Rezension: A very british Christmas

Meine Liebe zu Großbritannien ist kein großes Geheimnis und als ich die Vorschau für das Buch sah, was ich euch heute vorstellen möchte, war sofort klar: Das muss ich haben! Und da sind wir: Ein britisches Weihnachten verspricht das Buch und um es kurz zu machen: Genau das bekommen wir auch! (Allerdings nicht immer ganz klassisch, aber das muss ja nichts schlechtes sein.)

Herausgeber ist hier das Londoner Kaufhaus Fortnum & Mason und auch wenn ich hier von keinem Kaufhaus oder Supermarkt ein Kochbuch kaufe, stört mich das in diesem Falle gar nicht. Denn Fortnum & Mason ist nicht einfach irgendein Laden, sondern vielmehr eine Institution. Das ganze Buch ist voller Geschichten, Zeichnungen und natürlich Rezepte. Die Texte im Buch stammen von Tom Parker Bowles, einem in Großbritannien sehr bekannten Food Kritiker, Autor mehrerer Kochbücher und Food Journalisten. Die Rezepte stammen von Fortnum & Mason direkt und die Bilder von keinem Geringeren als David Loftus. Hier haben also drei ganz Große zusammengearbeitet.

Das Buch deckt nicht nur die Weihnachtszeit selbst ab, sondern beginnt sogar schon in der Guy Fawkes Night, es folgen Rezepte passend zum Schlittschulaufen und Wildgerichte. Im Mittelpunkt stehen dann aber schon Weihnachtsbäckerei, die drei Weihnachtstage und besonders Drinks. Aber auch hier hört es nicht auf, sondern wir finden auch Resteverwertungsideen, Silvester- und Januarspeisen im Buch.

Die Rezepte sind toll bebildert, den Stil von David Loftus kennen bestimmt viele von euch – denkt beispielsweise an die Bilder aus den Jamie Oliver – Büchern. Sie machen Lust auf das Ausprobieren und man bekommt das Gefühl, dass die eigenen Kreationen ganz ähnlich aussehen können. Mindestens genauso viele Zeichnungen findet man aber auch überall im Buch: Katzen als Pagen, Harlekins, der Weihnachtsmann bei Fortnum & Mason und vieles mehr. Diese stammen alle aus dem Archiv des Kaufhauses und verkörper so selbst ein Stück Geschichte. Die Rezepte sind meist nicht unaufwändig, die Zutaten sind oft gut zu beschaffen, öfter aber auch mal hochpreisiger. Man kann den Zubereitungsanweisungen gut folgen, aller ist hier gut beschrieben, trotzdem wurde ich das Buch nicht unbedingt Anfängern empfehlen.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Salat mit Süßkartoffeln und Birnen: Der Salat ist eine tolle Mischung aus grünem Salat mit leckerem Honig-Senf-Dressing, darauf kommen geröstete Süßkartoffeln, karamellisierte Zwiebeln und Birnen. Sehr lecker und ein tolles Abendessen!

Mein Fazit: Ganz klar ein Muss für jeden Großbritannien-Fan. Im Buch findet man viele Klassiker, teilweise ganz klassisch verpackt, manchmal neu interpretiert. Meine Nachgemachtliste ist nur so kurz, weil ich euch das Buch schnell vorstellen wollte, damit ihr dieses Weihnachten auch noch etwas davon habt.

 

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Das Buch „A very british Christmas“ von Tom Parker Bowles umfasst 304 Seiten, kostet 39,99 Euro und erschien im Christian Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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