Australien: Banana Bread – Bananenkuchen mit Schokoglausur {& Buchtipp}

Es gibt ja so Gerichte, zu denen kann man eigentlich gar nicht zu viele Rezepte haben. Bananenbrot ist so einer! Denn man kann ihn ganz pur und einfach machen, mit Schokolade, Nüssen und ähnlichen leckeren Dingen drin, als Crumble, in gesund mit wenig mehr als Erdnussbutter und Haferflocken, als leckere Cookies und in unzähligen weiteren Variationen. Besonders toll finde ich diese Rezepte, weil man einfach immer mal wieder Bananen gesammlt hat, die dann doch irgendwie zu braun zum direkten Verzehr sind. Genau diese Bananen sind perfekt zum Backen!

geburtstag-6
Mitgebracht habe ich euch heute ein echtes Basicrezept. Der Geschmack wird durch keine zusätzlichen Aromen verfälscht, ihr könnt aber problemlos noch ein paar Gewürze, Nüsse oder Schokolade zugeben. Bei uns gab es den Kuchen zum Kindergeburtstag meiner Kleinen. Aus diesem Grund habe ich ihn auch nicht als großen Laib gebacken, sondern in kleinen Portionen in Silikonformen.

geburtstag-5
Das Tolle an solchen Silikonformen ist ja, dass man sie in den witzigsten Formen bekommt und man außerdem noch perfekte Schokoglasuren für die Backwerke kreieren kann. Ich habe das schon mehfach gemacht und jedes Mal hat es wunderbar funktioniert. Dazu müsst ihr die Formen nach dem Backen und Herauslösen ordentlich waschen und trocknen. Danach gebt ihr einige Löffel geschmolzene Schokolade in jede Form und darauf drückt ihr das Backwerk. Drückt es vorsichtig fest, bis etwas Schokolade an den Rändern hochsteigt. Dann einfach ab in den Kühlschrank und mindestens 30 Minuten warten, lieber etwas länger. Dann vorsichtig aus der Form lösen und fertig! Wenn ihr möchtet, kann ich das Ganze demnächst auch gern noch mal in Bildern darstellen?!

Hier kommt nun das Rezept für das Bananenbrot:
Zutaten:
120 g Butter
120 g brauner Zucker
2 Eier
2 EL saure Sahne / Crème fraîche
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Vanillemark oder 1 EL Vanilleessenz
1/2 – 1 TL Zimt
etwa 340 g reife Banane (das sind 3-4)
1 Kastenbackform, gut eingefettet oder 12 Silikonformen etwa von Muffingröße, ebenfalls eingefettet

Zubereitung:

  • Zuerst in einer Rührschüssel Zucker und Butter mit dem Mixer gut aufschlagen, bis die Masse leicht hell und schaumig wird. Anschließend die Eier und die saure Sahne dazu geben und ebenfalls gut verschlagen.
  • Die Bananen schälen und mit einer Gabel auf einem Brett oder Teller zerdrücken, bis ein Brei entstanden ist. Den Bananenbrei in die Schüssel geben und ebenfalls gut unterrühren.
  • Danach alle restlichen Zutaten mit in die Rührschüssel geben und noch einmal rühren, bis der Teig homogen ist. Dann in die vorbereitete Form(en) geben und im vorgeheizten Backofen für etwa 1 Stunde backen. Bei kleineren Formen geht es schneller, nach 30 Minuten die Stäbchenprobe machen. Wenn ein hinein gesteckter Holzstab ohne Teigreste wieder rauskommt, ist der Kuchen fertig.
  • Aus dem Ofen holen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form lösen.
    Enjoy your Banana Bread!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Mundvoll“ von Florentina Klampferer vom Blog „Stories on a plate„. In diesem Buch nimmt uns die Autorin mit auf eine spannende Weltreise! Als Anhaltspunkte dienen ihr dabei die klassischen Basics der Ernährung: Reis, Getreide, Kartoffeln und Nudeln. Aufgeteilt ist das Buch dann auch genau in diese vier Kapitel und in jedem werden verschiedenste Erdteile besucht und verschiedene Rezepte mit dem jeweiligen Grundprodukt präsentiert. Diese Herangehensweise finde ich spannend und es macht Spaß, diese Reise nachzuvollziehen. Alle Rezepte sind dabei gut zu Hause umsetzbar und es wurde bei der Auswahl der Gerichte offenbar darauf geachtet, nicht allzu spezielle Zutaten zu verwenden. Von Klassiker wie Kartoffelgratin, bis hin zur Neukreation des Kartoffeleis ist hier ebenfalls alles vertreten. Das Kochbuch ist nicht rein vegetarisch, es ist aber kein Problem, als Vegetarier fündig zu werden, denn es gibt auch für uns genügend Auswahl. Alle Rezepte sind ansprechend und hell bebildert, die Zutatenlisten sind übersichtlich gestaltet und die Zubereitungsanweisungen gut geschrieben. Bei jedem Gericht steht außerdem ein kurzer Hinweis, woher das Rezept stammt. Hier hätte ich durchaus etwas mehr Ausführlichkeit spannend gefunden, auch kleine Einleitungstexte zu den Gerichten mag ich immer gern. Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und auch die beiden ausprobierten Gerichte – das Banana Bread und das südtiroler Gorgonzola-Birnen-Risotto – gelangen gut und waren lecker.

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das Buch „Mundvoll“ von Florentina Klampferer umfasst 176 Seiten, kostet 19,90 Euro und ist bei Facultas / Maudrich erschienen.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

Dieser Beitrag wurde unter Australien, Australien & Ozeanien, Frühstück, Kuchen, Rezensionen, Teatime, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Möchtest du mir deine Meinung mitteilen? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s