Uganda: Süßkartoffeln mit Erdnusssauce

„Wir brauchen mal wieder ein neues Land für die Weltreise…“

„Uganda!“

„Uganda?“

„Ja, fiel mir grad so ein… und Afrika ist doch noch recht leer, oder?“

So viel zu der Frage, warum wir heute nach Uganda reisen… Ich hatte ganz ehrlich keinen Schimmer, was man in Uganda isst, aber zum Glück gibt es ja das Internet und nach ein bisschen Suchen hatte ich auch ein sehr schmackhaft klingendes Ergebnis: In Uganda werden gern und oft gekochte Süßkartoffeln mit einer Erdnusssauce gegessen. Außerdem gibt es zu fast jedem Essen Matoke, einen Brei aus Kochbananen. Ein paar Rezepte habe ich auch gefunden, vom Prinzip sind alle ähnlich und sie stimmen insofern überein, dass sie alle die gleichen Grundzutaten verwenden. Das folgende Rezept stammt also von der Idee her direkt aus Uganda, die konkreten Mengenangaben stammen von mir.

SuesskartoffelErdnusssauce1

Die Kombination aus Süßkartoffeln und Erdnusssauce ist sehr fein. Ich denke allerdings, dass das Ganze noch viel leckerer sein würde, wenn die Süßkartoffeln als Wedges gebacken werden würden. In dieser nur gekochten Variante sind mir persönlich die Konsistenzen zu ähnlich, etwas knackiges wäre schön gewesen. Ach und auch, wenn dieses Gericht so unschuldig aussieht: Es macht extrem satt!

SuesskartoffelErdnusssauce2

 

Zutaten:

2-3 Süßkartoffeln

200 g Erdnüsse (ich habe ganz normale gesalzene aus der Dose verwendet)

1 Zwiebel

2-3 große Tomaten oder eine gute Handvoll Cocktailtomaten

1-2 TL Currypulver

500 ml Wasser

Salz, Pfeffer

Zum Anbraten: Etwas Öl

Zum Kochen: Wasser, Salz

1 Mixer / Zerkleinerer

Zubereitung:

  • Die Süßkartoffeln schälen und in grobe Stücke oder Scheiben schneiden. In einen Topf mit Wasser geben, etwas salzen und zum Kochen bringen. Die Süßkartoffel gar kochen – je nach Größe dauert das unterschiedlich lang. Dass die Süßkartoffel gar ist, stellt ihr genauso fest, wie bei anderen Kartoffeln: Wenn man mit einem Messer hinein sticht, sollten sie sich weich anfühlen.
  • Die Erdnüsse in einen Mixer geben und möglichst fein zerhacken. Am Ende sollte man mindestens ein feines Mehl haben, bei mir war der Mixer gleich so motiviert, dass er mir ein wunderbares Mus zauberte, dadurch wird die Sauce natürlich noch cremiger. Stattdessen könnt ihr natürlich auch fertige Erdnussbutter verwenden.
  • Die Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, bis sie leicht bräunlich werden.
  • Währenddessen die Tomaten schälen, den Strunk entfernen und sie in grobe Stücke teilen.
  • Sind die Zwiebeln fertig, die Tomatenstücke und das Currypulver mit in die Pfanne geben und ein paar Minuten anschwitzen. Danach die Erdnussmasse und 500 ml Wasser mit in die Pfanne geben. Einmal aufkochen lassen und dann auf kleiner Stufe etwa 5 Minuten einkochen lassen. Danach nach Geschmack würzen.
  • Die fertigen Süßkartoffeln abgießen und zusammen mit der Sauce servieren.

Karibu chakula!

 

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15 Antworten zu Uganda: Süßkartoffeln mit Erdnusssauce

  1. obstundsushi schreibt:

    Das sieht superlecker aus!
    Magst du mir verraten, was fuer einen Mixer zu verwendest? Ich bin schon alenger am Ueberlegen, mir einen anzuschaffen und moechte einen, den ein paar Erdnuesse nicht gleich ueberfordern.🙂
    Liebe Gruesse,
    Obsti

    • Becky schreibt:

      Hey, ich habe einen alten Mixer von Moulinex. Ich vermute, meinen gibt es nicht mehr, den habe ich nämlich „geerbt“. Aber ich denke, mit der Marke macht man auch heute nichts falsch.
      Liebe Grüße und entschuldige bitte die späte Antwort!

  2. moopenheimer schreibt:

    Das werde ich am Freitag als „Beilage“ zum Grillabend machen. Statt des ewig gleichen leidigen Kartoffelsalates.

    • Becky schreibt:

      Hast du es ausprobiert? Wie kam das Gericht an?

      • moopenheimer schreibt:

        ja, die Kartoffeln kamen gut an (nach der Methode der im Kommentar vorgeschlagenen Zubereitung im Backofen-Grill), an der Sauce hatte ich etwas mehr Tomate und etwas weniger Erdnüsse, da es mir ansonsten etwas zu fetthaltig erschien. War trotzdem immernoch sehr erdnussig und lecker und wurde warm (Kartoffeln) und lauwarm (Sauce) gegessen.
        Auf jeden Fall ein guter Tipp und auf dem Zettel für weitere Ma(h)le.

  3. steffimatt schreibt:

    Wie lustig, dass Du gerade jetzt ein Rezept aus Uganda postest – mein Papa hat gerade heute morgen um 5:30 Uhr die Schweiz verlassen, um eine Abenteuer Reise durch Uganda zu machen. 2 Wochen unter freiem Himmel im Urwald schlafen, Gorillas beobachten und Malariaprophylaxe schlucken.😉
    Ich berichte dann gerne, von welch delikaten Käfern und anderen Insekten er sich währenddessen ernährt hat. So wie bei Dir siehts aber wahrscheinlich ziemlich nie auf seinem Teller aus…

    Herzlichst steffi😀

  4. HoetusPoetus schreibt:

    Oh wie genial …..
    Auch ICH liebe Erdnusssoße ….mhmhmhmmmmhm…. DANKE!

    Hab ein zauebrhaftes Wochenende!
    Katja

    • Becky schreibt:

      Die Kombi ist wirklich toll.🙂 Kennst du die niederländische Erdnusssauce zu Pommes? Da könnte ich mich auch reinsetzen! Diese Version ist ebenfalls lecker. Wenn du sie mal ausprobiert hast, berichte wie immer gern.🙂
      Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende! Becky

      • HoetusPoetus schreibt:

        … niederländische Erdnusssoße zu Pommes??? – NEIN kenne ich noch nicht…

      • Becky schreibt:

        Oh, da hast du aber wirklich etwas verpasst, wenn du Erdnusssauce gern magst! Musst du unbedingt probieren, wenn es dich dorthin mal verschlagen sollte und bis dahin schaue ich, ob ich sie nach“bauen“ kann und dann werde ich sofort berichten und du kannst sie zu Hause ausprobieren.🙂

  5. Ich liebe Erdnusssauce! Das Rezept werde ich mir merken. Danke, Becky!
    Schönes Wochenende!
    Liebe Grüße Maren

    • Becky schreibt:

      Oh ja, Erdnusssauce ist einfach toll! Ich liebe vor allem auch die, die es in den Niederlanden gibt zu Pommes. Ein Traum! Aber diese ugandische Version ist ebenfalls sehr lecker.🙂
      Berichte unbedingt, wenn du das Rezept probiert hast!
      Habe ein schönes Wochenende, liebe Grüße, Becky

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