Israel: Foul (Würzige Bohnenpaste)

Nachdem ich euch schon das Rezept für das Pita – Brot und den Hummus gezeigt habe, kommt heute das Rezept für Foul, die würzige Bohnenpaste, die wir ebenfalls zu unserem israelischen Menu gegessen haben. Auf dem Bild ist sie auf dem Hummus zu sehen.

Foul

Oben Foul, unten Hummus: Eine leckere Mischung!

Ich liebe vor allem die griechischen dicken Bohnen in Tomatensauce (noch so ein Gericht, das ich dringend mal selbst kochen muss) und so war schnell klar, dass auch der Foul aus dem Buch „Genussvoll vegetarisch“ von Ottolenghi auf meiner Nachkochliste landen würde.

Bis auf die Einweichzeit der Bohnen, ist die Paste sehr schnell und einfach zuzubereiten.

Dieses war das erste Mal, dass ich etwas Probleme mit einem Rezept von Yotam Ottolenghi hatte, denn er schreibt in der Einleitung zu diesem Rezept, dass es sich um eine Paste handelt. So weit so gut, allerdings werden dann im Laufe des Rezeptes an keiner Stelle die Bohnen püriert, zerdrückt oder ähnliches. Auch eine Nachfrage per Facebook brachte keinerlei Erleuchtung, aber nun gut, dann muss man das Ganze halt kreativ angehen. Ich habe die Bohnen also erst einmal ganz gelassen und einfach mit den restlichen Zutaten vermischt (wie im Rezept angegeben), das hat mir aber nicht so gut gefallen, weil sich die Aromen nicht so gut verbanden. Also habe ich die Bohnen mit der Gabel zerdrückt und schon gefiel es mir deutlich besser. Ich weiß also nicht, ob die Zubereitung vollkommen korrekt ist, aber mir hat Foul am besten als Bohnenpaste und nicht als -salat gefallen.

Aktualisierung: Ich habe inzwischen festgestellt, dass Foul am besten frisch und noch leicht warm gegessen werden sollte. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank ist es auch noch in Ordnung, aber frisch ist es viel besser!

 

Zutaten:

150 g Dicke Bohnen, getrocknet und geschält

40 ml Olivenöl

40 ml Zitronensaft

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

Salz

N.B. etwas zusätzliches Öl und Zitronensaft zum Servieren

Zubereitung:

  • Die getrockneten Bohnen in viel Wasser über Nacht einweichen lassen. (Solltet ihr Bohnen aus der Dose verwenden, könnt ihr diesen Schritt überspringen.)
  • Am nächsten Tag die Bohnen abspülen, in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Langsam gar kochen, dabei aufpassen, dass sie am Ende nicht anbrennen. Den Rest des Kochwassers abgießen, bevor die Bohnen weiter verarbeitet werden.
  • Zu den Bohnen das Olivenöl, den Zitronensaft, den Kreuzkümmel und die zerdrückten Knoblauchzehen geben. Nach Geschmack mit Salz würzen und je nach Belieben die Bohnen mit der Gabel zerdrücken oder ganz lassen und alles mischen.
  • Nach Belieben mit etwas Öl und Zitronensaft geträufeln und servieren. Dazu passen beispielsweise Hummus und Pita – Brot.

Beteavon!

Dieser Beitrag wurde unter Asien, Beilagen, Frühstück, Hauptgericht, Israel, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Israel: Foul (Würzige Bohnenpaste)

  1. Pingback: Rezension: In 80 Gerichten um die Welt | Cooking around the world

  2. vivilacht schreibt:

    eine Paste aus Ful, die grossen Bohnen habe ich noch nie gegessen. Ich mag sie gerne frisch gekocht und wir druecken sie bei Essen aus der Schale. Aber die Kichererbsen, die sich da auf dem Humus tummeln, die mag ich unwahrscheinlich gerne. Und wenn sie noch ganz warm auf den Humus kommen, das ist ein wunderbares Gericht, mit der Pita, der Grossen, die an den Backofen geklebt wird, etwas besseres kann man sich gar nciht vorstellen.

  3. Pingback: Rezension: Rosenwasser & Granatapfelkerne | Cooking around the world

  4. Pingback: Tunesien: Chobs Tajine (Pfannenbrot) | Cooking around the world

  5. essen & l(i)eben schreibt:

    die letzte Woche, wäre ich gerne in jedes Deiner Rezepte eingetaucht, liebe Becky. Du hattest aber auch einen kleinen Lauf und hast viele tolle Sachen vorgestellt.

    ich befürchte nur, ich brauche ein weiteres Ottolenghi-Kochbuch (eigentlich habe ich aktuell Kochbuch-Kauf-Verbot..)… Bohnenpaste? *yummie* da eröffnen sich ja noch (Geschmacks-)Welten. Ende des Monats bin ich in London, da gibt’s ja einige Ottolenghi-Stores, mal schauen, ob ich Zeit finde, dort vorbeizuschauen…

    liebe Grüße,
    Natalie

    PS: übrigens toll, dass Du auch die Rezept-Schwierigkeiten mit in den Post aufgenommen hast.

    • Becky schreibt:

      Vielen Dank für das Kompliment.🙂 Ja, unser Menu war aber auch extrem lecker, das wollte ich natürlich mit euch teilen. Und ich finde, Blogs sind auch dafür da, Schwierigkeiten / Schwachstellen der Rezepte aufzuzeigen. Vielen Dank aber, dass du das extra geschrieben hast.🙂
      Kochbuchkaufverbot kenne ich, stapeln sich bei dir auch die Bücher und du wirst ständig gefragt, ob du daraus auch kochst?😉
      Du musst unbedingt berichten, wie es in London war, vor allem natürlich in den Ottolenghi-Stores und weitere kulinarische Dinge.
      Liebe Grüße, Becky

  6. Xeniana schreibt:

    Ich weiß was ich morgen esse. LG Xeniana

    • Becky schreibt:

      Dann freue ich mich schon auf eine Rückmeldung von dir.🙂 Beachte übrigens auch die Aktualisierung, die ich gerade hinzugefügt habe! LG, Becky

  7. Pingback: Israel: Ein kleines Mittagsmenu | Cooking around the world

Möchtest du mir deine Meinung mitteilen? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s