Großbritannien: Victoria Sponge

Victoria Sponge ist ein sehr klassischer, britischer Kuchen, man sieht ihn dort immer wieder, es gibt ihn in der großen Version oder als Mini Kuchen zum Afternoon Tea. Benannt wurde er nach Queen Victoria und ich kann ihn nur sehr empfehlen!

Der Victoria Sponge ist ziemlich schnell gemacht und auch Backanfänger können so einen tollen Kuchen zaubern, denn die Zubereitung ist einfach und viele Zutaten braucht man auch nicht… Wer mag, gibt zusätzlich zur Erdbeerfüllung noch etwas Sahne in die Mitte des Kuchens, das muss aber nicht sein und da wir hier nicht so auf Sahne stehen, habe ich sie einfach weggelassen.

Zutaten:
200 g Butter, weich
200 g Zucker (in diesem Fall besser weißer, als brauner Zucker)
4 Eier
200 g Mehl
2 TL Backpulver
4 EL Erdbeermarmelade
Puder- oder Kristallzucker zum Bestäuben
2 Springformen, 20 cm Durchmesser, gut eingefettet und die Böden mit Backpapier ausgelegt
Zubereitung:

  • Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
  • Die Butter und Zucker mit den Rührbesen des Mixers in einer Rührschüssel leicht schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazu geben und ebenfalls gut verrühren.
  • Mehl und Backpulver dazu geben und vorsichtig unterheben bis ein homogener Teig entsteht, nicht zu lange rühren.
  • Den Teig auf die beiden Springformen verteilen und im Ofen auf mittlerer Schiene für etwa 25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Ein hineingesteckter Zahnstocher sollte sauber wieder aus dem Teig kommen.
  • Die Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, danach aus den Formen lösen und komplett auskühlen lassen.
  • Anschließend den ersten Boden auf eine Kuchenplatte o.ä. legen, mit der Marmelade bestreichen und den zweiten Boden darauf legen. Mit etwas Puderzucker bestäuben und fertig!

Enjoy your cake!

 

Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch „A very british tea time“ von Emma Marsden und passt toll zu dem Buch „A very british christmas“, was ich euch letzten Dezember schon einmal vorstellte, denn beide stehen in Verbindung zu Fortnum & Mason (über diese britische Institution erfahrt ihr in der anderen Rezension noch mehr).
In diesem Fall dreht es sich also nicht um britische Weihnachten, sondern um die Tea Time, für die Großbritannien besonders berühmt ist. Nun ist ein Buch über die britische Tea Time nicht gerade etwas nie dagewesenes… Was ist also an diesem besonders? Ganz klar die Einleitung – wobei der begriff „Einleitung“ dem Text eigentlich nicht gerecht wird, denn die ersten 40 Seiten, also fast ein Drittel des Buches, nimmt dieser Teil ein. In diesen ersten beiden Kapitel (so kann man es besser nennen) erfahren wir jede menge über die Entwicklung der Teekultur in Großbritannien und den Tee an sich. Das ist sehr spannend und lohnt sich zu lesen. Anschließend gibt es dann noch 45 Rezepte für einen gemütlichen Afternoon Tea.
Mein Fazit: Ein schönes Buch und gerade der Theorieteil am Anfang war sehr interessant. Die Rezepte sind vielfältig, mal süß, mal herzhaft, mal ganz klassisch (wie obiger Victoria Sponge), mal eher neu (wie beispielsweise Brownies). Ein sehr schöner Einstieg ins Thema!

 

 

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Das Buch „A very british tea time“ von Emma Marsden umfasst 128 Seiten, kostet Euro und erschien im Christian Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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