Türkei: Pogaca

Von diesen türkischen Teigtaschen hatte ich euch schon während der Rezension zu „Eat on the Street“ vorgeschwärmt und damit ihr alle euch den gleichen Genuss nach Hause holen könnt, kommt heute das entsprechende Rezept hinterher.

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Die Pogaça bestehen aus einem Hefeteig, der mit einer Feta-Petersilien-Mischung gefüllt wird. Wundert euch beim Kneten und Verarbeiten nicht: Der Teig ist recht fettig, was sich teilweise etwas komisch anfühlt und man sich fragt, ob daraus wirklich schöne Taschen werden können. Aber seid mutig und probiert es aus: Im Ofen bildet der Teig eine tolle Hülle, außen knusprig, innen flaumig weich. Darauf könnt ihr nach Belieben noch etwas Sesam streuen oder ihn auch weglassen, ganz wie ihr möchtet.

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Toll zum Mitnehmen zur Arbeit, zur Uni, auf den Spielplatz… Echtes Streetfood eben.

 

Zutaten:

Für den Teig:

100 g Butter

120 ml Olivenöl

500 g Mehl

1 Pck. Trockenhefe

250 g Joghurt

1 Eiweiß

1 TL Salz

Für die Füllung:

150 g Feta

1 Bund / etwa 3 EL gehackte Petersilie

Für den Abschluss:

1 Eigelb

Sesam oder ähnliches zum Bestreuen

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

Zuerst den Teig zubereiten:

  • Die Butter in einen kleinen Topf geben und schmelzen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und das Öl dazu geben. Die Mischung sollte handwarm sein – falls das nicht der Fall ist, abkühlen lassen / bzw. etwas erhitzen.
  • Dann die Mischung zusammen mit den restlichen Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig sich geschmeidig und homogen anfühlt, die Schüssel mit einem Küchenhandtuch bedecken und an einem warmen, nicht zugigen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung:

  • Den Feta mit den Händen oder einer Gabel zerkrümeln und in eine kleine Schüssel geben. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die groben Stiele nicht weiter verwenden. Feta und Petersilie gut vermischen.

Nun alles zusammenfügen:

  • Den fertig gegangenen Teig in 16 gleich große Stücke teilen und jedes einzelne zu einer Kugel formen und dann platt drücken. (Ich mache das immer mit den Händen, wer mag, kann auch ein Nudelholz verwenden, dann aber nicht zu dünn ausrollen.)
  • In die Mitte der Scheibe einen Teelöffel voll Füllung geben, den Teig darüber schlagen und die Enden zusammendrücken, sodass die Füllung nicht auslaufen kann. Die Pogaça mit der Nahtstelle nach unten auf das Backblech legen und den gesamten Teig und die Füllung aufbrauchen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Das Eigelb leicht verschlagen und mit einem Pinsel die Pogaça-Stücke bestreichen. Anschließend Sesam darüber streuen.
  • Im vorgeheizten Backofen etwa 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Etwas abkühlen lassen und lauwarm oder kalt genießen.

Affiyet olsun!

 

Die Rezension zum Buch „Eat on the Street“ findet ihr hier direkt nach einem Klick auf das Cover:

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6 Antworten zu Türkei: Pogaca

  1. ReiseSpeisen schreibt:

    Ganz viel Liebe für türkisches Gebäck! Danke für das tolle Rezept 🙂

  2. Anna C. schreibt:

    ja toll, vielen Dank für das Rezept! Meine Erinnerung ist ein wenig anders- kombiniert mit deiner Anleitung kann ich dem glaub ich ganz nahe kommen.

    • Becky schreibt:

      Na dann bin ich gespannt, du kannst ja mal berichten, wenn du es ausprobiert hast. 🙂
      War deine Füllung anders oder was ist der Unterschied?

      • Anna C. schreibt:

        es war in dem Sinn keine Füllung, nur so vereinzelte Bröckchen Weißkäse und Petersilie im Teig verteilt. Und seeehr fein….

      • Becky schreibt:

        Klingt auch sehr gut. 🙂 Wobei die Füllung im Verhältnis zum Teig tatsächlich auch relativ gering ist – ich jedenfalls hätte deutlich mehr unterbringen können…

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