusätzlich Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Schärfe und brät das Ganze kurz an. Anschließend gibt man es auf etwas Seidentofu, der herrlich samtig ist. Hier macht es absolut die Kombination aus scharfem, warmem Kimchi und weichem Seidentofu.

Gyeran Bbang: Dieser beliebte Snack wird am besten direkt frisch und noch warm gegessen, dann sind die Eierbrötchen besonders gut. Etwas würziger Käse im Teig und das Ei oben drauf machen die Brötchen besonders fein. Die Eierbrötchen sind extrem sättigend und etwas fettig.

Mein Fazit: Ein tolles Buch über die koreanische Küche! Meine Nachmachliste ist noch ziemlich lang und ich werde auf jeden Fall noch mehr ausprobieren – ich muss ja auch meine koreanischen Zutaten verwenden und möchte sie am Ende nicht wegtun. Um ehrlich zu sein, war ich dem ganzen Korea- und Japantrend gegenüber zuerst recht spektisch, obwohl ich sehr gern Neues ausprobiere. Nun bin ich umso froher, mich mit beiden Küchen etwas mehr beschäftigt zu haben und besonders mit der koreanischen Küche bin ich noch lange nicht fertig!

Welches Rezept wollt ihr gerne demnächst auf dem Blog lesen? Oder doch lieber eine Vorstellung typischer Zutaten? (Ihr könnt auch mehrere Punkte auswählen!)

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Das Buch „Einfach koreanische!“ von Caroline Hwang umfasst knapp 260 Seiten, kostet 30 Euro und erschien im Knesebeck Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

 

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