Rezension: Die Küche der Provence

Heute geht es für uns nach Südfrankreich, in die Provence genauer gesagt! Leider nur in Form eines Buches, beziehungsweise leckeren Essens, aber das ist immerhin ein Anfang!

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Das Buch bietet so ziemlich alles an typischem, leckeren Essen und diesem speziellen Lebensgefühl, was man mit der Provence verbindet. Im Buch gibt es nämlich nicht nur Rezepte zu jeder Tageszeit, sondern auch jede Menge Bilder und kleine Geschichten vom Markt, über spezielle Zutaten und einiges mehr!

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Was mir besonders gefällt, ist die Unaufgeregtheit, die man im Buch spürt: Keine elend langen Zutatenlisten, sondern lieber wenige, leckere Zutaten! Fleisch und Fisch sind recht häufig in den Rezepten vertreten, aber auch Gemüsegerichte, Gebäck oder Desserts gibt es. Man findet also als Vegetarier durchaus auch einiges, beim ersten Durchschauen könnte man aber gleichzeitig auch etwas enttäuscht davon sein. Das ausführliche Register hilft beim Finden der passenden Rezepte.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Tapenade: Oliven, insbesondere schwarze, sind hier immer hoch im Kurs und so ist diese cremige-geschmacksintensive Paste ebenfalls immer wieder gern gesehen. Die Sardelle habe ich einfach weggelassen, dafür ein paar mehr Kapern rein. Nächstes Mal gibt es sie wieder eher mit Knoblauch, diese kam nämlich ohne aus.

Beurre persillé: Die Petersilienbutter ist eher eine Kräuterbutter mit Zwiebel und Knoblauch. Sehr lecker und perfekt zu frischem Brot aller Art!

Fougasse aux olives: Eine Fougasse ist die französische Version des italienischen Focaccia: Ein Fladenbrot, das man mit beliebigem Belag oder Füllung bäckt und was einen relativ hohen Ölanteil im Teig hat. Diese wurde wunderbar samtig, außen leicht knusprig und die Oliven als Füllung passte perfekt zu den beiden Belägen von oben.

Mein Fazit: Das Buch gibt einen vielfältigen Überblick über die südfranzösische Küche, leider ist sie recht vegerarierunfreundlich, aber das wusste ich vorher. Trotzdem wird man auch als Vegetarier*in fündig, besonders bei den Backwerken, bei den Desserts und den Belägen. Das Buch schafft es, ein wenig Provence in die heimische Küche zu bringen und man blättert immer wieder gerne darin.

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Das Buch „Die Küche der Provence“ von Marie-Pierre Moine und Gui Gedda umfasst 304 Seiten, kostet 24,95 Euro und erschien im DK Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar!

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Eine Antwort zu Rezension: Die Küche der Provence

  1. Pingback: Frankreich: Tapenade | Cooking around the world

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