Dänemark: Essiggurken

Das heutige Rezept mag denkbar einfach klingen, aber als ich es das erste Mal ausprobierte, war es eine großartige Erkenntnis, dass diese Leckerei so einfach und schnell hergestellt werden kann!

Essiggurken aus Dänemark

Normalerweise bin ich kein großer Fan von eingelegtem Obst oder Gemüse, auch von Fermentation bin ich persönlich nicht so überzeugt – geschmacklich vor allem. Aber es gibt eine Ausnahme: Zwischendurch mag ich ganz gern ein paar kleine, eingelegte Cornichons und quasi ständig könnte ich dänische Gurkenscheiben aus dem Glas essen. Kennt ihr die? Großartig! Und noch großartiger ist es, dass man diese Gurken tatsächlich ganz schnell und einfach zu Hause herstellen kann – deutlich günstiger, als die gekauften sind sie dann nebenbei auch noch.

Das Rezept ist denkbar einfach: Man kocht einen Sud kurz auf, schneidet Gurken in beliebig dünne Scheiben, gibt sie in ein Glas und schüttet den Sud darüber. Mindestens über Nacht ziehen lassen und fertig! Das schafft bestimmt jeder und man wird mit großartigen Essiggurken belohnt: Leicht säuerlich, etwas süßlich. Probiert das Rezept unbedingt aus!

Zutaten:
1 Gurke
1 Stängel Dill
Für die Lake:
250 ml Branntweinessig
100 g Zucker
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Pfefferkörner
1 sterilisiertes Glas, mind. 500 ml Volumen
Zubereitung:

  • Die Gurke waschen und in Scheiben schneiden – ich habe sie recht dünn geschnitten, das ist Geschmackssache. Den Dill waschen und grob zupfen. Beides in das Glas geben und etwas runterdrücken.
  • Für den Sud alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen, rühren, bis der Zucker sich gelöst hat und dann über die Gurken gießen. Das Glas sofort verschließen.
  • Das Ganze mindestens 12 Stunden ziehen lassen und nach Anbruch des Glases im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit!

Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Das Originalrezept stammt von Trine Hahnemann, ihr letztes Buch habe ich HIER rezensiert.

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