Rezension: Bake in the USA

Über amerikanisches Backen hatte ich hier schon ein paar Mal geschrieben und ich muss sagen, dass ich es super finde! Mir gefällt vor allem, dass es für Amerikanier noch normaler ist, während der Woche eine Kleinigkeit zu backen, es braucht dafür keine spezielle Gelegenheit oder einen großen Anlass. Das ist im Prinzip genau die gleiche Haltung mit der ich auch aufgewachsen bin und die ich übernommen habe.

Marc Kromer von Bake to the roots hat nun sein erstes Backbuch vorgelegt und es dreht sich um alles an amerikanischen Backwaren, die man sich so vorstellen kann. Hier wird nicht mit Zucker, Butter und Sahne gespart, das kann ich schon einmal verraten. Die Auswahl der Gebäcke ist bunt: Es gibt Torten, Pies, Muffins, Cupcakes, Cookies, Bars, gebackene Donuts, Cruffins und vieles mehr. Alle Zubereitungsbeschreibungen sind dabei sehr ausführlich, die Zutaten leicht zu beschaffen und für alle Kenntnisstufen findet sich etwas im Buch. Jedes Rezept ist bebildet, immer steht das Gebäck im Mittelpunkt und die Bilder sind nicht allzu überdekoriert. Besonders hübsch finde ich persönlich auch die Zeichnungen und kleinen Sprüche, die jeweils eine Doppelseite als Einleitung eines neuen Kapitels belegen. Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan von Registern: Hier in diesem Buch gibt es ein hilfreiches, in dem die Rezepte an sich und noch einmal nach Zutaten gesucht werden können. Daumen hoch!

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Chocolate Chip Cookie Cake: Diese großartige Torte war meine selbstgebackene Geburtstagstorte und sie war einfach toll! Im Prinzip besteht sie aus drei großen Cookies, geschichtet mit amerikanischer Buttercreme. Sie sah toll aus, war nicht schwer herzustellen und kam gut an. Das einzige, was ich anders machen würde beim nächsten Mal: Weniger Buttercreme.

Chocolate Nuts Pretzel Cookie Bars: Ich backe deutlich mehr Cookie Bars als Cookies, weil ich es unheimlich praktisch finde, den Teig einfach in eine Form zu geben, zu backen und danach zu zerschneiden. Die Kombination aus Schokolade, Nüssen, Brezeln, Karamell und Butterkeksen ist einfach großartig. Was will man da falsch machen?

Mein Fazit: Wie immer gilt: (Aus)Probieren geht über studieren und so habe ich mich ziemlich schnell ins Nachbacken geschmissen und wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte halten, was sie versprechen und gelangen wunderbar.

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Das Buch „Bake in the USA“ Marc Kromer umfasst 160 Seiten, kostet 24,99 Euro und erschien in der Edition Michael Fischer.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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2 Antworten zu Rezension: Bake in the USA

  1. Anna C. schreibt:

    klingt gut- ich back auch gern nach amerikanischen Rezepten; den Zucker kann man ja reduzieren und dem eigenen Geschmack anpassen.

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