Rezension: Die georgische Küche

Noch einmal geht es heute nach Georgien! Ich hatte es bereits mehrfach erwähnt: Ich liebe die Küche! Aus dem Geheimtipp wird langsam, aber sicher immer mehr ein offenes Geheimnis, aber das ist auch in Ordnung so. Jeder sollte in seinem Leben mal Chatschapuri gegessen haben, oder was meint ihr?

Das Buch, was ich euch heute zu dem Thema zeigen möchte, bringt uns weitere tolle, teils bekannte Rezepte aus dem Kaukasusland nahe. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Cover erst nicht angesprochen hat, um so froher bin ich aber, dass ich einen genaueren Blick hinein geworfen habe. Im Buch finden wir die ganzen tollen Klassiker der georgischen Küche: Chatschapuri in fünf Varianten, Adschika (eine scharfe Würzpaste), Chinkali (Teigtaschen, die Ähnlichkeit mit Momos haben) und Nüsse, die mit einer Traubensafthülle überzogen werden. Letzteres möchte ich übrigens unbedingt noch ausprobieren, weil ich sie schon öfter in Bildern aus dem Land gesehen habe.

Die Rezepte sind an sich alle nicht schwer, die georgische Küche ist tendenziell eine klassische Bauernküche: Einfache, nicht zu viele Zutaten, keine allzu schwierige Zubereitung, aber immer kommt etwas Leckeres heraus. Allerdings würde ich das Buch trotzdem keinem Anfänger in der Küche empfehlen. Die Rezepte sind zwar mit ein bisschen Übung gut zu verstehen, allerdings fehlen pft genauere Backzeiten, Gehzeiten für Hefeteig und ähnliches.
Jedes Rezepte ist bebildert, was ich schon einmal sehr schön finde! Die Bilder wirken nicht besonders modern, aber man kann das Gericht gut erkennen, sie sind hell und somit erfüllen sie problemlos ihren Hauptzweck. Einleitungstexte gibt es nicht, aber teilweise Hinweise, zu welchen Gelegenheiten ein Gericht gegessen wird. Auch Variationen für ein Rezept gibt es immer mal wieder.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Champignons mit Sulgunikäse: Hier werden die Pilze entstielt und im Ofen in etwas Öl gebacken. Anschließend gibt man etwas Sulguni oder Mozzarella darauf und backt das Ganze noch einmal. Sehr einfach, aber auch sehr lecker!


Chatschapuri nach mengrelischer Art: Bei der mengrelischen Art wird der Teig mit einer Käse-Ei-Mischung gefüllt, rund ausgerollt und noch einmal mit Käse bestreut. Super, wie alle Chatschapuris!

Mein Fazit: Never judge a book by its Cover! Das Buch enthält jede Menge klassischer, georgischer Rezepte. Die Gerichte sind leicht zu Hause nachkochbar, sind allerdings so geschrieben, dass man ein bisschen Kocherfahrung für die Umsetzung mitbringen sollte. Oben drauf beginnt das Buch mit tollen Bildern aus Georgien und etwas Hintergrundwissen. Insgesamt ein tolles Buch!

Noch mehr Rezepte und Bücher der georgischen Küche gibt es HIER.

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Das Buch „Die georgische Küche“ von Schota Dwalischwili umfasst rund 175 Seiten, kostet 19,90 Euro und erschien im Leopold Stocker Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

 

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2 Antworten zu Rezension: Die georgische Küche

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