Rezension: Vegan Spanien

Hola! Heute geht es für uns in eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen: Nach Spanien! Witzigerweise ist dieses Buch so eine Art Wiederholung gleich im doppelten Sinne: Zum einen habe ich euch schon mal ein anderes Buch vom Autor – Gonzalo Baró – vorgestellt und zum anderen gab es hier auch schon das erste Buch aus der Reihe zum Nachlesen: Vegan Oriental! Da ich beide anderen Bücher gelungen fand, war ich gespannt auf dieses vegane Spanien-Kochbuch! Gonzalo Baró ist gebürtiger Spanier, der inzwischen in Berlin lebt und dort seine Leidenschaften für Essen und Fotografie zum Beruf machen konnte.

Aufgebaut ist dieser Band genau wie sein orientalischer Vorgänger, wer ihn zu Hause haben sollte, weiß also direkt Bescheid. Es gibt insgesamt sechs Kapitel, die alles abdecken, was man am Tag so gern hätte: Basics, Frühstück, Hauptspeisen, Vorspeisen, Desserts und einige Getränke. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Doppelseiten zu besonderen Zutaten oder Gerichten – wie Aioli oder Paella beispielsweise. Ansonsten gibt es zu den Rezepten an sich oft einen kleinen Einleitungstext (davon bin ich ein großer Fan), eine übersichtliche und bei Bedarf strukturierte Zutatenliste, meist ein Foto und gut formulierte und verständliche Zubereitungsschritte. Besonders gut gefällt mir, dass meist relativ wenige Zutaten verwendet werden, dadurch bleiben die Zutatenlisten übersichtlich und schrecken nicht ab. Das einzige, was in meinen Augen leider nicht besonders gelungen ist, ist das Register.

Hier darf ich euch drei Rezepte direkt aus dem Buch präsentieren:

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Die Rezeptauswahl ist sehr vielfältig, es gibt die Klassiker, die jeder kennt, aber auch einiges, was in Deutschland (noch) nicht so bekannt ist. Die Mischung finde ich dabei durchaus sehr gelungen, auch wenn mein persönliches Lieblingsgetränk leider fehlt: Pomada. Na, möchte jemand ein Rezept?

Spezielle Zutaten halten sich eigentlich auch sehr im Rahmen, dadurch, dass die mediterrane Küche hier zum einen sehr bekannt ist und zum anderen schlicht ähnliche Zutaten verwendet werden. Vegane Ersatzprodukte werden immer mal wieder verwendet, aber nicht so häufig, dass es stört oder uninspiriert ersetzt wirkt.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Oliaigua: Hierbei handelt es sich um nicht mehr oder weniger, als eine aromatische Gemüsesuppe, die mediterran abgeschmeckt ist und püriert wird. Einfach, schnell, lecker! (Leider ist mir das Bild beim „Ableben“ meines Computers abhanden gekommen…)

Aioli: Diese knoblauchige Creme kennen wohl die meisten von euch schon und ich hatte hier auf dem Blog sogar schon mal ein Rezept dafür ohne Ei gepostet. Diese Aioli wollte bei mir leider so gar nicht emulgieren, kann leider immer mal passieren, schade war’s trotzdem.

Mein Fazit: Für alle, die sich vegan ernähren, ist das ein Buch, was sich auf jeden Fall lohnen dürfte – vorausgesetzt natürlich, dass man die spanische Küche und ihre Aromen mag.

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Das Buch „Vegan Spanien“ von Gonzalo Baró umfasst 190 Seiten, kostet 19,95 Euro und erschien im Neunzehn Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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