Japan: Anpan

Weicher, fluffiger Hefeteig, der eine samtige und aromatische Anko-Füllung umschließt. Das ist Anpan und genau solch ein Rezept habe ich für euch heute dabei!

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Da ich eine sehr große Menge Anko gekocht hatte, habe ich einfach mal innerhalb von 1-2 Wochen alle möglichen Gerichte und Gebäcke ausprobiert, die ich mit der Paste kenne. Ich hatte ja schon erwähnt, dass sie nicht nur als Dousha in China oder als Pat in Korea sehr beliebt ist, sondern vor allem in Japan als Anko als Füllung in vielen Süßigkeiten auftaucht. Während meiner Suche nach Rezepten mit Anko stolperte ich immer mal wieder über An Pan oder Anpan.

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Das Prinzip schien einfach und so machte ich mich daran, einen weichen Hefeteig herzustellen, der gut zu Anko passen würde. Und hier in diesem Rezept möchte ich euch genau solch ein Rezept vorstellen.

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Die Anpan schmecken – wie die meisten Hefegebäcke – am allerbesten lauwarm und direkt am Backtag. Traditionell in Japan werden sie oft als Pausensnack mitgenommen und auch dafür eignen sie sich toll, weil sie leicht zu transportieren sind und sehr satt machen. Ich jedenfalls war und bin absolut begeistert von diesen süßen Brötchen!

Zutaten (für 8 Anpan):
300 g Mehl
30 g Zucker
1/2 TL Salz
30 g Sonnenblumenöl
1 Pck. Trockenhefe (7 g)
etwa 150 – 200 ml Milch, lauwarm
Für die Füllung:
250 g Anko
Etwas Mohn zum Bestreuen
1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier
Zubereitung:

  • Zuerst den Hefeteig zubereiten: Dafür alle Zutaten (nicht sofort die ganze Milch, sondern nur einen Teil)in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes oder per Hand zu einem Teig kneten. Dabei nach Bedarf noch etwas mehr Milch hinzugießen. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Schüsselrändern kleben bleibt, einen Klumpen bildet und sich gut formen lässt. Anschließend noch etwa 5 Minuten von Hand durchkneten. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einen warmen, nicht zugigen Ort stellen. Eine Stunde gehen lassen.
  • Anschließend den Teig in 8 Stücke teilen und jeweils füllen. Dafür ein Teigstück nehmen und flach drücken, in der Mitte sollte die Scheibe etwas dicker sein, als an den Rändern. Die Scheibe sollte ungefähr rund sein und einen Durchmesser von 6 cm haben. Jeweils einen guten Esslöffel voll Anko in die Mitte geben und den Teig darüber zusammenschlagen, sodass eine Art Säckchen entsteht. Den Teig fest drücken, zu einer Kugel rollen und mit der Nahtstelle nach unten auf das Backpapier legen. Die restlichen Stücke genauso verbrauchen. Anschließend auf die Anpan wieder ein Küchenhandtuch legen und sie noch einmal für 30 – 60 Minuten ruhen lassen. Sie sollten dabei auf gar keinen Fall zugig stehen.
  • Nach der Wartezeit den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Das Eigelb in eine kleine Tasse geben, kurz verschlagen und dann mit einem Pinsel die Anpan damit bestreichen. Etwas Mohn darauf streuen.
  • Die Anpan im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene für etwa 15 Minuten backen, bis sie eine goldbraune Oberfläche haben.
  • Wie die meisten Hefegebäcke schmecken Anpan am allerbesten lauwarm. Sie lassen sich aber auch toll als Snack für unterwegs einpacken, denn durch den Teig und die Bohnenfüllung sind sie sehr sättigend.

Guten Appetit!

Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Mit einem Klick auf das Bild geht es zum Grundrezept für selbstgemachtes Anko.

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Eine Antwort zu Japan: Anpan

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