Rezension: Fika & Hygge

Fika und Hygge… Wer denkt da auch direkt an kalte, dunkle Tage, Feuer im Kamin, einen warmen Kakao und duftendes, noch warmes Gebäck? Wenn es euch genauso geht, dann habe ich euch heute einen passenden Buchtipp mitgebracht.

Im Buch von Bronte Aurell dreht sich alles um typisch skandinavisches Backen mit all seinen Klassikern und auch einigen unbekannteren Gebäcken. Die meisten Gebäcke sind süßes Backwerk, ein paar herzhafte haben sich aber auch eingeschlichen. Die Schwierigkeitsstufen sind extrem unterschiedlich: Es gibt die ganz einfachen Kekse, für die man null Erfahrung braucht, es gibt die verschiedensten Hefeteigkreationen, für die man vielleicht schon mal etwas gebacken haben sollte, es gibt aber auch die aufwändigen Torten oder Plunderteile – selbstverständlich mit selbstgemachtem Teig. Hier findet also bestimmt jeder etwas passendes.

Die Autorin ist übrigens Schwedin, ihr Mann Däne und beide betreiben zusammen das SkandiKitchen, ein Café in London, was sich ganz auf skandinavisches Gebäck spezialisiert hat. So verbindet die Autorin auch viele Kindheitserinnerungen mit einigen Backwerken, die sie mit uns in den kurzen Einleitungstexten teilt. Auch darüberhinaus erfahren wir dort etwas über die Ursprünge, über die Namensgebungen, über die Feiern, zu denen etwas serviert wird und vieles mehr. Schön finde ich auch, dass alle Rezepte doppelt überschrieben sind: Einmal mit dem Originalnamen, einmal mit einer deutschen Übersetzung. Die Rezepte selbst sind sehr gut nachvollziehbar und auch allzu spezielle Zutaten werden nicht verwendet. Die Bilder, die es zu jedem Gebäck gibt, finde ich sehr ansprechend. Auf ihnen erkennt man das Gebäck gut, es gibt Deko drumherum, aber nicht aufdringlich und alles vermittelt eine ruhige, angenehme Stimmung.

So schön ich es finde, dass die ganzen Originalnamen über den Rezepten stehen, so schade finde ich es allerdings auch, dass sie dann im Register überhaupt nicht mehr auftauchen. Hier stehen nur die deutschen Übersetzungen, was ich ehrlich gesagt immer verwirrend finde. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich merke mir gerne die Originalnamen und nicht irgendwelche Übersetzungen, die von Buch zu Buch unterschiedlich sind. Das Register an sich ist abgesehen davon aber übersichtlich und hilfreich.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Lokis Brownies: Okay… Brownies sind immer gut, besonders wenn man einen dieser „Alles doof“-Tage hat, die kennt ihr bestimmt auch?! Diese Brownies wurden unheimlich cremig, weich, schokoladig und im Prinzip unfassbar toll! Trotzdem werden sie nicht mein Lieblingsrezept ablösen. Warum? Weil sie mir einfach deutlich zu viel Butter enthielten und irgenwie davor schon fast trieften. Geschmacklich großartig, aber trotzdem nicht perfekt insgesamt.

Weiße Kladdkaka: Vom Original mit dunkler Schokolade bin ich schon lange Jahre ein Fan, seit eine Freundin ein Rezept von ihrem Auslandsjahr in Schweden mitbrachte. Auch hier auf dem Blog findet ihr schon ein Rezept dafür. Diese Variante unterscheidet sich vor allem dadurch, dass sie mit weißer Schokolade gebacken wird. Das Ergebnis ist so traumhaft cremig, schokoladig und einfach das ultimative Soulfood! Das Rezept gibt es bald. Wer sich zwischenzeitlich trösten möchte, kann gern die Kladdkaka von meinem anderen Blog ausprobieren: KLICK!

Mein Fazit: Kennt ihr diese Bücher, die ihr am Liebsten einmal von vorne nach hinten durchprobieren möchtet? Solch ein Buch ist dieses für mich. Meine Wunschnachbackliste war sehr umfangreich und ich hatte es eher schwer, mich für etwas zu entscheiden, weil ich so viel Auswahl hatte. Der Herbst ist noch länger und auch der Winter kommt erst noch, da werde ich bestimmt noch ein paar Mal das passende Wetter für meine persönliche Fika haben!

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Das Buch „Fika & Hygge“ von Bronte Aurell umfasst Seiten, kostet 25 Euro und erschien im Christian Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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