Rezension: Osteria

1.000 geniale und einfache Rezepte aus den besten Lokalen Italiens

Das ist der Untertitel des heutigen Buches und gleichzeitig die beste Kurzbeschreibung, die man geben kann. Zum Abschluss meiner Rezensionswoche anläßlich der Frankfurter Buchmesse habe ich euch diesen Wälzer mitgebracht!

Einige von euch werden vielleicht das Buch La Cucina kennen und Osteria ist tatsächlich in vielem sehr ähnlich: Beide sind extrem umfangreich, es gibt ungeschminkte, italienische Küche, keine Bilder, dafür tolle Einleitungstexte, eine kulinarische Reise durch das komplette Italien und absolut alltagstaugliche Rezepte.

Die Rezepte im Buch sind so, wie die italienische Küche im Urpsrung ist: Es werden in erster Linie einfache und wenige Zutaten benutzt, je nach Region unterscheiden sich diese Zutaten, aber die grundsätzliche Herangehensweise ist gleich. Wie in so vielen Ländern, ist die italienische Küche eigentlich eine bodenständige Bauernküche. Da aber vor allem saisonale und regionale Zutaten benutzt werden, ist der Geschmack trotzdem großartig! Bemerkenswert ist auch, dass selbst die Pasta in so gut wie allen Rezepten selbst und frisch gemacht wird. Die meisten Rezepte wurden in Fließtext aufgeschrieben, das finde ich oft eher unübersichtlich und man muss sich konzentrieren, allerdings passt es auch irgendwie zu dem Buch. Einige der etwas kürzeren Rezepte haben nicht einmal eine Zutatenliste, sondern beschreiben einfach die Zubereitung. Aus diesem Grund würde ich das Buch auch keinem Anfänger in der Küche empfehlen. Am Ende des Buches gibt es gleich mehrere Register, eines sortiert nach Regionen, eines nach den Osterien und eines nach Zutaten. Das ist extrem hilfreich.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Frittata di cippole: Karamellisierte Zwiebeln in einer Frittata, eine ziemlich gute Kombination! Schnell gemacht ist es außerdem.

Fusilli a ciambottela: Pasta geht immer, oder? Hier gibt es Fusilli mit Paprika und Tomaten – Gemüse. Wenige Zutaten, aber die gut kombiniert. Die Fusilli habe ich ehrlich gesagt nicht selbst gemacht, obwohl im Rezept welche von Hand hergestellt werden.

Mein Fazit: Wer sich ernsthaft mit der italienischen Küche beschäftigen möchte, für den ist dieses Buch eigentlich ein Muss! Es ist unfassbar umfangreich, man findet immer neue Ideen und Rezepte und lernt dabei jede Menge über Italien. Die Abwesenheit von Bildern ist auf der einen Seite schade, allerdings passt es zu diesem Buch und wenn jedes Rezept bebildert wäre, würde es den Rahmen eines Buches sprengen.

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Das Buch „Osteria“ umfasst 512 Seiten, kostet 39,95 Euro und erschien im Callwey Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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