China: Tapioka-Pudding mit Mandarinen

Wird euch auch regelmäßig übel, wenn ihr auf die aktuellen Infiziertenzahlen schaut? Vielleicht kann ja ein bisschen Soulfood die Nerven beruhigen… Heute gibt es einen einfach gemachten Tapioka Pudding, der herrlich cremig ist und durch die Mandarinen einen fruchtigen Anteil bekommt.

Der Pudding ist super vorzubereiten und falls ihr keine Sahne habt, verwendet einfach entsprechend mehr Milch. Ich fand den Pudding an sich relativ geschmacksneutral und würde nächstes Mal etwas Vanille dazu geben. Das mag dann nicht mehr Original sein, aber nun ja… Entscheidet ihr, was euch lieber ist.

Zutaten (für 4 Gläser):
70 g Tapioka-Perlen (Sago)
Wasser zum Kochen
400 g Mandarinenfilets aus der Dose
120 ml Milch
80 ml Sahne
80 g Zucker
4 Gläser zum Abfüllen, 1 Topf
Zubereitung:

  • Die Tapioka-Perlen in einem Topf in Wasser 10 Minuten kochen. Den Topf vom Herd nehmen, noch weitere 10-20 Minuten stehen lassen, bis die Kugeln durchsichtig sind.
  • Dann in ein feines Sieb gießen und mit Wasser abspülen (Das ist der Teil der bei mir nicht wirklich funktionierte, weil das Ganze eher aussah wie ein massiver Sago-Pudding. Wenn das bei euch auch so ist, dass lasst es einfach abtropfen (ohne das Abspülen), am Ende klappt es…)
  • Die Mandarinen abgießen, die Flüssigkeit dabei auffangen.
  • In einen Topf Milch, Sahne und Zucker geben und einmal kurz aufkochen. Vom Herd nehmen und die Tapioka-Perlen unterrühren. Auf die Gläser verteilen und die Mandarinenfilets dazwischen schichten.
  • Mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen.

Guten Appetit!

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Habt ihr eines meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Oder markiert mich bei Instagram gerne mit @beckyskoestlichkeiten.

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Das Rezept stammt aus dem Buch „Chinesisch kochen für Einsteiger“ von Ross Dobson. Der Autor kommt aus Australien, wo die chinesische Küche weit verbreitet und beliebt ist.
Zu Beginn des Buches steht eine ausführliche Warenkunde und eine Übersicht, wie sich die unterschiedlichen Regionen kulinarisch unterscheiden. Das ist eine hilfreiche Zusammenfassung!

Viele der Rezepte sind nicht vegetarisch, was mir die Auswahl nicht gerade erleichterte. Es werden speziellere Zutaten wie verschiedene Sausen und Gewürze benutzt, ein Asia Laden in der Nähe hilft also. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet, was mir gut gefällt: Angaben zu Koch- oder gegebenenfalls Marinierzeiten, ein kurzer Einleitungstext und schöne Bilder.
Mein Fazit: Ein schönes Buch, aus dem ich gern noch mehr ausprobiert hätte. Wer Meerestiere und Fleisch isst, wird hier sicherlich leicht fündig, für Vegetarier kann ich das Buch nicht wirklich empfehlen.

 

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Das Buch „Chinesisch kochen für Einsteiger“ vonn Ross Dobson umfasst 222 Seiten, kostet 19,95 Euro und erschien im DK Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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