Zwischen zwei Buchdeckeln um die Welt

Die Buchmesse ist für mich immer auch die Gelegenheit, euch einige Nicht – Kochbücher vorzustellen, die mir gut gefallen haben und die ich euch gerne zeigen möchte: Heute habe ich den meistgereisten Mann der Welt, eine alleinreisende Frau und eine kulinarische Weltreise für euch!

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Mike Spencer Brown gilt als der „meistgereiste Mann der Welt“. Aus seiner Leidenschaft für das Reisen hat er nicht nur einen Lifestyle gemacht, sondern lebt ihn seit inzwischen 23 Jahren aus vollen Zügen. Dabei hat er inzwischen alle Länder der Welt bereist. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade deswegen) ist es ihm wichtig, dass er nicht als einer der Ländersämmler verstanden wird, denen es einfach nur um Stempel in ihren Pässen geht. Tatsächlich reist Brown eher einfach, vor allem auch in seinen Reiseanfängen. Als er damals einige Zeit in der nordamerikanischen Wildnis lebte, lernte er, seinen Instinkten zu trauen und konnte sie auch später in dem touristisch praktisch überhaupt nicht erschlossenem Süd- und Mittelamerika darauf vertrauen. Auch später in den verschiedensten Ländern kamen ihm diese Instinkte zugute.


Wie ihr wisst, liebe ich die georgische Küche und so fand ich seine Schilderungen über seine Verwunderung über eben diese besonders toll. Er war nämlich sehr überrascht, dass er in diesem kleinen Land solche eine großartige Küche entdecken würde, obwohl er gedacht hatte, er würde die besten Küchen der Welt bereits kennen. Der Autor ist ein toller Erzähler und auch wenn es sehr wenige Bilder gibt, kann man sich alles sehr gut vorstellen.
Das Buch ist so dick und so voller Geschichten, dass es tatsächlich schwer fällt, eine Zusammenfassung zu schreiben, die dem Buch auch nur ansatzweise gerecht wird.

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Und jetzt denkt ihr euch: „Fein, das möchte ich auch! Aber wo beginnen?“ Dann hätte ich hierzu ebenfalls noch einen Buchtipp. Ute Kranz von Bravebird hat nämlich ihr erstes Buch veröffentlicht! Ich verfolge ihren Weg tatsächlich schon, seit sie sich vor einiger Weile selbstständig gemacht hat und mit ihrem Van durch Europa gezogen ist.


Also, was ist drin im Buch? Jede Menge Erfahrungen, Tipps, Tricks und Ermunterungen! Das Buch richtet sich in der erster Linie an alleinreisende Frauen – wobei ich denke, dass auch viele Jungs und Männer, die überlegen, das erste Mal aufzubrechen, hier gute Tipps finden. Gerade das Alleinreisen macht vielen Menschen, insbesondere Frauen, erst einmal Angst und von der Umwelt wird dieses latente Gefühl meist befeuert. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, weil ich schon früh allein unterwegs war, wobei meine Eltern dem glücklicherweise nicht besonders abgeneigt zugeschaut haben (oder auf jeden Fall haben sie es mich nicht spüren lassen). Im Buch gibt es jede Menge Tipps für die Planung, grundsätzliche Hinweise dazu, wie man mit Zweiflern umgehen kann, wie man eventuelle Ängste überwinden kann, aber auch Einschätzungen dazu, wie es ist, ein Reiseblogger zu werden oder wo man online die besten Tipps, Bilder oder Erfahrungsberichte findet. Toll zum Stöbern sind auch die Routenvorschläge im Buch – hier gibt es tolle Ideen, passende Reisezeiten und ähnliches. Ihr seht schon, das Buch ist vollgepackt mit so vielen Informationen, dass man darin toll stöbern kann. Man kann es natürlich auch direkt von vorne nach hinten lesen, ganz, wie man möchte.

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Und zu guter letzt noch ein Buch, was einfach wie die Faust auf’s Auge zu meinem Blog hier passt: „So isst die Welt“. Das Buch ist kein Kochbuch, nimmt uns aber trotzdem mit auf eine kulinarische Weltreise!

Es ist so aufgebaut, dass es pro Land meist eine Doppelseite gibt, auf der eine Landkarte abgebildet ist. Im Land selbst gibt es die typischen Zutaten zu sehen mit kurzen Beschreibungen, außerhalb des Landes sieht man die traditionellen Gerichte. Die Aufteilung finde ich sehr geschickt, weil es tatsächlich sehr übersichtlich ist. Insgesamt ist das Buch ein großes Wimmelbuch: Es gibt so viel zu entdecken auf allen Seiten, dass wir uns das Buch immer und immer wieder anschauen und trotzdem noch etwas Neues entdecken.


Die Illustrationen sind unheimlich liebevoll gemalt und so nehmen wir das Buch wirklich immer wieder in die Hand und haben sehr viel Freude daran!

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Das Buch „Brave Girl“ von Ute Kranz umfasst 250 Seiten, kostet 14,99 Euro und erschien im riva Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Das Buch „So isst die Welt“ von umfasst Seiten, kostet 16,99 Euro und erschien im riva Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Das Buch „Der meistgereiste Mann der Welt“ von Mike Spencer Brown umfasst 430 Seiten, kostet 16,99 Euro und erschien im riva Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplare.

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6 Antworten zu Zwischen zwei Buchdeckeln um die Welt

  1. Pingback: Rezensionswoche: Übersicht | Becky's Diner

  2. Pingback: Rezensionswoche: Übersicht | Cooking around the world

  3. maradakamui schreibt:

    Da sind wieder sehr schöne Bücher dabei 🙂 Zwei sind gleich auf meiner Wunschliste gelandet. Ich habe gestern das „neue“ Lonely Planet „Ultimative Foodie Ziele“ bekommen, das fand ich auch gut. Kennst du das?

    • Becky schreibt:

      Danke dir, schön, dass dir die Auswahl gefällt. 🙂 Welche sind auf deiner Wunschliste gelandet?
      Irgendwie hat mich der Lonely Planet nicht so überzeugt… Ich hatte ihn in Schottland in der Hand. Gefällt er dir gut? Vielleicht muss ich ihm doch nochmal eine Chance geben.
      Viele Grüße, Becky

      • maradakamui schreibt:

        „Der meistgereiste Mann der Welt“ & „So isst die Welt“ hab ich mir abgespeichert 🙂 Ich mochte ihn doch ganz gerne, hab aber auch die deutsche Version, vielleicht ist die anders als die englische? Ich fand es nett, dass man mal nachlesen konnte, was man wo leckeres zu essen bekommt. Ich fahre ja jetzt nach Vietnam, da war es nett ein bisschen einen Einblick und jeweils einen Restauranttipp zu bekommen. Normalerweise bin ich aber auch kein Lonely Planet Fan, meistens sind sie mir zu allgemein. Hab jetzt einige dieser „Reise-Foodie-Bücher“ zuhause, die ich ganz gerne zur Urlaubsvorbereitung nutze.

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