Rezension: Bake & the City

Tobias Müller sendet uns in seinem Buch „Bake & the City“ süße Grüße aus 60 Städten. Und weil ich gerne Grüße aus aller Welt erhalte und sehr gern auch süße in Form von Gebäck, war ich natürlich direkt sehr neugierig, als mich der Verlag fragte, ob ich gern einen genaueren Blick in das Buch werfen würde.


Den Autor kennen bestimmt viele von euch von seinem Blog „Der Kuchenbäcker„, auf der er uns immer wieder süße Leckereien zeigt. In diesem Buch verbindet er ein paar seiner großen Leidenschaften: Backen, reisen und „Sex & the City“ – nebenbei bemerkt eine Serie, die vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Die kulinarische Reise führt uns durch 60 Städte quer durch Europa, von Portugal über Frankreich, Ungarn, Polen, Russland, Skandinavien, Großbritannien und durch Deutschland. Hier wird wirklich kaum eine Region Europas ausgelassen, was ich super finde! Oft ist es bei Kochbüchern, in denen es um eine Reise geht schon aus Platzmangel schwierig, dem Thema wirklich gerecht zu werden. Auch in diesem Buch wird natürlich nicht die gesamte Bandbreite eines Landes gezeigt, aber viele europäische Länder werden kurz besucht und das finde ich sehr schön und vielfältig. Das Buch ist in 7 Routen unterteilt, die man auch als Kapitel verstehen kann. Die Rezeptauswahl ist vielfältig, alle Rezepte sind aber gut zu Hause nachbackbar und nicht allzu aufwändig. Authentisch sind die Rezepte nicht immer zu 100 %, öfter wird sich auch einfach am Original orientiert und Tobias hat dem Gebäck noch einen eigenen Twist verpasst.

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Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet: Eine Seite Bild, eine Seite das Rezept. Die Zutatenlisten sind nach Teig, Belag, Sauce oder ähnlichem strukturiert, was ich immer sehr gut finde. Angaben zu Backformen fehlen ebenfalls nicht. Die Zubereitungsschritte sind durchnummeriert und ebenfalls sehr übersichtlich geschrieben. Das ist alles genau so, wie ich persönlich es ebenfalls mag. Bekanntermaßen bin ich ein großer Freund von Einleitungstexten, die entfallen hier, werden aber bei einem Teil der Rezepte durch „Die Story“ ersetzt – hier wird in einem kleinen Kasten unter dem Rezept noch etwas über das Gebäck erzählt.

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Jedes Rezept ist bebildert und diese Bilder verdienen wirklich eine eigene Erwähnung, weil sie nämlich super schön sind. Geschossen hat sie Andrea Marquetant, die auf Zucker im Salz bloggt. Immer kann man auf den Bildern das Gebäck gut erkennen, an ein paar Stellen hätten es für mich auch etwas weniger Props sein dürfen, aber das ist Geschmackssache und solange das Gebäck im Mittelpunkt steht (so wie hier), ist alles gut.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Kardamom Gifflar: Im Prinzip handelt es sich hier um die typischen Zimtschnecken, wie wir sie alle kennen und lieben. Im Teig ist zusätzlich etwas Kardamom, was für Schweden sehr typisch ist. Geformt sind sie so ähnlich wie die leckeren Hamburger Franzbrötchen. Insgesamt eine perfekte Kombination. Für den Teig brauchte ich leider deutlich mehr Mehl, als im Rezept angegeben. Ansonsten ein leckeres und gutes Rezept.

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Mein Fazit: Ein schönes Buch ist Tobias hier gelungen. Man kann wunderbar darin blättern, mit ihm auf Reise gehen und sich inspirieren lassen. Die Rezeptauswahl ist vielfältig, alltagstauglich und trotzdem nicht alltäglich. Auf meiner Nachbackliste stehen noch so leckere Dinge wie Mandelbeugerl mit Marzipan, Ensaimada und ganzen oben die Oldenburger Torfsteine – schließlich komme ich selbst aus dem Oldenburger Land und dieser Kuchen ist bis jetzt komplett an mir vorbei gegangen. Der wird definitiv demnächst mal ausprobiert! Da ich euch aber unbedingt noch das Buch vor Weihnachten zeigen wollte, habe ich leider noch nicht mehr ausprobiert.

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Das Buch „Bake & the City“ von Tobias Müller umfasst rund 140 Seiten, kostet 19,99 Euro und erschien im blv Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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