Simbabwe: Sweet Potato Cookies

Bei manchen Artikeln weiß ich so überhaupt nicht, wie ich beginnen soll und dieser hier ist absolut einer dieser Sorte. Normalerweise schreibe ich nur über das Gericht oder Gebäck und ich lasse alles Politische des jeweiligen Landes außen vor. Das tue ich sehr bewusst so, denn dies ist ein Food-Blog mit einem kleinen Reiseanteil, aber kein politischer Blog. Bei einigen Ländern fällt mir die Fokussierung auf das Essen allerdings schwer und genau aus diesem Grunde habe ich mich 1 3/4 Jahre vor dem Ausflug nach Simbabwe gedrückt. Mit dem Land verbindet mich schon seit vielen Jahren eine enge Beziehung. Zwar war ich noch nie selbst dort und nicht jeder mag deswegen die Formulierung verstehen, aber mit diesem Land verbinde ich einfach viele persönliche Erinnerungen.

SweetPotatoCookie (5)

Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen war es nun an der Zeit, dass unsere Weltreise in diesem Land ankommt und so möchte ich euch trotz dieser schweren Einleitung nicht vorenthalten, dass ich etwas schmackhaftes im Gepäck habe: Sweet Potato Cookies!

Die Cookies stecken voller leckerer Zutaten, sind sehr aromatisch und dazu noch schnell gemacht – ganz, wie man das von guten Keksen gewohnt ist. Die Süßkartoffel selbst schmeckt man eigentlich nicht wirklich heraus, dafür sind die Cookies aber schön weich und saftig. Übrigens schmeckten uns die Kekse ohne Glasur noch etwas besser und frisch aus dem Ofen sind sie am allerbesten.

 

Zutaten:

Für den Teig:

140 g Butter, weich

50 g Zucker

1 EL Zitronenschalenabrieb (von einer gewaschenen Bio-Zitrone, achtet darauf, nichts von dem Weißen mit abzuraspeln)

1 TL Muskat, gerieben

90 g Honig

1 Ei

Etwa 200 g rohe, geschälte Süßkartoffel, gerieben (gewogen mit Schale)

300 g Mehl

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1/2 TL Salz

Für die Glasur:

1 Kaffeetasse voll Puderzucker – abzuwiegen habe ich leider vergessen (nicht die großen Becher, sondern wirkliche Tassen)

3-4 TL Zitronensaft

1-2 Backbleche, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

  • Die weiche Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben und verschlagen. Dann den Zitronenschalenabrieb, Muskat, Honig, Ei und die geriebene Süßkartoffel dazu geben und verrühren. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und Salz hinzu geben und alles zu einem homogenen Teig mixen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Mit einem Eisportionierer oder 2 Teelöffeln Teig abstechen und auf die vorbereiteten Backbleche legen. Der Eisportionierer hat den großen Vorteil, dass man mit recht zügig arbeiten kann und gleichzeitig lauter gleich große Kugeln / Cookies bekommt.
  • Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 10 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen, das nächste Blech hinein schieben und die Cookies abkühlen lassen. So verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.
  • Für die Glasur den Puderzucker in eine Tasse oder Schüssel geben und Zitronensaft hinzu gießen. Dabei müsst ihr schauen, wie dick ihr den Zuckerguss haben möchtet. Gebt am besten erst einmal etwas weniger Zitronensaft zum Puderzucker, etwas mehr hinterhergießen kann man immer noch. Beides glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind und dann die Cookiedecke hineintauchen. Trocknen lassen und genießen!

Pamusoroyi! Udle kuhle!

Das Originalrezept stammt von Food.com, ich habe es etwas angepasst und vor allem umgerechnet.

 

Außerdem möchte ich euch noch eine schöne Karte zeigen, die mich aus Simbabwe erreicht hat: Seit ich den Blog we2ontour von Frauke und Johanna kenne, verfolge ich ihre Reisen unheimlich gern. Die beiden sind ein Mutter-Tochter-Gespann, die seit vielen Jahren zu zweit die Welt bereisen. Wer meint, dass man mit kleinen Kindern und Jugendlichen nicht reisen kann und schon gar nicht allein, wird hier eines Besseren belehrt. Als sie weiter früher im Jahr einen Roadtrip durch das südliche Afrika unternahmen, fragten sie auf ihrer Facebookseite, ob jemand eine Karte von dort bekommen möchte. Da muss man mich nicht lange fragen: ICH LIEBE POSTKARTEN! Ich schreibe selbst gern welche, aber ich bekomme noch viel lieber selber welche. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle, ihr beiden! Und an alle anderen: Klickt doch mal zu den beiden rüber und lasst euch inspirieren.

KochenHerbst 074

 

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4 Antworten zu Simbabwe: Sweet Potato Cookies

  1. Pingback: Rezension: Brot & Aufstrich | Becky's Diner

  2. Pingback: Ein kleiner Jahresrückblick – #Foodblogbilanz2015 | Cooking around the world

  3. Frauke schreibt:

    Liebe Becky,
    heute haben wir es endlich geschafft die Sweet Potato Cookies zu backen.
    Danke für das tolle Rezept. Die Coockies sind so lecker!!!
    Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
    Frauke und Jojo

    • Becky schreibt:

      Hallo ihr beiden,
      das ist ja klasse, dass ihr die Cookies im Rahmen der Weihnachtsbäckerei ausprobiert habe. Schön, dass sie euch gefallen, das freut mich natürlich besonders. 🙂 Darf ich eines eurer Bilder für meine Nachgebacken-Gallerie benutzen? Die baue ich gerade auf und soll später so in der Art aussehen: https://beckysdiner.wordpress.com/nachgebacken/
      Liebe Grüße und euch auch schöne Weihnachten! Becky

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