Rezension: Französisch kochen mit Aurélie Bastian

Gerade kränkele ich so etwas vor mich hin – wahrscheinlich zu viel frische Herbstspielplatzluft oder so etwas in der Art. Aus diesem Grund habe ich heute leider kein neues Rezept für euch. Stattdessen habe ich euch eine Rezension mitgebracht, die schon ein Weilchen hier bei mir auf ihren Einsatz wartete… Ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent!

Die französische Küche ist kein unbeschriebenes Blatt… Wer von uns liebt nicht knuspriges Baguette, schmelzenden Camembert, samtige Tarte au chocolat und Co? Aurélie Bastian hat sich getraut und ein weiteres Kochbuch über die französische Küche geschrieben. Sie ist Französin, die der Liebe wegen vor einigen Jahren nach Deutschland auswanderte. Sie betreibt einen erfolgreichen Blog und dies ist bereits ihr drittes Buch!

Durch das französische Essen holt sie sich selbst und ihrer Familie ihr Frankreich etwas nach Deutschland und lässt uns Leser daran also nun auch in gedruckter Form teilhaben. Die Rezeptauswahl ist vielfältig, es gibt Vorspeisen, Hauptgerichte verschiedenster Art und auch Desserts. Es ist keine neue Erkenntnis, dass die französische Küche sehr fleischlastig ist. Genau so ist das auch in diesem Buch: Zwar gibt es im Buch auch herzhafte, vegetarische Gerichte, aber sie sind in der Minderheit. Fleisch und Fisch dominieren deutlich.

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Alle Rezepte sind ansprechend bebildert, das Gericht steht eindeutig im Mittelpunkt und manchmal gibt es noch Schritt-für-Schritt-Bilder. Immer gibt es einen ausführlichen, persönlichen Einleitungstext. Im Kapitel „Tipps, Tricks und Infos“ hat Aurélie einige Fragen gesammelt und beantwortet, dann gibt es noch einige Zutatenlisten, wie man französische durch deutsche Zutaten ersetzen kann. Ein Register und ein nach Kapiteln sortiertes Rezeptverzeichnis schließen das Buch ab.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Fougasse: Fougasses kenne ich eigentlich als dieses tolle, kunstvolle Brot, was so etwas ähnliches wie eine Blattform hat mit großen Löchern darin. Bei Aurélie hat es die klassische Fladenbrotform und hat auch sonst einige Besonderheiten: Der Hefeteig ist recht weich, wird dann direkt auf ein Backblech gegeben, der kommt dann in den kalten Ofen, welcher aufgeheizt wird und währenddessen geht der Teig und wird dann direkt gebacken. Das erspart sehr viel Zeit und macht das Brot mehr als alltagstauglich. Super lecker wird es ebenfalls. Das wird es sicherlich noch öfter geben!

Tarte salée au munster et cumin: Etwas frei übersetzt ist dies eine Käse (eigentlich Münster) und Kümmel-Tarte. Bei mir war es ebenfalls eine Käse-Tarte (allerdings ohne Munster), allerdings habe ich einfach mal den Kümmel gegen eine Mischung aus Majoran und Thymian ausgetauscht, weil Kümmel einfach so gar nicht mein Fall ist. Und da ich mich noch immer nicht mit Mürbeteig anfreunden konnte, gab es als Teig einen Blätterteig. Das Ergebnis war unfassbar gut! Knuspriger Teig, samtige Käsefüllung und feine Gewürznoten. Dazu ein Salat und wir schwebten im Käsehimmel.

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Mein Fazit: Aurélie Bastian hat hier ein sympathisches Buch mit lauter französischen Klassikern verfasst. Die Rezepte wirken alle machbar, gut erklärt und ansprechend fotografiert. Es macht Freude, in diesem Buch zu blättern und man findet viele liebgewordene Gerichte darin. Allen, die sich schon intensiver mit der französischen Küche beschäftigt haben, würde ich allerdings dieses Buch eher nicht empfehlen, da zumindest ich wenig Neues entdecken konnte. Die beiden ausprobierten Rezepte funktionierten sehr gut und die Ergebnisse konnten überzeugen!

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Ich finde, dieser Absatz vom Klappentext trifft super, was Aurélie Bastian in ihrem Buch umgesetzt hat!

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Das Buch „Französisch kochen mit Aurélie“ von Aurélie Bastian umfasst rund 170 Seiten, kostet 19,99 Euro und erschien bei Bassermann inspiration.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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