Rezension: So schmeckt Israel

Nun wurde die diesjährige Buchmesse in Leipzig ja tatsächlich abgesagt, das soll uns aber natürlich hier nicht davon abhalten, unsere traditionelle Rezensionswoche durchzuziehen! Wenn ihr Lust habt, mehr über das Coronavirus und COVID-19 zu erfahren, dann klickt gern auf meinen Science Blog rüber, dort habe ich einige Fakten gesammelt.

Nachdem wir mit unserer letzten Rezension schon im Nahen Osten und in der Türkei unterwegs waren, bleiben wir doch einfach direkt dort! Dieses Mal habe ich euch das erste Buch von Tom Franz mitgebracht – sein erstes Kochbuch und seine Autobiographie hatte ich bereits vorgestellt.

Das Buch beginnt mit einem recht ausführlichen Text für den Autor selbst, auf seine Geschichte, wie es ihn nach Israel verschlug, über seine Familie und seinen Weg zum Koch. Das ist alles sehr interessant und spannend zu lesen, wer sich mehr dafür interessiert, dem seien die beiden obigen Artikel empfohlen.
Im Buch finden wir Gerichte und Gebäcke, die mal ganz einfach sind, mal etwas aufwändiger. Die Zutaten sind klassisch israelisch und auch die Geschmacksmuster sind ganz klar von dieser Küche inspiriert. Gleichzeitig merkt man aber immer mal wieder einen deutschen Einschlag. Tom Franz versteht es nämlich wirklich gut, beide Küchen und Geschmäcker miteinander zu kombinieren. Durch seine Einführungstexte zu allen Gerichten bekommt man direkt noch mehr Gefühl für das Gericht, was ich immer wieder schätze! Auch die Bilder sind schön: Recht unaufgeregt, das Essen im Mittelpunkt und zwar sehr schön in Szene gesetzt, aber man hat auch das Gefühl, dass das Essen bei einem selbst ähnlich aussehen könnte.
Einer der großen Vorteile an der israelischen Küche ist ja, dass man hier viele vegetarische Gerichte kennt und liebt. Im Buch hätten es gern noch ein paar mehr davon sein dürfen, aber insgesamt möchte ich mich nicht beschweren, man wird auch als Vegetarier ganz gut fündig im Buch. Die Zutaten sind im Großen und Ganzen auch hier gut zu bekommen, für größere Mengen Tahini empfehle ich auf jeden Fall einen Besuch im türkischen Supermarkt. Ich mache dort immer direkt recht große Einkäufe von Tahini, Kreuzkümmel und einigem mehr. (Dabei fällt mir ein, dass ich genau das dringend bald mal wieder tun sollte.)

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Challa: Challa ist einfach lecker und da sich die Kleine eh einen Hefezopf gewünscht hatte, passte das wunderbar. Zu dem Rezept ist eigentlich nicht viel zu sagen: Funktionierte, war lecker und sah hübsch aus!


Rote Bete – Salat mit gerösteten Sonnenblumenkernen: Die Kombination aus Rote Bete und Feta mag ich schon lange gern und so sprach mich dieser Salat auch direkt an. Das Dressing besteht zum Teil aus Mayonnaise, wodurch der Salat nicht halb so hübsch wie auf dem Bild im Buch aussah. Geschmacklich war er aber fein.
Eiersalat mit zweierlei Senf und zweierlei Zwiebeln: Der Titel des Rezeptes ist gefühlt fast so lang, wie die ganze Zutatenliste, also lasst euch davon nicht irritieren. Eiersalat ist noch so ein Gericht, was immer wieder unterschätzt wird, hier wird er jedenfalls immer wieder gern in den verschiedensten Varianten gegessen. Dieser ist eine klassische Kombination aus Eiern, Senf, Mayonnaise, Schnittlauch und Salz und Pfeffer. Ebenfalls sehr gelungen.


Schabbat Freude: Dieser Kuchen wird traditionell am Freitag vor dem Schabbatbeginn gebacken und dann am Samstag gegessen. Die Basis besteht aus einem Schmandteig, oben drauf kommen zimtige Streusel. Das Ergebnis ist dann ein weich-feuchter Kuchen mit knusprigen Streuseln. Kam bei einer Familienfeier sehr gut an.

Mein Fazit: Alle ausprobierten Rezepte funktionierten wunderbar, waren leicht gemacht und sehr lecker. Es gibt auch durchaus aufwändigere Rezepte im Buch, aber insgesamt sind sie alle sehr gut nachkochbar und auf meiner Ausprobierliste stehen noch ein paar weitere Gerichte und Gebäcke aus dem Buch. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die israelische Küche mögen, sich aber auch besonders für Variationen interessieren.

Auch auf meinem anderen Blog „Becky’s Diner“ gibt es diese Woche einige Rezensionen. Schaut gern dort auch vorbei: KLICK!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Buch „So schmeckt Israel“ von Tom Franz umfasst 206 Seiten, kostet 26,90 Euro und erschien im AT Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

Dieser Beitrag wurde unter Asien, Israel, Rezensionen, Uncategorized abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Möchtest du mir deine Meinung mitteilen? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.