Rezension: „Anne’s Kitchen“ von Anne Faber

Es gibt ja so Bücher, die man in die Hand nimmt und man weiß sofort, dass das Buch und man selbst die besten Freunde werden. Und dann gibt es die, die man sich erst zwei, drei Mal anschauen muss, um zu merken, dass man beste Freunde wird. Bei mir gehörte „Anne’s Kitchen“, das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, zur zweiten Sorte – und ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht mehr, warum ich nicht sofort komplett begeistert war.

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Es gibt die Kapitel „My essential ingredients“, „Breakfast and Brunch“, „Everyday cooking“, Sunday Lunch“, „International Feasts“, Party time“, „Afternoon Tea“ und „Sweets“. Außerdem gibt es ein alphabetisches Namensregister und einen Index nach Zutaten. Alle Rezepte werden von einem kurzen Text eingeleitet, das kann eine Anekdote sein, Tipps zur Zubereitung und so weiter und so fort. Jedes Rezept wird von einem Bild begleitet und die Bilder gefallen mir in diesem Buch wirklich sehr gut! Um ehrlich zu sein mag ich den aktuell modernen Stil nicht so besonders gern, bei dem die größten Teile der Bilder extrem verschwommen sind. Das ist nicht so recht meins. Hier sind die Anteile genau richtig. Darüber hinaus gibt es viele Bilder aus London und einige Stadtviertel werden auf jeweils einer Doppelseite kurz vorgestellt.

Anne Faber ist Luxemburgerin, lebt aber seit einigen Jahren in London. Durch ihren eigenen Blog hat sie eine Fernsehsendung und dieses Buch verwirklichen können. Episoden von ihrer Sendung könnt ihr auf ihrem Blog finden.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Soda Bread: Ein schnelles, einfaches Brot. Dadurch, dass es nicht mit Hefe, sondern mit Natron gebacken wird, entfällt die Gehzeit und durch die Haferflocken bekommt es einen schönen Biss. Sehr lecker!

SodaBread3Baked Beans: In nicht einmal einer halben Stunde sollten laut diesen Rezeptes wunderbare Baked Beans auf dem Tisch stehen können. Ich war skeptisch, habe es ausprobiert und leider funktionierte das wirklich von den Garzeiten her überhaupt nicht. Das Endergebnis – nachdem die Bohnen dann gar waren – war aber trotzdem nicht schlecht und hatten eine schöne Würze.

BakedBeansShepherd’s Pie: Auch für diesen britischen Klassiker kann man in Anne’s Kitchen ein Rezept finden und zwar in einer vegetarischen Version mit Linsen. Da ich noch nie einen Shepherd’s Pie gegessen hatte, war ich sehr neugierig. Nach dem Erlebnis mit den Baked Beans habe ich die Linsen deutlich länger garen lassen. Der Pie hat uns sehr gut geschmeckt und vor allem im Herbst wird es ihn mit Sicherheit wieder geben.

ShepherdsPie2 Sticky Toffee Pudding: Ich liebe Schottland und ich liebe Sticky Toffee Pudding. So guten Pudding, wie ich in Schottland schön öfter gegessen habe, habe ich leider selbst noch nie hinbekommen. Mit diesem Rezept kam ich sehr nah dran und es wird mit Sicherheit noch sehr oft gebacken werden. Das Rezept habe ich euch HIER bereits vorgestellt.

StickyToffeePudding3Cranberry Scones: Wenn man einmal den Dreh bei Scones raus hat, ist das ein tolles Gebäck: Sehr leicht zu variieren, schnell gemacht, wenig Zutaten. Diese Variante mit Cranberries ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Für meinen Geschmack ein paar zu wenig Cranberries, aber das kann man ja leicht dem eigenen Geschmack anpassen.

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Dieses Buch ist kein vegetarisches und entsprechend gibt es natürlich auch einige Gerichte, in denen Fleisch oder Fisch vorkommt. Die Auswahl der Rezepte ist aber so, dass auch von den herzhaften Dingen genügend vegetarische vorhanden sind.

Eine Sache gibt es bei diesem Buch allerdings, die mich wirklich stört: Ich bin kein Freund davon, wenn man auf gefühlt jeder 5. Seite der Autorin zusieht, wie sie irgendetwas in einen Topf wirft, irgendwo hinein beißt oder einfach über die Straße geht. Mich persönlich stört so etwas. Das ist aber mit Sicherheit Geschmackssache und hat mit der Qualität der Rezepte zum Glück überhaupt nichts zu tun.

 

Mein Fazit: Mir gefällt das Buch ausnehmend gut! Die Rezepte sind super, die Bilder klasse und die Auswahl der Rezepte ist sehr gut. Wer britische Küche mag oder sich dafür interessiert, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Ich bin mir sicher, dass ich noch jede Menge aus „Anne’s Kitchen“ in Becky’s Kitchen zubereiten werde!

 

Und das beste? Ihr könnt das Buch gerade auf meinem Blog gewinnen. Einfach am Blog-Event teilnehmen und ein bisschen Glück haben. Mehr Infos gibt es bei einem Klick auf das Banner:

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Das Buch „Anne’s Kitchen“ von Anne Faber ist bei den Editions Schortgen erschienen, kostet 36 Euro, hat 275 Seiten mit über 100 Gerichten. Ihr könnt das Buch beispielsweise HIER bestellen. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar! Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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3 Antworten zu Rezension: „Anne’s Kitchen“ von Anne Faber

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