Rezension: Tel Aviv

Es gibt einen neuen Band der „Kultrezepte“! Und hierbei dürfte es sich wohl um einen meiner liebsten handeln, denn wir reisen mit Reuven Rubin und Arnold Pöschl nach Tel Aviv. Mit hinein also nach Israel, das Land der Falafeln, Hummus, knackiger Salate, von cremigem Tahini, Aubergine in den verschiedensten Zubereitungsarten, …

Reuven Rubin stammt ursprünglich aus Krefeld, lebt aber seit 1990 in Tel Aviv, dort hat er sich vor allem unter Weinkennern einen Namen gemacht und kennt das kulinarische Tel Aviv wie seine Westentasche. Genau der richtige Mensch also, um mit uns einen Spaziergang durch seine Wahlheimat zu unternehmen. Er stellt uns dabei 25 Restaurants, Bars oder ähnliches vor, die uns wiederum insgesamt 80 Rezepte präsentieren. Dabei sind eher größere Gerichte, aber auch viele kleine Beilagen, Snacks, etwas Backwerk und auch einige Cocktails. Begleitet wird all dies von tollen Bildern, die das Lebensgefühl, die Lebensfrohheit und die Offenheit der Menschen genauso gut einfangen, wie die Appetitlichkeit des Essens. Wie bei allen Bänden dieser Reihe handelt es sich hier gleichzeitig um einen Bildband, einen kulinarischen Reiseführer und ein Kochbuch. Eine super Mischung!

Speziellere Zutaten werden etwas verwendet, aber wer einen guten Vorrat an Tahini, Kreuzkümmel und Co im Haus hat, hat eigentlich kein Problem, genug zum Auszuprobieren zu finden! Auch die Anforderungen an den Koch variieren sehr. Einem absoluten Anfänger würde ich dieses Buch wahrscheinlich nicht empfehlen, aber ein Hobby-Koch kann damit absolut glücklich werden.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Baba Ghanoush: Auf diese Auberginenzubereitung hatte ich einfach mal wieder Lust. Hier wird die Aubergine zuerst als Ganze im Ofen gegart, schließlich mit Knoblauch und Zitronensaft mariniert und schließlich noch kurz angebraten und mit Kräutern und Gewürzen verfeinert. Grundsätzlich sehr gut, für mich einen Hauch zu sauer, aber das kann man ja selbstständig anpassen. Das Rezept stammt von Beit Kandinof, hier gibt es nicht nur gutes Essen, sondern auch wechselnde Ausstellungen, Vorträge und Co.

Salat Vessenny: Eigentlich kein Herbst-Winter-Gericht, aber Vitamine braucht man ja auch jetzt. Der Salat besteht vor allem aus frischem Gemüse, das mit einem Saure Sahne – Dressing angemacht wird. Sehr erfrischend, schmeckt im Sommer vermutlich noch viel besser. Das Rezept stammt von Albert Leinov, der für die russisch-jüdische Küche in Tel Aviv steht.

Sabich auf einem Teller: Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Art Salat, allerdings aus gebackenen Kartoffeln und Auberginen, dazu kommt Tahini, Tomaten (bei und als allergiegründen ohne), Eier und Mango Chutney. Größte Erkenntnis: Eier und Mango Chutney sind eine Traumkombi! Auch ansonsten ein nettes Gericht. Das Rezept stammt aus dem Bucke Café, einem Nachbarschaftscafé mit feinem Kaffee und gutem, gesunden Essen.

Mein Fazit: Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ja, ich liebe diese Küche! Und ja, genau deswegen finde ich auch dieses Buch großartig! Denn es bringt uns die Küche, Tel Aviv und seine Menschen ein Stückchen näher!

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Das Buch „Tel Aviv – Die Kultrezepte“ von Reuven Rubin und Arnold Pöschl (Fotos) umfasst 240 Seiten, kostet 32,99 Euro und erschein im Christian Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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