Großbritannien: Full English Breakfast

Englisches Essen hat im Allgemeinen ja nicht so den allerbesten Ruf. Woran liegt das eigentlich? Ich weiß es nicht wirklich, denn die relativ einfache und bäuerliche Küche hat nicht nur die englische Küche, sondern beispielsweise auch die deutsche entscheidend geprägt.

Für eine Reise durch Schottland sollte man sich gut stärken! Perfekt dafür: Ein Full English Breakfast.

Für eine Reise durch Schottland sollte man sich gut stärken! Perfekt dafür: Ein Full English Breakfast.

Heute möchte ich euch einmal einen Klassiker der britischen Esstraditionen genauer vorstellen: Das Full English Breakfast!

Was gehört also zu einem klassischen Full English Breakfast? Es gibt da einige entscheidende Komponenten, es darf aber natürlich auch was weggelassen werden. So ergeben sich viele tolle Kombinationsmöglichkeiten! Begonnen wird das Frühstück meist mit etwas Saft, manchmal einer Frucht und dann einer kleinen Schale Porridge (ich habe auf meinem zweiten Blog schon Mal ein Rezept dafür gepostet, wer mag, klickt HIER rüber) und danach folgt quasi der Hauptgang. Klassisch dazu sind:

  • Toasts
  • Fried oder Scrambled Eggs = Spiegel- oder Rührei
  • Bacon & Sausages = Gebratenen Speck und Würstchen
  • Hash Browns = Eine Art Kartoffelpuffer
  • Baked Beans = Bohnen, die lange in einer leckeren Tomatensauce gekocht / gebacken würden – ich liebe sie
  • Black Pudding = Eine Art Blutwurst
  • Außerdem: Gebratene Tomaten und Pilze
  • Dazu gibt es Brown Sauce, eine Sauce, die dem Ketchup ähnelt, aber doch einen etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmack hat. Ehrlich gesagt wurde ich damit noch nicht so recht warm. Ketchup ist auch erlaubt.

Abschließend gibt es dann auch noch einmal Toasts mit verschiedenen Marmeladen. Da wird man tatsächlich schon vom Lesen satt, oder? Für einen kleinen Eindruck, wie so ein Frühstücksteller aussehen kann, habe ich euch hier ein paar Bilder von vergangenen Schottlandreisen rausgesucht:

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Viele stehen nicht so auf ein allzu herzhaft-warmes Frühstück. Das ist bei mir anders: Von mir aus dürfte gern jeder Tag mit einem Full English Breakfast oder auch der türkischen Variante starten – gut, vielleicht wäre das auf die Dauer für die Figur auch nicht so das Wahre, aber das ist wieder ein anderes Thema…

Und weil ich das Land so unendlich liebe, gibt es hier einfach noch ein paar Bilder für euch. Wer wissen möchte, was sich hinter einem bestimmten verbirgt: Rein damit in die Kommentare!:

Wie sieht es mit euch aus? Mögt ihr lieber das klassisch-deutsche Frühstück oder darf es für euch auch gern morgens schon etwas Warmes geben? Ich bin wirklich neugierig, also berichtet doch mal!

Warum ich euch heute das Full English Breakfast so ausführlich vorstelle, hat gleich mehrere Gründe: Zum einen liebe ich einfach Schottland und dieser Beitrag schwirrte schon lange in meinem Kopf herum. Dann gab aber der Aufruf von Janny einen entscheidenden Stupser, denn sie fährt bald nach England und sucht Anregungen, was sie unbedingt dort unternehmen, erleben oder eben essen sollte. Und da es das Full English Breakfast selbstverständlich nicht nur in Schottland, sondern auch in England gibt, möchte ich ihr diesen Tipp noch unbedingt mit auf die Reise geben: Liebe Janny, probiere unbedingt ein klassisches Frühstück und lass mir doch danach ein Bild zukommen. Ich würde mich irre freuen, wenn du mir berichtest, ob dir diese Frühstückstradition genauso gut gefällt wie mir!

Blogevent

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20 Antworten zu Großbritannien: Full English Breakfast

  1. Pingback: Blogevent “Do it in England and Ireland”, mach mit!

  2. schauwerte schreibt:

    Ein full english breakfast (das glücklicherweise auch in der vegetarischen variante präsentiert wird) ist etwas feines. Freue ich mich jedes mal drauf, wenn ich auf der insel bin. könnte ich mir natürlich auch selbst zuhause machen, aber: der aufwand….:-)

    • Becky schreibt:

      Ja, das geht mir genauso: Klar könnte man es einfach zu Hause machen (habe ich auch schon), aber es ist auch etwas Tolles, wenn man sich im Urlaub darauf freuen kann. 🙂

  3. Hat dies auf rebloggt und kommentierte:
    Liebe Becky,
    wow, toller Beitrag und die Bilder sind wunderschön und das Frühstück liest sich sehr lecker. Ich glaube die Inseln werden mir gefallen, sowohl Landschaftlich als auch vom Essen.

    Vielen lieben Dank und *freu*
    Janny

  4. maradakamui schreibt:

    Ah, was für ein schöner Beitrag!! Ich habe mein bestes Urlaubsfrühstück auch in Schottland gegessen und das bestand aus: Saft, Tee, gebratenen Pilzen, ganzer Fisch und Toast. Meine Mama mit der ich unterwegs war, hat es da klassisch englisch gehalten: Saft, Kaffee, Scrambled Eggs, Black Pudding, Würstchen, Speck & Baked Beans 🙂 War schon spannendes Frühstück, wenn man was anderes gewohnt ist, aber wahnsinnig lecker!!

    Liebe Grüße,
    Sara

    • Becky schreibt:

      Danke dir! Das ist schön, dass du sagst, dass dies ein schöner Beitrag ist, er liegt mir auch sehr am Herzen. 🙂
      Ja, so ein Frühstück ist nicht jedermans Sache und das verstehe ich auch vollkommen. Aber ich denke, man sollte es einfach mal probieren, vor allem, wenn man vor Ort ist. 🙂
      Wo ward ihr denn in Schottland?
      Liebe Grüße, Becky

      • maradakamui schreibt:

        Also geschlafen haben wir die 10 Tage in Newtonmore im Cairgorms Nationalpark bei zwei soo lieben B&B-Besitzern (nur 3-4 Zimmerchen) und die letzten 3 Tage (von den 10) dann in Edinburgh. 🙂

      • Becky schreibt:

        Das klingt toll. 🙂 Hach, ich würde am Liebsten in den nächsten Flieger steigen…

  5. merlanne schreibt:

    Wir waren vor 2 Jahren in England und haben das English Breakfast in vollen Zügen genossen. Ich liebe Baked Beans und esse sie auch gerne zuhause (aber dann nicht am Morgen 😉 ).
    Herzliche Grüsse,
    Claudine

  6. Ich teile deine Liebe zu Großbritannien, Becky! Leider war ich schon so lange nicht dort. Aber die Liebesflamme brennt unermüdlich und wird mich irgendwann wieder dorthin bringen.
    Das englische Frühstück mag ich schon, doch mit Abstrichen. Die Sausages beispielsweise finde ich scheußlich 😄. Und früh morgens muss ich auch noch kein Bacon &Eggs haben. Aber am Wochenende, wenn die Kinder da sind, lassen wir es uns gern mal schmecken.

    Liebste Grüße Maren

    • Becky schreibt:

      Meine Schottlandliebe ist auch sehr ausgeprägt, ich bekomme immer Heimweh, wenn ich mir die Bilder anschaue (und ja, es fühlt sich wirklich mehr wie Heimweh an, als Fernweh). 😦
      Man muss ja auch nicht immer alles mögen… 😉 Bei mir fällt ja schon durch das Vegetariersein einiges „komische“ weg. Beispielsweise bekamen wir in einem kleinen B&B Haggis serviert (auch zum Frühstück), das ist schon hart… (du kannst es oben in der Diaschau auf dem Bild nach der Marmelade oben links sehen) Wobei die beiden Betreiber mir extra ein paar Tofuwürstchen organisierten, damit ich ein vollwertigeres Full English Breakfast haben konnte und obwohl ich so etwas normalerweise auch nicht esse, fand ich das sehr süß!
      Liebe Grüße, Becky

  7. Anna C. schreibt:

    Schottland steht auch auf unsrer Wunschliste, so irgendwann einmal wenn genug Muße vorhanden ist. Wobei so eine Entscheidung auch mal ganz schnell fallen kann…

    • Anna C. schreibt:

      Achja, und zum Frühstück, ich gehöre unbedingt zur Gilde derer die so etwas schätzen, grade auf Reisen mit dem WoMo. Ordentlich frühstücken, dann vielleicht am frühen Nachmittag Kaffee und eine Kleinigkeit, und abends verwöhnen lassen…

      • Becky schreibt:

        Ja, das ist besonders auf Reisen auch meist mein Vorgehen. 🙂 Während des Tages halte ich mich mit Essen ungern auf. 😉

    • Becky schreibt:

      Schottland ist einfach toll! Wenn du Tipps brauchst, wende dich immer gern an mich. 🙂 Und ich glaube, dass Schottland für Wohnmobilreisen auch sehr schön sein könnte – ohne mich jetzt wirklich damit auszukennen, aber ich stelle es mir traumhaft vor, einfach zu fahren und dann an einem schönen Fleckchen einfach stehen zu bleiben. 🙂

  8. ReiseSpeisen schreibt:

    Bei mir ist es uhrzeitabängig. Wenn ich um 8 Uhr raus muss, habe ich überhaupt keine Lust auf ein ausgiebiges Frühstück und es reicht etwas Obst, manchmal auch Porridge. Bei einem entspannteren Start in den Tag (vor allem wenn es Richtung Brunch geht) liebe ich gutes, herzhaftes Frühstück, das gerne auch warm sein darf. In Bulgarien ist herzhafte Banitza am Morgen typisch – wie Börek in der Türkei. Saulecker!

    • Becky schreibt:

      Ja, das mit der Uhrzeit ist bei mir tatsächlich auch so… Vor allem bin ich frühmorgens viel zu unmotiviert, um ausführlich etwas vorzubereiten. Aber wenn mir jemand das Essen machen würde, nähme ich es gern. 😉
      Banitza mus ich auch dringend mal ausprobieren, das will ich schon so lange…

  9. Elisa schreibt:

    So schön! 🙂

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