Rezension: Downton Abbey

Heute geht es nach England, genauer nach Downton Abbey. Habt ihr die Serie verfolgt? Ich bis vor Kurzem erstaunlicherweise nicht, auch wenn die Serie eigentlich gut zu mir passt. Inzwischen habe ich ein paar Folgen gesehen und mir gefällt gut, dass sie nicht allzu künstlich dramatisch aufgebaut ist, sondern wirklich versucht wurde, sie möglichst historisch korrekt aufzubauen. Einen großen Anteil nehmen Szenen beim Essen ein und so passt ein Kochbuch wunderbar zu der Serie.

Das Buch ist eine spannende Mischung aus Kochbuch, historischer Einordnung der Speisen und auch kleinem Serien-Bilderbuch. Im Mittelpunkt stehen aber eindeutig die Speisen, die so ausgewählt wurden, dass wir sie auch heute noch gern essen, sich allerdings möglichst eng an Rezepten aus der Zeit um die vorletzte Jahrhunderwende orientieren. Immer wieder gibt es dazu in ausführlichen Einleitungstexten Einordnungen, etwas zur Geschichte eines speziellen Gerichts oder ähnliches. Auch wird immer wieder mal berichtet, wo man das Gericht in Downton Abbey sehen kann. Da ich erst das Kochbuch in der Hand hatte und mir quasi parallel die erste Staffel angesehen habe, war es interessant, beides direkt miteinander zu vergleichen. Passend dazu ist das Buch auch aufgeteilt in die beiden großen Kapitel „Bei den Herrschaften“ und „Bei der Dienerschaft“. Man kann das Buch aber auch ohne die Serie zu kennen toll zur Hand nehmen und sich einfach an den britischen Speisen erfreuen.

Die Rezepte im Buch sind gut zu Hause nachkochbar, allerdings variieren die Schwierigkeitsgrade von ganz einfach, bis aufwändiger. Für Vegetarier ist das Buch nicht wirklich geeignet, wenn man nach herzhaften Speisen sucht. Da das Buch aber auch viele Nachspeisen und Gebäck enthält, hatte ich keine Probleme, mehrers zu finden, was ich gern ausprobieren wollte. Viele Rezepte werden von einem ansprechenden Bild begleitet, das auf hübschem Geschirr die präsentierten Speisen zeigt.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Madeira Kuchen: Madeira Cake verbinde ich mit meiner ersten Schottlandreise und so stand er direkt ganz oben auf der Nachbackliste. Der Kuchen wurde wirklich toll: Innen saftig, außen hat er eine feine Karamellkruste. Er kann nicht mit dem auf dem Burgplatz in Edinburgh konkurrieren, aber das kann auch nicht das Kriterium sein.

Hot Cross Buns: Die feinen Brötchen enthalten eine gute Portion Gewürze und eigentlich Korinthen, bei uns waren es Cranberries. Ansonsten ein super Rezept, sehr lecker und genau das richtige an grauen Regentagen. Im Buch fehlte leider der Hinweis, auf wie viel der Ofen vorgeheizt werden sollte.

Mein Fazit: Ein wunderbares Buch: Tolle britische Küche, spannende historische Einordnung und dazu noch ein paar Bilder und Zitate aus der Serie. Perfekt für alle, die eines oder mehrere dieser Themen mögen.

Auch auf meinem anderen Blog „Becky’s Diner“ gibt es diese Woche einige Rezensionen. Schaut gern dort auch vorbei: KLICK!

Vor einer Weile hatte ich bereits das Buch „Zu Gast in Highclere Castle“ vorgestellt. Das ist das Schloss, in dem die Serie spielt. Klickt doch gern rüber, wenn euch Bücher dieser Art interessieren.

 

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Das Buch „Das offizielle Downton Abbey Kochbuch“ von Annie Gray umfasst 270 Seiten, kostet 24,95 Euro und erschien im Dorling Kindersley Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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