Rezension: Kuchen trifft Orient

Kuchen und Orient… Das sind gleich zwei Themen, für die ich mich sehr interessiere und so findet ihr dazu schon einige Rezepte hier auf dem Blog! So überrascht es bestimmt auch nicht, dass mich das Buch, was ich euch heute zeigen möchte, direkt angesprochen hat: „Kuchen trifft Orient“ von Huda Al-Jundi.

Die Rezepte sind alle vom Orient inspiriert, mal traditioneller – wie beispielsweise Mozzarella Knafeh, Gefüllte Dattelkekse (Ma’amoul) oder Grießkuchen(Basbousa) -, mal weniger traditionell, sondern eher orientalisch interpretierte Gebäcke – Gefüllter Käsekuchen mit Trockenfrüchten, Exotische Schwarzwälder Kirschtorte, Schoko-Minze-Tarte. Schön hätte ich gefunden, wenn die Originalnamen bei den Rezepten dabei stünden – die oben habe ich hinzugefügt. Die Rezepte sind allesamt süß, es gibt kleineres Backwerk, größere Kuchen, aber nichts übermäßig aufwändiges.

Gut gefallen mir auch die Bilder, die es zu jedem Rezept gibt: Sie sind hell, freundlich, nicht überlade und dabei vermitteln sie trotzdem ein orientalisches Flair. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, bei Bedarf aufgeteilt nach Teig, Füllung, Guss oder ähnlichem. Die Zubereitungsschritte sind übersichtlich und gut nachvollziehbar.

Speziellere Zutaten werden immer mal wieder verwendet, aber nicht übermäßig viel. Mahlab ist hierbei wohl das, was man am wenigsten so im Haus hat. Außerdem gibt es Rezepte mit Rosenwasser, Pistazien, vielen Trockenfrüchten oder auch Tahini. Eine kleine Warenkunde am Anfang hilft hier, sich zurecht zu finden.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Grießkuchen: Basbousa war eines der ersten Rezepte auf diesem Blog und seitdem habe ich ähnliches schon oft gebacken. Dieses Rezept gibt einen etwas festeren Kuchen, oben bleibt er etwas knackig und unten ist er schön saftig. Ein feines Rosenaroma rundet das Ganze schön ab.

Mein Fazit: Das Buch sammelt einige schöne Rezepte und die Aromen vom Orient. Es gibt tatsächlich leckere „Süße Schätze aus dem Morgenland“, wie der Untertitel verspricht. Die Rezepte sind absolut alltagstauglich, was ich super finde. Trotzdem gelingt der Spagat zwischen klassischen, orientalischen Rezepten und europäischen nicht immer optimal. Noch viel lieber hätte ich hier ein Buch voller Rezepte „direkt aus dem Morgenland“ vorgestellt. Das Buch läßt mich ein wenig hin- und hergerissen zurück: Es ist keinesfalls schlecht und insofern empfehle ich es sehr gern weiter! Auf der anderen Seite ist es nicht ganz klar genug in meinen Augen, ich hatte etwas anderes erwartet.

Einen kleinen Blick in das Buch gibt es auch auf Hudas Blog: KLICK!

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Das Buch „Kuchen trifft Orient“ von Huda Al-Jundi umfasst 95 Seiten, kostet 19,99 Euro und erschien im Topp Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Bestellen könnt ihr es beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon.

 

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5 Antworten zu Rezension: Kuchen trifft Orient

  1. Pingback: Rezensionen zur Buchmesser – Übersicht | Cooking around the world

  2. Ira Moritz schreibt:

    Danke für Deine Einschätzung, jetzt kann ich das Buch besser beurteilen, habe auch schon damit geliebäugelt.

  3. Wili schreibt:

    Bestimmt ein schönes Kochbuch. Ich kenne es noch nicht. Danke für den Hinweis 🤗

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