Rumänien – Mӑmӑligӑ (Polenta)

Mӑmӑligӑ ist so etwas wie das rumänische Nationalgericht und kommt bei sehr vielen Essen  mit auf den Tisch. Ein guter Grund, sie mal selbst auszuprobieren. Ich hätte zwar nicht damit gerechnet, dass eine der ersten Stationen auf dieser Weltreise Rumänien sein würde und bin eher zufällig darüber gestolpert, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, denn die Mӑmӑligӑ ist wirklich ein tolles Gericht, das wenig Aufwand erfordert und mal eine etwas andere Beilage als Nudeln, Kartoffeln oder Reis ist. Absolut alltagstauglich also.

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Mӑmӑligӑ wird traditionell als Beilage zu saucenreichen Speisen wie Gulasch oder Eintöpfen gegessen. Als Grundlage für das typisches Hirtengericht „Cocolosi“ benötigt man sie ebenfalls: Für Cocolosi wird gekochte Mӑmӑligӑ zu einer Kugel geformt, mit Käse gefüllt und über Feuer gebacken.

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Ich habe zu unserer Mӑmӑligӑ eine Tomatentofusauce gekocht und auch das passte wunderbar.

Laut Wikipedia wurde die Mӑmӑligӑ übrigens zum rumänischen Nationalgericht während der osmanischen Herrschaft, da zu dieser Zeit immer ein Teil der Weizenernte abgegeben werden musste, die Maisernte durften die Bauern im Gegensatz dazu behalten.

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Ihr könnt die Menge einfach durch die Wahl der Tassengröße variieren. Wichtig ist nur, dass ihr Maisgrieß und Wasser mit der gleichen Tasse abmesst.

 

Zutaten:

9 Tassen Wasser

1 TL Salz (das erscheint wenig, reicht aber wirklich)

3 Tassen Maisgrieß (Polenta)

Zubereitung:

  • Das Wasser und Salz in einem großen Topf aufkochen lassen und den Maisgrieß nach und nach einrieseln lassen. Dabei ständig rühren und darauf achten, dass das Wasser die ganze Zeit kocht.
  • Weiter unter Rühren köcheln lassen, bis der Maisgrieß beginnt einzudicken, dann von der Herdplatte ziehen, diese ausmachen und die Mӑmӑligӑ 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit noch einmal kurz aufkochen, in ein Gefäß drücken und stürzen oder direkt auf eine Platte häufen. Stücke davon abschneiden und servieren. Die Mӑmӑligӑ schmeckt warm und kalt.

Poftă bună!

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