Rezension: Küchenschätze aus dem Libanon

Heute geht es für uns in den Libanon, ein Land, was eine ähnliche Küche hat, wie meine Lieblingsküchen: Es gibt Falafeln, Hummus, Maamoul und vieles anderes Leckeres!

John Gregory Smith hat in Beirut gearbeitet und später noch einmal das Land ausführlicher bereist, um Ideen für dieses Kochbuch zu sammeln. Herausgekommen ist ein Länderkochbuch, wie ich es liebe: Authentische Aromen, teilweise traditionelle Gerichte, teils aber auch moderne Neukreationen, die sich nur an den Aromen und Zutaten orientieren. Dazu gibt es tolle Food Bilder, aber auch wunderschöne Fotografien aus dem Libanon.

Was mir ebenfalls gut gefällt, sind die ausführlichen Einleitungstexte zu jedem Gericht. Hier wird der Ursprung des Gerichts erzählt, die Erinnerungen des Autors dazu, weitere Informationen, was man zu erwarten hat oder worauf man achten sollte. Solche Texte mag ich sehr, weil sie einem noch mehr Gefühl für die Küche und das Land geben können. Die meisten Rezepte werden auch von einem Bild begleitet, auch diese sind sehr ansprechend. Grundsätzlich findet man auch als Vegetarier einige Rezepte, die man ausprobieren kann, noch etwas mehr Auswahl dafür oder auch an süßem Gebäck hätte ich schön gefunden. Die Zutaten sind insgesamt gut zu beschaffen, es werden allerdings auch einige verwendet, die man hier in Deutschland nicht in jedem Supermarkt bekommt. Aus meiner Sicht ist es aber ein gutes Gleichgewicht aus: Authentischen Zutaten, um wirklich authentischen Geschmack zu transportieren, und Zutaten, die man hier leicht bekommt, sodass das Buch nicht zu einem frustrierendem Erlebnis wird.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Dattel-Zimt-Quadrate: Maamoul sind herrliche kleine Gebäcke, die mit einem Dattelmus gefüllt und oft toll verziert werden. Hier gibt es eine tolle Variante: Quasi ein Maamoul-Riegel. Die Herstellung ist schnell und einfach, ich habe die Walnüsse der Füllung durch Sonnenblumenkerne ersetzt (aus Allergiegründen…), was ebenfalls super schmeckt. Die Küchlein machen sehr satt, eignen sich also perfekt als kleiner Snack für Zwischendurch. Sehr empfehlenswert!

Eier in Joghurtsauce: Laban bil bayd ist quasi wie Shakshuka, aber nicht mit einer Tomaten-, sondern einer Joghurtsauce. Ich hatte vorher ein bisschen die Befürchtung, dass der Joghurt beim Erhitzen gerinnen würde, das passierte ehrlich gesagt auch, trotzdem funktionierte das Rezept gut. Es wird wohl nicht mein neuer Favorit, aber das muss ja nicht jedes Gericht sein.

Mein Fazit: Ein tolles, sehr authentisch wirkendes Länderkochbuch. Der Libanon ist bestimmt ein spannendes Land und zumindest ein wenig Geschmack von dort können wir uns jetzt nach Hause holen! Ich werde definitiv noch einiges ausprobieren und hier berichten.

Auch auf meinem anderen Blog „Becky’s Diner“ gibt es diese Woche einige Rezensionen. Schaut gern dort auch vorbei: KLICK!

 

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Das Buch „Küchenschätze aus dem Libanon“ von John Gregory Smith umfasst 190 Seiten, kostet 29,99 Euro und erschien im Christian Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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4 Antworten zu Rezension: Küchenschätze aus dem Libanon

  1. treibsandblog schreibt:

    Auf einer Reise in den Libanon würde ich sicher gut zunehmen. 😉 Das Buch klingt richtig gut.

  2. kormoranflug schreibt:

    In vielen arabischen Ländern wird auf der Grundlage der libanesischen Küche gekocht.

  3. Maren Lubbe schreibt:

    Hallo Becky,
    Ich besitze dieses Buch ebenfalls und kann deiner Rezension nur zustimmen! Auch mir gefallen die einleitenden Texte besonders gut, denn sie sind hilfreich und informativ.

    Liebe Grüße Maren

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