Rezension: Burma

Heute geht es in das Land der goldenen Pagoden, nach Burma! Burma ist ein Land, was mich persönlich schon immer ganz besonders fasziniert hat und so habe ich mich extrem auf dieses neue Kochbuch gefreut! Als ich es dann endlich in den Händen hielt, war die Freude sogar noch größer, denn das Buch ist alles andere als dünn und übersichtlich. Hier gibt es 125 Rezepte aus Burma und dazu noch jede Menge Geschichten und Fotografien.

Was macht ein gutes Länderkochbuch aus? Es gibt da ein paar Punkte, auf die ich persönlich meistens achte und die mir wichtig sind:
1. Der Mensch, der das Buch schreibt, sollte ein bisschen Ahnung von Land und Leuten und Küche haben.
2. Das Buch sollte mir etwas über das Land und selbstverständlich insbesondere über die Küche und Essgewohnheiten erzählen.
3. Das Buch sollte vor allem Rezepte enthalten, aber sehr gerne auch Geschichten und Bilder von dem Land und seinen Menschen.
4. Die Zutaten und Zubereitungsweisen sollten größtenteils auch hier in Deutschland zu besorgen / umzusetzen sein. Einige speziellere Dinge dürfen aber gern enthalten sein. Und passend dazu: Je unbekannter das Land, desto wichtiger ist ein Glossar über wichtige Zutaten.
Nehmen wir all diese Faktoren zusammen, dann haben wir hier mit dem Buch „Burma“ ein ziemlich optimales Beispiel für ein Länderkochbuch!

Auch ich als Vegetarier wurde ohne Probleme fündig, trotzdem sollte ich erwähnen, dass es schon auch sehr viele Rzepte mit Fleisch oder Fisch gibt.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Frisches rotes Chili – Chutney: Aus roter Paprika, Chili, Knoblauch, Salz, Zucker und Essig wird hier eine tolle Würzpaste gekocht. Passt eigentlich so ziemlich zu allem! Die Paprika bringt zusätzliche Süße, Volumen und macht das Chutney dadurch etwas weniger scharf.

Auberginenschmaus: Auberginen sind immer gut, hier werden sie zuerst im Ofen oder dem Grill gegart, dann noch mit Zwiebeln, Kurkuma und Ei in der Pfanne angebraten. Ganz gut, aber jetzt auch nichts besonderes. Das Chutney passte super dazu.

Goldenes Eier – Curry: Die Basis dieses Currys ist eine recht einfache Tomatensauce, besonders wird das Ganze durch die zuerst gekochten, dann angebratenen Eier. Eine klasse Sache, warum habe ich das vorher noch nie gemacht? Die Haut wirft dabei Blasen und wird knusprig, nächstes Mal koche ich die Eier noch etwas kürzer.

Mein Fazit: Das Buch ist einfach toll und hat mich sofort überzeugt, nach dem ersten Durchblättern im Prinzip schon, nach dem Ausprobieren aber noch viel mehr. Ein echter Schatz im Kochbuchregal und ich bin gespannt, was wir noch aus dem Buch nachkochen werden.

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Das Buch „Burma“ von Naomi Duguid umfasst 384 Seiten, kostet 39,99 Euro und erschien im Christian Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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