Gingerbread Cookies

Das heutige Rezept habe ich ausnahmsweise mal keinem Land direkt zugeordnet. Das hat vor allem den Grund, dass ich es selbst nicht so direkt zuordnen kann. Gingerbread ist allen möglichen Varianten gibt es in vielen Ländern, seien es die USA, Großbritannien, Irland, in den Skandinavischen Ländern und auch in Deutschland gibt es ähnliches. Also belassen wir es  einfach mal dabei: Gingerbread ist weltweit beliebt und bekannt und irgendwie ist es doch besonders weihnachtlich-friedlich, solch ein Rezept zu Weihnachten auszuprobieren.

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Viele Gingerbread Cookies sind eher hart, dünn und werden in Formen ausgestochen. Dieses hier ist da ganz anders – und für mich macht gerade das den Reiz dieser Kekse aus. Diese Cookies werden weich, saftig und auch der Teig ist viel zu weich, um ausgestochen zu werden. img_20161202_190140

Wer einen richtig deutlichen Ingwergeschmack haben möchte, sollte unbedingt die kandierten Ingwerstücke mit in den Teig geben oder die Menge des gemahlenen Ingwers deutlich erhöhen. Ich habe den kandierten Ingwer weggelassen, weil mir kandiertes nicht so gut schmeckt. Das hatte zur Folge, dass der Ingwergeschmack wirklich nur sehr zart vorhanden war.


Wer also noch ein Last-Minute-Rezept für Weihnachtskekse braucht,sollte diesen hier eine Chance geben!

Zutaten:
170 g Butter, zimmerwarm
50 g weißer Zucker
50 g brauner Zucker
100 g Zuckerrübensirup
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
1 TL gemahlener Ingwer (getrocknet) – beachtet dazu meine Anmerkung oben
1 Prise Salz
250 g Mehl
50 g kandierten Ingwer, gehackt
Zum Rollen: Eine kleine Kaffeetasse, zu etwa 1/3 mit Zucker gefüllt
2 Backbleche, ausgelegt mit Backpapier
Zubereitung:

  • Zuerst in einer großen Rührschüssel die Butter und beide Zuckersorten gut miteinander vermixen. Danach den Zuckerrübensirup, das Ei und den Vanilleextrakt dazu geben und ebenfalls gut unterschlagen mit dem Handmixer.
    Anschließend alle restlichen Zutaten dazu geben und solange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens eine halbe Stunde (bei mir über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
  • Wenn die Kekse gebacken werden sollen, den Ofen auf 180 °C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Anders als bei Donal war mein Teig deutlich zu weich, um ihn in den Händen zu Kugeln zu formen. Stattdessen habe ich einen Eiskugelportionierer verwendet, Kugeln ausgestochen, sie in eine Tasse mit etwas Zucker darin getan, sie etwas geschwenkt und auf meine beiden Backbleche verteilt.
  • Die Kekse im vorgeheizten Backofen blechweise im obersten Drittel für 8 Minuten backen. Sie werden danach in der Mitte noch sehr weich sein, das ist genau richtig so!

Enjoy your Cookies and happy Holidays!

Das Rezept stammt übrigens von Donal Skehan, einem irischen Blogger und Youtuber, der im Moment in Kalifornien lebt. Wer mag, kann sich hier sein Video zu diesem Rezept anschauen:

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