Polen: Pierogi mit Pilzfüllung (Gastpost)

Ich bin aus der netzteilfreien Zeit zurück und freue mich schon, euch bald wieder mit leckeren Rezepten zu versorgen. Einen Moment brauche ich aber noch, um ein paar Sachen vorzubereiten und umso mehr freue ich mich, euch heute meine zweite Gastbloggerin vorzustellen: Izabela bloggt auf Topflastig und nachdem wir uns kennengelernt hatten, stellten wir recht schnell fest, dass wir nicht nur Backen, sondern auch Bloggen als gemeinsames Hobby haben. Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei – mir haben es vor allem die Haselnuss-Toffee-Cupcakes angetan und wenn etwas Schoko-Schoko-Cupcakes heißt, kann ich natürlich eh nicht widerstehen.

Da Izabela aus Polen stammt, habe ich sie gefragt, ob sie Lust hätte, etwas Typisches aus ihrem Heimatland vorzustellen. Zu meiner großen Freude hat sie gleich zugesagt und was sie uns mitgebracht hat, erzählt sie nun besser selbst:

 

Hallo, ich bin Izabela von Topflastig.Blogspot.de und nehme euch heute auf die kulinarische Reise nach Polen mit.

Es gibt unglaublich viele Gerichte, die mir spontan zu Polen einfallen. Dennoch habe ich mich für Pierogi entschieden. Sie sind sehr lecker und man kann sie beliebig füllen. Traditionell werden sie in Polen zu Weihnachten gemacht und da hauptsächlich mit Sauerkraut und Pilzen gefüllt.

Es gibt aber auch noch die Variante mit Fleisch oder auch die „russische“ Version mit Kartoffeln. Ebenfalls sehr lecker und eher als Dessert zu genießen sind die mit Quark und Früchten gefüllten. Ihr seht also, ein Grundteig und sehr viele Möglichkeiten. Aber nun geht’s los. pierogi

Für den Teig braucht ihr 500 g Weizenmehl, 1 Ei sowie ca. 250 ml lauwarmes Wasser.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte machen. Das Ei hineingeben und langsam mit den Händen oder einem Knethaken vermengen. Das Wasser nach und nach dazu geben, bis der Teig schön geschmeidig, aber nicht zu feucht ist. Generell bleibt immer ein Schluck Wasser über.

Den Teig dann noch mit den Händen schön durchkneten und mit einem Tuch bedeckt oder in Folie gewickelt etwas ruhen lassen.

Für die Füllung benötigt ihr 35 g getrocknete Pilze (Mischung), 300 g Sauerkraut, 1 Zwiebel und etwas Öl zum Anbraten.

Die Pilze in ca. 250 ml Wasser kochen bis sie weich sind. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, würfeln und in etwas Öl glasig anbraten. Das Sauerkraut spült ihr am besten kurz unter Wasser ab, dann ist die Füllung nicht so extrem sauer. Das Kraut mit dem Messer etwas kleiner schneiden und mit zu der Zwiebel geben. Die Pilze aus dem Sud nehmen, das Wasser aber nicht wegschütten. Schneidet die Pilze ebenfalls klein und gibt sie in die Pfanne hinzu. Begießt das ganze mit dem Pilzsud und würzt es mit Salz und Pfeffer. Mit einem Deckel bedeckt ca. 10 Min. dünsten und dann den Deckel weglassen. Wenn das Wasser verdunstet ist, ist die Füllung soweit fertig und kann etwas abkühlen.

Den Teig nun relativ dünn ausrollen (geht auch mit der Nudelmaschine super). Mit einem Glas die Kreise ausstechen und in die Mitte dieser etwas Füllung geben. Den Rand mit etwas Wasser einreiben und die Kreise zusammenklappen. Auf ein Backblech legen und mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken.

Im gesalzenen Wasser etwa 7-10 Min. leicht köcheln lassen. Traditionell werden die Pierogi mit in Butter gebratenen Zwiebeln oder Speckwürfeln begossen.

Da aus dem Teig recht viele rauskommen, kann man sie auch super einfrieren. Dazu die Pierogi noch nicht gekocht auf ein Blech legen und so in den Gefrierschrank packen. Sobald sie gefroren sind könnt ihr sie in einen Beutel oder Schüssel geben. So kleben sie nicht aneinander. Bei Hunger könnt ihr so auch kleinere Portionen entnehmen und nur schnell im heißen Wasser kochen.

 

Vielen Dank, Izabela, für deinen schönen Artikel! Pierogi möchte ich schon lange ausprobieren und endlich habe ich ein Originalrezept, das ich bestimmt bald ausprobieren werde.

P.S. Die Umfrage läuft noch und ich freue mich über jede abgegebene Stimme!

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2 Antworten zu Polen: Pierogi mit Pilzfüllung (Gastpost)

  1. Mia schreibt:

    Pierogi sind einfach klasse! Dazu die gebratenen Zwiebeln kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Richtiges Soulfood!
    Liebe Grüße, Mia

    • Becky schreibt:

      Ja, die sehen wirklich toll aus, ich will schon ewig lange mal welche selbst machen, bald werde ich es in Angriff nehmen.🙂 Und wenn man den Dreh raushat oder sie mit Freundinnen zusammen herstellt, sollte es ja auch schnell gehen.
      Liebe Grüße, Becky

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