Australien: Australisches Buschbrot

Australisches Buschbrot, dort „Damper“ genannt, ist eine schnelle und unkomplizierte Alternative zu Hefeteigbrot. Das Grundrezept ist schon sehr alt und wurde bereits von den ersten kolonialen Siedlern in Australien gebacken. Traditionell wurde das Buschbrot in der Asche eines Lagerfeuers oder als Stockbrot gegart, man kann aber auch einfach (so wie ich) einen normalen Backofen benutzen.

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Für all diejenigen, die gern ihr eigenes Brot backen, aber nicht direkt mit einem Hefeteig beginnen möchten, für die ist Damper genau das richtige. Ich habe hier ein Grundrezept für euch, das beliebig erweitert und individualisiert werden kann: Wer mag, fügt dem Teig einfach Oliven, etwas geriebenen Käse, getrocknete Tomaten usw. hinzu. Auch das Grundbrot ist schon sehr schmackhaft, aber etwas neutral im Geschmack, wer ein leckeres Brot zum Grillen oder ähnlichen Gelegenheiten hätte, sollte eine zusätzliche Zutat nach Wahl hinzufügen.

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Wozu ihr das Brot noch gut essen könnt, zeige ich euch im nächsten Beitrag… Nächster Stopp ist Frankreich.

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Zutaten:

500 g Mehl

1 Pck. Backpulver

1 TL Salz

2 TL Zucker

1 TL Paprikapulver

2 EL Öl

300 ml Wasser

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

  • In einer Rührschüssel das Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Paprikapulver vermischen. Öl und Wasser dazu geben und alles mit den Knethaken des Handmixers oder den Händen zu einem Teig kneten – die Konsistenz ist recht klebrig und nicht ganz so elastisch wie bei Hefeteig – und 30 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Den Teig zu einem Laib formen, auf das Backblech legen und die Oberfläche rautenförmig einschneiden. Im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten goldbraun backen und entweder kalt oder lauwarm genießen.

Enjoy your Damper!

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2 Antworten zu Australien: Australisches Buschbrot

  1. Florian schreibt:

    Hey, das ist wirklich ein schön einfach herzustellendes Brot. Dass man keine Hefe benötigt, ist ein Vorteil, wenn gerade Mangel daran herrscht (wie jetzt manchmal in Zeiten von Coroan). Mit Weizenmehl ist es wirklich etwas neutral im Geschmack, aber ein Experiment mit Roggenmehl (Typ 1150) hat mich persönlich überzeugt. Das bringt einfach einen kräftigeren Grundgeschmack rein. Mangels Paprikapulver habe ich Chiliflocken verwendet. Nun, hier sollte man natürlich mit der Dosierung umsichtig sein. 😉 Herzliche Grüße!

    • Becky schreibt:

      Hey,
      super, das freut mich, dass dir das Rezept gefällt!
      Roggenmehl kann ich mir auch gut vorstellen, sollte ich vielleicht auch mal probieren. 🙂
      Stimmt, Hefe habe ich hier bei uns seit Mitte März nicht mehr gesehen… Ich bin schon gespannt, was es die das nächste Mal zu kaufen gibt.
      Viele Grüße!

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