Norwegen: Polarforschersuppe

Novemberwetter… Woran denkt ihr dabei? Kälte, Regen, Niesel, Nebelschwaden? Anfang der Woche hatten wir hier Wetter, das ziemlich gut zu dieser Vorstellung passte. Heute dagegen war es trocken und um 19 Uhr noch 18 °C warm. Verrückt…

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Wie dem auch sei, kaltes Schmuddelwetter scheint bei vielen das dringende Bedürfnis nach einer warmen Suppe oder einem Eintopf auszulösen. Wenn es euch genauso geht, habe ich genau das richtige Rezept für euch: Eine norwegische Linsensuppe, die Camilla Jensen zu Ehren von Roald Amundsen „Polarforschersuppe“ getauft hat.

Vor einigen Jahren habe ich gemeinsam mit einer Freundin in der Queen’s Gallery in Edinburgh eine Ausstellung besucht, in der unzählige Bilder der Antarktisexpeditionen von Ernest Shackleton und Robert Falcon Scott zu sehen waren. Ich fand diese Aufnahmen sehr faszinierend und seitdem habe ich mich immer mal wieder mit ihnen beschäftigt. Da meine Kleine außerdem ein Fan von Pinguinen ist, haben wir sogar zwei Pinguine namens Shackleton und Amundsen – letzteren seht ihr auf dem Bild. Amundsen erreichte als erster Mensch den geographischen Südpol und eventuell sogar ebenfalls als erster den Nordpol. Er ist dadurch einer der erfolgreichsten (wenn nicht sogar tatsächlich der erfolgreichste) Entdeckungsreisende, wenn es um unsere Pole geht.

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Bei der Suppe handelt es sich um eine recht einfache Linsensuppe, die durch Ingwer, Paprika und ein paar weitere Gewürze aufgemotzt wird. Ich habe (nach dem Fotografieren) noch etwas Tomatenmark hinzu gegeben, so gefiel sie uns noch besser. Ich gebe sie im Rezept als Option an, entscheidet selbst, was ihr lieber probieren möchtet.

 

Zutaten:

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

1 Paprika

3 EL Kokosöl (im Zweifelsfalle könnt ihr auch jedes andere nehmen)

1 kleines Stück geriebener Ingwer (je nach Geschmack, bei mir etwa 1 TL)

250 g rote Linsen (getrocknet, müssen nicht eingeweicht werden)

1,5 – 2 l Gemüsebrühe

Optional: 2 EL Tomatenmark, Chili nach Geschmack

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und in Würfel / bzw, Scheiben schneiden und die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die Größe bei allem ist ganz euch überlassen, sie sollten aber nicht zu groß sein, denn püriert wird die Suppe nicht.
  • Das Kokosöl in einen großen Topf geben und schmelzen lassen. Anschließend die Zwiebel-, Knoblauch- und Paprikastücke dazu geben und einige Minuten anschwitzen lassen. Den Ingwer reiben und dazu geben.
  • Danach die roten Linsen und die Gemüsebrühe mit in den Topf geben und einmal aufkochen lassen, danach die Hitze verringern (ich schalte meinen Ofen meist auf 2-3 von 9 Stufen). Am Anfang kleben die Linsen oft zusammen und setzen sich auch gern mal am Boden ab, also immer mal wieder rühren.
  • Nach etwa 15 – 20 Minuten sind die Linsen gar. Dann die Suppe mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und je nach Wunsch noch etwas Brühe hinzufügen. Bitte wirklich erst dann das Salz in den Topf geben, sonst dauert es ewig, bis die Linsen gar werden!

Nyt måltidet!

 

P.S. Auf meinem zweiten Blog läuft noch diesen Monat ein Blog-Event zum Thema „Ein kulinarischer Herbstspaziergang“. Was mögt ihr denn gern im Herbst essen? Auch Suppen oder lieber etwas anderes? Ich freue mich über jeden weiteren Teilnehmer sehr! Klickt einfach auf das folgende Banner für weitere Infos:

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