Rezension: California kitchen

Und noch einmal nach Kalifornien? Klar! Warum nicht? Denn noch ein weiteres Buch zu diesem Thema fiel mir in die Hände und auch wenn ich länger drum herum gelaufen bin, freue ich mich, dass es dann doch noch bei mir einzog…

California Kitchen von Christian J. Goldsmith nimmt uns mit in die Küche des Golden State. Hier leben viele Menschen, gleichzeitig gilt Kalifornien aber auch als der Früchtekorb der USA, denn hier werden viele Früchte und andere Nutzpflanzen angebaut. Kein Wunder eigentlich, dass hier dann auch viele neue Foodtrends gesetzt wurden und werden.

Die Gerichte im Buch sind vielfältig und abwechslungsreich: Es gibt für jeden Teil des Tages Ideen, viele der Rezepte sind vegetarisch, manche vegan, das meiste eindeutig gesund mit viel Obst und / oder Gemüse, zwischendurch darf es dann aber auch etwas Süßes sein. Avocados, Papayas und Co wird man hierzulande leider praktisch nie in einer wirklich guten Qualität bekommen, das ist leider immer wieder ein Manko, was ich an solchen Rezepten sehe. Allerdings sind die Zutaten an sich alle gut zu beschaffen und dürften kein allzu großes Problem darstellen. Auch die Zubereitungen sind machbar und sollten selbst von interessierten Anfängern in der Küche gemeistert werden können.

Oben drauf gibt es sommerliche, bunte und ansprechende Fotografien, sowohl von den Gerichten, als auch einige von Kalifornien selbst. Ein paar kleine „Insidertipps“, wo man gut essen kann, gibt es noch oben drauf. Schön hätte ich noch ein paar Einleitungssätze zu den Gerichten gefunden, davon bin ich bekanntermaßen ein großer Fan, diese fehlen in diesem Buch allerdings komplett.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Red Burger Buns: Die Idee, Hefeteig mit Rote Bete – Saft einzufärben ist inzwischen auch nicht mehr wirklich neu, kommt aber immer wieder sehr gut an und ich persönlich bin eh ein großer Fan davon! Hier werden also Burger Buns damit gefärbt und man erschafft mit leichten Mitteln einen echten Hingucker.

Glasierte Karotten mit Sesam: Möhren sind ja von Haus aus süßlich, wenn man sie dann noch röstet und mit einer Glasur aus Sojasauce, Ahornsirup und Orangensaft bestreicht, wird das Ganze noch besser. Eine super Beilage!

Mango-Chia-Eis: Das Prinzip ist einfach: Mango, pflanzliche Milch, Chia und Ahornsirup werden prüiert, dürfen quellen und wandern dann ins Eisfach. Einfach und super für den heißen Sommer. Nächstes Mal nehme ich allerdings deutlich mehr Mango, denn für uns hätte es noch etwas mehr nach Mango schmecken können.

Mein Fazit: Unaufgeregte, leckere, gesunde, manchmal auch ungesündere Küche, die perfekt in den Sommer passt, bekommen wir in diesem Buch präsentiert. Insgesamt absolut stimmig, toll zum Blättern und dabei nicht ganz so einschüchternd gesund, wie einige andere Werke zu diesem Thema. Das Buch macht Spaß!

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Das Buch „California kitchen“ von Christian J. Goldsmith umfasst rund 210 Seiten, kostet 25 Euro und erschien im Tre Torri Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

 

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