Rezension: Sunshine Kitchen

Kalifornien und gesundes Essen, Juicing, Smoothies, Raw Food und ähnliches, das gehört einfach zusammen. Der ganze Trend des gesunden Essens, am besten regional, naturbelassen und am Liebsten roh, kommt zu guten Teilen aus Kalifornien und so ist das Ganze in meinem Kopf eng verknüpft. Umso schöner ist es, wenn beides in einem Kochbuch zusammengeführt wird und noch besser ist es, wenn das nicht nur in Form von Rezepten, sondern auch mit Besuchen vor Ort passiert. Genau das liefert das Buch, was ich euch heute vorstellen möchte.

Das Buch heißt „Sunshine Kitchen“ und umfasst insgesamt 70 Rezepte aus Kalifornien, einige Vorstellungen von Cafés und Restaurants aus dem Sunshine State und jede Menge Bilder. Unternommen hat den zugehörigen Roadtrip Marita Karlson und in diesem Buch berichtet sie darüber.

Die Rezeptauswahl ist vielfältig: Vom Frühstück, über Getränke und Snacks und bis hin zu vollwertigen Hauptspeisen ist hier alles vertreten. Wer mag, kann sich also den ganzen Tag über mit Rezepten aus diesem Buch versorgen. Trotzdem wirken die Rezepte alle aus einem Guss und passen zusammen. Die verwendeten Zutaten sind im Großen und Ganzen gut zu beschaffen, auch wenn man beispielsweise Sanddorn oder Schwarzkohl hier in den Läden wohl etwas suchen müsste. Die meisten findet man aber problemlos und auch die Zubereitungen sind gut beschrieben und alltagstauglich. Die meisten Gerichte sind sehr schnell zubereitet, passend zu einem Lifestyle, bei dem man sich gut ernährt, aber nicht stundenlang in der Küche stehen möchte.

SunshineKitchenInhalt

Ganz besonders habe ich mich übrigens über die Erwähnung zweier Restaurants gefreut, die bereits im vergangenen Juni hier auf dem Blog vorgestellt wurden: Das Café Gratitude und auch M.A.K.E wurden von Sabine im Rahmen meiner Caféreise um die Welt vorgestellt. Den kompletten Artikel findet ihr HIER.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Pasta Alfredo: Gut, seien wir ehrlich, der erste Versuch eines Rezeptes aus diesem Buch zu kochen, war ein kompletter Reinfall: Die Mengenverhältnisse schienen nicht wirklich zu stimmen (viel zu wenig Flüssigkeit für eine Sauce) und auch der Geschmack war so gar nicht unseres. Versucht würde, einen italienischen Klassiker auf Mandel- und Blumenkohlbasis in vegan nachzubauen.

PastaAlfredo

Bananen-Walnuss-Brot: Auch dieses Brot war die sehr gesunde Variante eines allseits beliebten Klassikers. Diese Version wurde sehr feucht und etwas klitschig, aber auch super aromatisch und ohne Frage gesund. Insgesamt lecker, könnte es wieder geben.

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Schokotrüffel: Selbstgemachte Schokolade ist einfach toll, je mehr ich in dieser Richtung experimentiere, desto überzeugter bin ich davon. Hier wird aus Honig, Kakaobutter, Kakaopulver und Kokosfett eine cremige Trüffelmasse hergestellt, die auf der Zunge zerfließt. Super! Wer Rezepte für selbstgemachte Schokolade sucht, kann gern hier vorbei schauen: KLICK!

Mein Fazit: Besonders gefallen hat mir an diesem Buch die Natürlichkeit des Umgangs mit gesundem Essen. Natürlich muss man diesen kalifornischen Lifestyle nicht leben oder auch nur mögen, aber er passt einfach perfekt zum Sommer und macht Lust auf gesundes Essen. Je unverkrampfter das vorgestellt wird, desto leichter fällt es mir persönlich, etwas für mich selbst zu adaptieren und in meinen Essensplan zu integrieren. Auch die ganze Sommerstimmung, ein bisschen hippiehaft und einfach kalifornisch, wurde wunderbar eingefangen. Mit dem ausprobierten Rezepten war ich nicht zu 100 % zufrieden, aber es gibt noch so viele Rezepte, die ich gern ausprobieren möchte!

 

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Das Buch „Sunshine Kitchen“ von Marita Karlson umfasst 180 Seiten, kostet  Euro und erschien im Christian Verlag.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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