Rezension: New York Sweets

New York… wer hat da nicht gleich Lieder im Kopf, Bilder der Freiheitsstatue, vom Central Park, von Weihnachtsdeko und irgendwie coolen, hippen Menschen?! Ebenfalls untrennbar mit New York verbunden: Essen! New York Cheesecake, Donuts, Cronut, Blueberry Muffins, Red Velvet Cake… diese Liste könnte ich noch deutlich fortführen. Roy Fares ging es offenbar genau so und so hat er sich nach seinem ersten Werk über die amerikanischen Gebäcke auch den speziellen New Yorker Sweets angenommen!

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Wie auch schon in seinem ersten Werk nimmt uns Roy Fares mit auf die Reise, zeigt uns einige hippe Läden und präsentiert anschließend immer passende Backwerke dazu. So markiert jeder dieser Läden in gewisser Weise eine Art Kapitel.
Besonders prominent aus dieser Sammlung dürfte die Momofuku Milk Bar sein, an der kommt man ja quasi nicht vorbei, wenn man sich als Foodie mit New York beschäftigt. Immer werden diese Ausflüge natürlich mit der Kamera begleitet und auch darüber hinaus gibt es immer wieder mal Bilder von Straßenszenen oder ähnlichem zu sehen. Das lässt das Buch sehr authentisch wirken, was ich sehr gern mag. Wovon ich nicht so der große Fan bin, ist die ständige Darstellung des Autors, da hätten es ein paar Bilder weniger auch getan.

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Die Rezepte selbst sind ebenfalls alle bebildert, es gibt immer einen Einleitungstext und die Zutatenlisten und Zubereitungsschritte sind sehr genau und ausführlich – beispielsweise werden selbst Eigelb und Backpulver in Stückzahlen und zusätzlich noch einmal in Gramm angegeben. Auch Backformgrößen werden angegeben und die Zutatenlisten sind unterteilt in Creme, Teig, Füllung etc. Das wirkt alles sehr durchdacht und erprobt.

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Cheesecake Brownie, anyone?

Die Rezeptauswahl ist typisch amerikanisch, wird aber auch ergänzt von Gerichten mit anderem Ursprung – typisch New York multikulti. Es gibt relativ viel Ice Cream, Doughnuts kommen definitiv nicht zu kurz und auch für den perfekten Eisbecher gibt es die verschiedensten Saucen und Toppings. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch eher nicht für absoluten Neulinge in der Küche geeignet ist – zwar sind die Rezepte gut erklärt, aber oft doch relativ aufwändig.

Rezepte, die ich ausprobiert habe:
Cheesecake Brownies: Brownies sind immer gut, Cheesecake ist gut, die Verbindung schmeckt ebenfalls. Anders als bei anderen Brownies kommt hier Backpulber mit in den Teig, dadurch ging er ordentlich auf und die schönen Wirbel aus Frischkäsemasse gingen beim Backen im wahrsten Sinne etwas unter. Lecker war das Ergebnis trotzdem.

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Peanut Butter and Jelly Bites: Noch so eine Kombination, die die Laune immer gleich ein wenig heben kann: Erdnussbutter und Marmelade. Hier in Form von knsuprigem Streuselteig und saftiger Füllung, gebacken als Bars in einer Form. Wäre es nicht so ein Figurkiller, düfte es dieses und ähnliche Gebäcke gern ständig geben.

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Skillet Cookie: Ich bin ein großer Fan von diesen praktischen, großen Cookies, die entweder auf dem Blech oder in einer Form / Pfanne gebacken werden. Sie sind innen schön weich und saftig, außen knusprig und man hält sich nicht lange mit Formen auf. Hier gibt es einen schönen Teig, der gefüllt wird mit Nutella und Erdnüssen. Kann nur gut sein? Jepp! Einzig die Backzeit kam bei diesem Rezept überhaupt nicht hin, er musste viel länger in den Ofen.

Mein Fazit: Das Buch macht Lust auf New York! Es vereint typisch amerikanische Rezepte mit Gebäck aus aller Welt zu einer typischen Symbiose, die es so wohl nur genau dort gibt. Die Bilder sind schön, die Rezeptauswahl vielfältig und so finde ich, dass dies ein insgesamt sehr gelungenes Buch ist.

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Das Buch „New York Sweets“ von Roy Fares umfasst knapp 200 Seiten, kostet 29,99 Euro und erschien im Christian Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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